Die Märkte haben sich technisch völlig festgelaufen. Das sieht im Nasdaq genauso aus wie im S&P 500 oder eben auch im DAX. Damit drohen die Märkte nun abzukippen. Nach der fulminanten Erholung gegenüber dem Herbst ist eine Korrektur eigentlich normal. Am schönsten wäre es, wenn sie kurz und heftig ausfiele. Danach sieht es nicht aus. Mithin werden die nächsten 6 Wochen schwierig. Hinzu kommt:
Die Bewertungen sind nicht niedrig. Schon gar nicht im Nasdaq, wo in einzelnen Fällen sogar Extreme erreicht werden, und auch nicht im DAX. Kein Unternehmen fällt im Index durch eine gravierende Unterbewertung auf, so daß sich auf eine markante Erholung spekulieren ließe. Gleichzeitig: Die Gewinndynamik der Unternehmen läuft den Börsen hinterher. Auch wenn die Unternehmensgewinne nach den einmaligen Belastungen des letzten Jahres im laufenden Jahr wieder steigen, tun sie sich schwer, wesentlich höhere Kurse zu rechtfertigen. Im Einzelfall ist das sicher machbar, aber die Regel wird es nicht sein. Deswegen werden die Indizes insgesamt Mühe haben, während einzelne Titel überproportional zulegen. Mühsam wird es u. a., wenn nun noch die Zinsen steigen. Wir hatten dies im aktionärsbrief avisiert und am langen Zinsende ziehen die Zinsen bereits an. Im Frühjahr werden die Notenbanken darauf reagieren. Das ist absolut gesehen nicht problematisch, hat sogar eine positive Indikation für die Konjunktur, ist aber nicht gerade der Stoff, aus dem Börsenträume gemacht werden.
Was bedeutet das für Sie? Bauen Sie Liquidität auf und bleiben Sie sehr flexibel. Augen zu und abwarten ist in diesem Markt keine sinnvolle Strategie. Wenn Sie kleine Gewinne haben, realisieren Sie sie, um später wieder nachzukaufen. Die steuerliche Überlegung muß hintenanstehen. In dem Markt der nächsten Monate müssen Sie mehr handeln.
boerse.de / Hans A. Bernecker
Die Bewertungen sind nicht niedrig. Schon gar nicht im Nasdaq, wo in einzelnen Fällen sogar Extreme erreicht werden, und auch nicht im DAX. Kein Unternehmen fällt im Index durch eine gravierende Unterbewertung auf, so daß sich auf eine markante Erholung spekulieren ließe. Gleichzeitig: Die Gewinndynamik der Unternehmen läuft den Börsen hinterher. Auch wenn die Unternehmensgewinne nach den einmaligen Belastungen des letzten Jahres im laufenden Jahr wieder steigen, tun sie sich schwer, wesentlich höhere Kurse zu rechtfertigen. Im Einzelfall ist das sicher machbar, aber die Regel wird es nicht sein. Deswegen werden die Indizes insgesamt Mühe haben, während einzelne Titel überproportional zulegen. Mühsam wird es u. a., wenn nun noch die Zinsen steigen. Wir hatten dies im aktionärsbrief avisiert und am langen Zinsende ziehen die Zinsen bereits an. Im Frühjahr werden die Notenbanken darauf reagieren. Das ist absolut gesehen nicht problematisch, hat sogar eine positive Indikation für die Konjunktur, ist aber nicht gerade der Stoff, aus dem Börsenträume gemacht werden.
Was bedeutet das für Sie? Bauen Sie Liquidität auf und bleiben Sie sehr flexibel. Augen zu und abwarten ist in diesem Markt keine sinnvolle Strategie. Wenn Sie kleine Gewinne haben, realisieren Sie sie, um später wieder nachzukaufen. Die steuerliche Überlegung muß hintenanstehen. In dem Markt der nächsten Monate müssen Sie mehr handeln.
boerse.de / Hans A. Bernecker