Milliarden-Deal
Bertelsmann-Börsengang geplant?
Bertelsmann-Großaktionär Groupe Bruxelles Lambert (GBL) prüft Insider-Kreisen zufolge einen Börsengang des Medienkonzerns im kommenden Jahr.
GBL erwäge, ihren Anteil an Bertelsmann gegen den möglichen Widerstand der Eigentümer-Familie Mohn an den Markt zu bringen, erfuhr Reuters von einer mit der Situation vertrauten Person. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Die Holding-Gesellschaft hält 25,1 Prozent an Bertelsmann, die Nachfolger des Bertelsmann-Gründer die restlichen Anteile. Wie viel von ihren Anteilen GBL an den Markt bringen könnte, ist bislang unklar.
„GBL hat das Recht, ihren Anteil an die Börse zu bringen. Es ist ihre Entscheidung. Wir wären auf einen IPO in jeder Form vorbereitet", sagte ein Bertelsmann-Sprecher. GBL lehnte eine Stellungnahme ab. An GBL sind die Familien Frere und Desmarais beteiligt, die sich ab 2006 über einen Börsengang von ihren Bertelsmann-Anteilen trennen können. Bertelsmann-Finanzchef Siegfried Luther hatte im März gesagt, der Konzern sei für einen Börsengang vorbereitet, habe von Frere aber noch keine entsprechenden Signale erhalten. Albert Frere hatte im September gesagt, er werde einen Börsengang von der Familie Mohn abhängig machen. „Wenn sie wollen, dass wir an den Markt gehen, werden wir gehen", hatte der Finanzinvestor noch gesagt. „Wir werden die Wünsche der Familie respektieren.“
Bis zu 24 Milliarden wert
Ein Börsengang des Mediengiganten wäre eines der größten Listings in der Branche weltweit und könnte nach Einschätzung von Bankern 20 bis 24 Milliarden Euro schwer sein. Nach Informationen von Bankern ist die Familie gegen einen Börsengang und würde versuchen, einen solchen zu verhindern. Beispielsweise könne die Familie sich weigern, an Roadshows für Investoren teilzunehmen.
Quelle: focus.de
...be invested
Der Einsame Samariter
Bertelsmann-Börsengang geplant?
Bertelsmann-Großaktionär Groupe Bruxelles Lambert (GBL) prüft Insider-Kreisen zufolge einen Börsengang des Medienkonzerns im kommenden Jahr.
GBL erwäge, ihren Anteil an Bertelsmann gegen den möglichen Widerstand der Eigentümer-Familie Mohn an den Markt zu bringen, erfuhr Reuters von einer mit der Situation vertrauten Person. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Die Holding-Gesellschaft hält 25,1 Prozent an Bertelsmann, die Nachfolger des Bertelsmann-Gründer die restlichen Anteile. Wie viel von ihren Anteilen GBL an den Markt bringen könnte, ist bislang unklar.
„GBL hat das Recht, ihren Anteil an die Börse zu bringen. Es ist ihre Entscheidung. Wir wären auf einen IPO in jeder Form vorbereitet", sagte ein Bertelsmann-Sprecher. GBL lehnte eine Stellungnahme ab. An GBL sind die Familien Frere und Desmarais beteiligt, die sich ab 2006 über einen Börsengang von ihren Bertelsmann-Anteilen trennen können. Bertelsmann-Finanzchef Siegfried Luther hatte im März gesagt, der Konzern sei für einen Börsengang vorbereitet, habe von Frere aber noch keine entsprechenden Signale erhalten. Albert Frere hatte im September gesagt, er werde einen Börsengang von der Familie Mohn abhängig machen. „Wenn sie wollen, dass wir an den Markt gehen, werden wir gehen", hatte der Finanzinvestor noch gesagt. „Wir werden die Wünsche der Familie respektieren.“
Bis zu 24 Milliarden wert
Ein Börsengang des Mediengiganten wäre eines der größten Listings in der Branche weltweit und könnte nach Einschätzung von Bankern 20 bis 24 Milliarden Euro schwer sein. Nach Informationen von Bankern ist die Familie gegen einen Börsengang und würde versuchen, einen solchen zu verhindern. Beispielsweise könne die Familie sich weigern, an Roadshows für Investoren teilzunehmen.
Quelle: focus.de
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