Microsoft - ein Skandal!


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Microsoft - ein Skandal!

 
24.07.01 13:33
Microsoft - ein Skandal!
von: Ronald Gehrt
Meine sehr geehrten Damen und Herren!

Die Börsianer ertrinken in diesen Tagen förmlich in Quartalszahlen. Die Europäer melden morgens bzw. am Mittag, die Old Econo-my der USA meist zwischen 13:00 und 15:30 Uhr und die Hightechs ab 22:00 Uhr. In diesem Trommelfeuer geht schon mal etwas unter. Aber wenngleich deshalb wohl am Donnerstag Abend der Aufschrei ausblieb - was sich Microsoft geleistet hat, ist ein Skandal! Erinnern Sie sich?

Am Mittwoch, dem 11. Juli, also vor knapp zwei Wochen, wurde nach einem miserablen Börsentag nachbörslich durch die Meldung von Microsoft, im abgelaufenen Quartal die Umsatzprognosen um drei Prozent übertroffen zu haben, die Wende eingeleitet. Finanzvorstand Connors sagte, dass das starke Wachstum trotz abkühlender Wirtschaftslage ein Ausdruck der Zufriedenheit der Kunden mit den Microsoft-Produkten sei. Die Aktie schoß auf diese Nachricht hin nach oben und verhalf dem gesamten Hightech-Sektor zu einer Rallye.

Gut eine Woche später legt Microsoft die Zahlen auf den Tisch. Und richtig, die Umsätze lagen über den Erwartungen. Zugleich wird aber eine Umsatz- und Gewinnwarnung für das dritte Kalenderquartal herausgegeben! Sechs bis neun Prozent weniger Umsatz, über zehn Prozent weniger Gewinn als zuvor prognostiziert. Das haben die Microsoft-Lenker auch schon vor einer Woche gewußt. Und doch haben Sie die Stirn, eine Planübererfüllung zu proklamieren und die unerfreuliche Nachricht einfach wegzulassen! Konsequenz: Am Freitag ging es mit Microsoft wieder bergab. So darf niemand mit den Anlegern umgehen, auch nicht, wenn man Softwarehersteller Nummer Eins ist! Hoffen wir, dass ein solches Verhalten nicht Schule macht!


Mit besten Wünschen Ihr

Ronald Gehrt


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Peet:

79 Prozent der IT- und Internet-Professionals

 
24.07.01 13:42
79 Prozent der IT- und Internet-Professionals planen keine Einführung von Windows XP

 
Das neue Betriebssystem Windows XP von Microsoft soll am 25. Oktober auf den Markt kommen. de.internet.com befragte seine Leser, ob sie oder ihr Unternehmen die Einführung des Betriebssystems Ende Oktober planen. Dabei kam es zu einem überraschenden Ergebnis. Rund 79 Prozent der befragten Leser äußerten sich zumindest abwartend, wenn nicht sogar ablehnend. So gaben 48,8 Prozent der Befragten an, nicht auf XP umsteigen zu wollen, weil sie ein anderes Betriebssystem nutzen. 23,1 Prozent möchten erst einmal ein paar Monate warten, bis sie sich entscheiden, und 6,8 Prozent lehnten ein Upgrade oder die Installation ab, weil die Hardwareanforderungen zu hoch seien.

Nur etwa 21 Prozent der Befragten äußerten sich positiv. So gaben 15,8 Prozent an, XP installieren zu wollen, weil dies endlich ein "nutzerfreundliches stabiles Betriebssystem" sei. 5,8 Prozent waren Windows wohl gesonnen, weil sie vor allem auf die ".NET Unterstützung gespannt" sind. Insgesamt wurden 2753 Stimmen abgegeben.

Windows XP wird in der Home und Professional Version ausgeliefert. Wesentliche Features wie der Internet Explorer 6, Windows Media Player, Windows Messenger und Internet firewall sind in beiden Ausgaben identisch. Die Home Version stellt ein Upgrade für Windows 95, 98 und Me dar, während Professional Windows NT und 2000 ersetzen soll.

Schon im Vorfeld der Veröffentlichung der Testversion Candidate 1 wurden Kritiken an dem neuen System laut. So war beispielsweise die als Maßnahme gegen Softwarepiraterie angekündigte Aktivierungsprozedur umstritten, weil Befürchtungen existierten, dass angeblich das Ausspähen der Hardwarekonfigurationen, installierter Software oder gar persönlicher Daten möglich sei. In Tests konnten diese Befürchtungen nicht bestätigt werden.

Auch die Smart Tag Technologie hatte Kritiker auf den Plan gerufen. Der Konzern hatte daraufhin im vergangenen Monat bekannt gegeben, dass Windows XP doch ohne die Smart Tag-Technologie auf den Markt kommen werde. Die Smart Tag-Technologie basiert auf XML und stellt per Kontextmenü Verknüpfungen zu weitergehenden Inhalten her. Kritiker hatten bemängelt, dass der Softwarekonzern so versuchen könne, seine Vormachtstellung bei den Betriebssystemen mit unlauteren Mitteln auf das Informationsangebot im Internet auszuweiten. (susa)  
 
 

 
[Tue, 24.07.2001] - © 2001 de.internet.com


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Parocorp:

msft? köstlich! *lol

 
24.07.01 13:52
warum skandal? das machen im moment doch viele unternehmen so. außerdem war es doch absolut klar, daß eine abkühlung an msft nicht vorübergehen kann.

oder glaubt ihr noch ans christkind? ;-)

lalalaaa
PAROCORP
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TraderWorld:

ist LINUX KONKURRENT fähig zu MICROsoft ??? o.T.

 
24.07.01 13:57
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Physiker:

JA

 
24.07.01 13:59
es hat sich nur noch nicht rumgesprochen
Antworten
TraderWorld:

@Physiker

 
24.07.01 21:50

Wann und wo wird es rumgesprochen werden ???
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Peet:

Microsoft will Deal zwischen AOL Time Warner und

 
30.07.01 17:44
Microsoft will Deal zwischen AOL Time Warner und AT&T verhindern

 
(dpa-AFX) Der US-Softwarekonzern Microsoft will offenbar mit aller Macht verhindern, dass sein Internet-Konkurrent AOL Time Warner beim Kabelanbieter AT&T einsteigt. Wie die 'Financial Times' am Montag berichtete, ist Microsoft bereit, anderen Bewerbern bei AT&T finanziell unter die Arme zu greifen, um ein Zusammengehen von AOL Time Warner mit dem Telefonkonzern zu stoppen.

Microsoft will dem Bericht zufolge aber selbst nicht bei AT&T einsteigen. Sollte sich der US-Medienkonzern AOL Time Warner mit dem US-Telefonriesen AT&T zusammenschließen, würde daraus der mit Abstand größte Kabelanbieter der USA mit einem Marktanteil von 40 Prozent und 29 Millionen Abonnenten entstehen. Das 'Wall Street Journal' hatte vor einigen Tagen berichtet, dass AOL Time Warner mit AT&T Gespräche über ein Zusammengehen führt. Anfang Juli hatte AT&T ein 58 Milliarden Dollar (66,23 Milliarden Euro /129,63 Milliarden Mark) schweres Angebot des US-Kabelanbieters Comcast für seine Breitbandsparte als unzureichend abgelehnt.  
 
 

 
[Mon, 30.07.2001] - © 2001 de.internet.com

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Peet:

ZDF-Wiso über Microsoft Office XP

 
31.07.01 12:12
ZDF-Wiso über Microsoft Office XP: Unnötig für die meisten Anwender

 
Die meisten Anwender werden das neue Office nicht brauchen, so das ZDF Wirtschafts und Technologiemagazin WISO in seiner gestrigen Sendung. Zu dem relativ hohen Anschaffungspreis käme ein ausgesprochener Speicherhunger. Microsoft selbst gibt einen 133-MHz-Pentium-PC mit 64 MByte Hauptspeicher (RAM) und 350 MegaByte (MB) Platz auf der Festplatte an. Das sei jedoch stark untertrieben. Wer nicht wenigstens einen mit 300 MHz getakteten PC hat, der über 128 MB RAM verfügt, sollte es besser lassen. Für die Vollinstallation der Professional-Variante braucht man zudem knapp 700 MB freien Platz auf der Festplatte, so die WISO-Experten.

Die Programme Word, Excel und Outlook wurden vor allem optisch geliftet. An wesentlichen Neuheiten könne laut WISO auch Microsoft nur wenige nennen: den Aufgabenbereich etwa, ein ständig sichtbares Dialogfeld am Rand des Arbeitsfeldes für Dateioperationen wie zum Beispiel "Öffnen", "Neu erstellen" oder "Vorlage wählen". Dies sei in der Tat übersichtlicher als das noch vorhandene Datei-Menü.

Einige Smart Tags erleichtern die Bearbeitung von Texten: Wer fremde Teile in einen eigenen Text einfügt, kann per Mausklick entscheiden, ob sich der fremde Absatz dem eigenen Format (Abstände, Schrift) anpassen soll oder nicht. Auch vom Programm vorgenommene und nicht gewünschte automatische Korrekturen können mit Hilfe der Smart Tags rückgängig gemacht werden. Neu sind auch Möglichkeiten für die Teamarbeit. Änderungen an Dokumenten, Arbeitsblättern und Präsentationen, die von mehreren Mitarbeitern in einer Arbeitsgruppe gemeinsam genutzt werden, ließen sind besser verfolgen und zusammenzuführen.

Sicherheit bei Abstürzen

Tatsächlich besser geworden sei laut WISO die Absturzsicherheit. Beim Neustart bieten etwa Word und Excel in einem zweiten Aufgabenbereich "Autowiederherstellen" an. Ein Klick auf die Schaltfläche eines der abgeschmierten Objekte bringt es sofort wieder auf die Arbeitsoberfläche. Mit "Öffnen und Reparieren" kann man bei Excel gar "korrupte" Arbeitsblätter reparieren und wieder öffnen.

Aber auch neue Fehler sind dazugekommen: So können beispielsweise in Word eingebundene Grafiken immer noch überraschend ihre Position verlieren und unvermittelt an anderer Stelle auftauchen, und das trotz aktivierter Verankerung. Auch bei umfangreichen und komplexen Texten gibt es immer wieder Schwierigkeiten. Excel bietet ein Euro-Umrechnungstool auf, in den etwa beispielsweise die griechische Drachme ganz fehlt, hat WISO weiter herausgefunden.

Will Microsoft den Handel ausschalten?

Mit der Produkt-Aktivierung will Microsoft die Anwender angeblich gegen Raubkopierer schützen. Dafür existieren aber weit bessere Lösungen, urteilt WISO. Die Experten vermuten, das Microsoft über kurz oder lang den Handel ausschalten wolle. Die Programme gäbe es dann kostenlos und rund um die Uhr zum Mitnehmen, etwa an der Tankstelle. Nach 50 Starts müsste der Nutzer zwangsläufig seine Personalien angeben, um zu zahlen und so das Programm weiter nutzen zu können. So käme Microsoft an die heiß begehrten persönlichen Daten. Weil man auf diesem Wege direkter Kunde bei der amerikanischen Konzernzentrale würde, könnte Microsoft dann auch seine Bedingungen diktieren und deutsche Gesetze aushebeln. (as)  
 
 

 
[Tue, 31.07.2001] - © 2001 de.internet.com
 
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Peet:

Nächste Verhandlung im Kartellprozess

 
30.08.01 10:35
Nächste Verhandlung im Kartellprozess gegen Microsoft am 21. September

 
(dpa-AFX) Die Parteien im Kartellverfahren gegen US-Softwarehersteller Microsoft müssen am 21. September wieder vor Gericht erscheinen. Das hat die neue Richterin im Verfahren, Colleen Kollar-Kotelly, am Mittwoch angeordnet. Vorher sollen die streitenden Parteien bis zum 14. September ein gemeinsames Papier mit den verbliebenen Streitpunkten vorlegen. Außerdem werden ein Zeitplan und eine Liste möglicher neuer Beweismittel aufgestellt.  
 
 

 
[Thu, 30.08.2001] - © 2001 de.internet.com

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Acampora:

Microsoft: unter 60 $ kaufen!

 
02.09.01 23:34
NT ist offiziell von Markt und wird nicht mehr supportet. Firmen verdauen noch die Investitionen von Y2K-Wechsel und werden XP überspringen. Dennoch ist es erforderlich, die alten Server-BS auf W2000 upzudaten. Ferner hat MS eine Dokumentenmanagement-Software im Köcher!
Antworten
taos:

Die Firmen werden kaum nur die Software umstellen.

 
02.09.01 23:40
Also sind auch neue Rechner nötig.

Gute Zeiten für AMD, Intel und Infineon.

Taos
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