Mein Freund Herr Betschinger....


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börsenfüxlein:

Mein Freund Herr Betschinger....

 
20.01.05 18:00
Neue Allzeithochs - Amerika vor dem großen Wirtschaftsboom!



Liebe Trader-Gemeinde,

wir stehen vor einer klasse Zukunft, in der neue Allzeithochs in den weltweiten Leitindizes lediglich eine Frage der Zeit sind. Die amerikanische Wirtschaftspolitik stellt gerade die Weichen für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Man kann von Geroge W. Bush halten was man will, die Reformansätze seiner liberalen Wirtschaftspolitik werden Amerika zur effizienteten Wirtschaftszone der Welt machen. Die republikanische Partei sieht sich als Partei der Freiheit. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich, muss selbst für seine soziale Absicherung und seine Altervorsorge aufkommen. Zu diesem Zweck will Bush in seiner zweiten Amtsperiode mit massiven Steuersenkungen auf Einkommen und Vermögen den Menschen mehr finanzielle Freiheit geben. Durch Steuern bevormundet der Staat die Bürger - so die Meinung der Rebublikaner, die ich voll und ganz unterstützen kann. Ich bin sogar regelrecht begeistert von den Plänen der Bush-Administration.

Die wichigsten Komponenten für langfristig solides Wirtschaftswachstum sind hohe Investitionen, die am besten durch eine niedrige Staatsquote erfüllt werden. Die Innovationsfähigkeit und den Egoismus jedes Menschen für die Allgemeinheit nutzen - das garantiert hohen Wohlstand für alle. Stellen Sie sich eine Insel vor, auf der hundert Menschen leben. Wenn von diesen hundert Menschen dreißig mit Verwaltungsaufgaben beschäftigt sind, herrscht auf dieser Insel defakto kein effizientes Gesellschaftssystem. Die kleine Inselrepublik wäre deutlich produktiver, wenn nur fünf Personen damit beschäftigt sein müssten, den Staat zu verwalten. Wer ein solches Wirtschaftssystem befürwortet, wird oft als unsozial beschimpft. Die Kritiker verlieren dabei meist aus den Augen, dass im Grunde genommen derjenige unsozial ist, der staatliche Umverteilung fördert. Denn das Allgemeinwohl, das sich aus den Präferenzen jedes einzelnen Menschen summiert, wird durch Umverteilungspolitik eher minimiert als maximiert. Und machen Sie sich bitte noch keine Sorgen um die US-Staatsverschuldung. Jede Quote unter 70% des BIP ist noch im grünen Bereich. Erst recht wenn die Ausgaben dem langfristigen Wachstum dienen.


*kopfschüttel*
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börsenfüxlein:

großer Wirtschaftsboom

 
20.01.05 19:31
aber Frühindikatoren für dieses Jahr auf 18monats Tief...da kann das Jahr ja bestimmt gut werden...

*kopfschüttel*

Donnerstag,
20.01.2005 US Philadelphia Fed Index Januar  Woche 3  

Uhrzeit:  18:00 (MEZ)
Ort:  Philadelphia, Pennsylvania
Land:  Vereinigte Staaten von Amerika
Uhrzeit vor Ort:  12:00
Beschreibung:  Veröffentlichung des Philadelphia Fed Indices (Philadelphia Fed Survey) für Januar 2005


aktuell:

Der Philly Fed Index notiert bei 13,2. Erwartet wurde der Index bei 21,0 bis 27,0 nach zuvor 25,4. Mit der aktuellen Veröffentlichung notiert der Index auf dem niedrigsten Stand seit 18 Monaten.
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börsenfüxlein:

....

 
23.01.05 16:48
Crash-Prediger sind kranke Menschen!



Liebe Leser,

Ich frage mich, ob die Benutzer der zahlreichen Internetforen zum Thema Börse einen repräsentativen Bevölkerungsdurchschnitt repräsentieren. Schauen Sie sich einmal dort um: Diese Menschen sind alle krank. Krank in ihrer Wahrnehmung. Der gewöhnliche Börsianer empfindet die Welt als absolut trostlos und wartet - so macht es den Eindruck - lediglich darauf, dass endlich ein gigantischer Crash in Kombination mit einer Weltwirtschaftskrise das gesamte Finanzsystem zum Einsturz bringen wird. Jede Nachricht, die dieses Weltuntergangsdenken vermeintlich unterstützt, wird frenetisch gefeiert. Egal ob Staatschulden, Zinsen, Inflation oder ein Rückgang der Wirtschaftsfrühindikatoren. Alles sind Anzeichen gewaltiger Schieflagen im Finanzsystem, die unweigerlich zum gigantischen Jahrtausendcrash führen werden. Die Welt ist schlecht in den Augen der Untergangsapologeten. Die Lebenphilosophie der meisten Users, die sich in den Internforen herumtreiben, lässt sich mit dem Huldigen eines hoffnungslosen Pessimismus beschreiben. Ein Sonnenschein durchdringt diese trüben Seelen nur, wenn die Negativmenschen einmal eine Aktie gekauft haben. Dann wird selektiv über diese Aktie ein Gute-Nachrichten-Filter gelegt. Aber das ist ein anderes Thema.

Pessimismus ist ein Krankheit. Er ist absolut destruktiv. Wenn an einer Situation etwas schlecht ist, muss man sich fragen wie man in einen bessern Zustand kommen kann. Übertragen auf Börsenkurse sollten Sie einen Crash als ideale Möglichkeit betrachten, ihre Aktienlieblinge günstig einzukaufen. Es wird immer Unternehmen geben, denen es gelingt ihre Gewinnreihen zu steigern. Etwas anderes anzunehmen, hat absolut keinen Sinn, denn dann sollten Sie sich erst gar nicht mit der Thematik Börse beschäftigen. Immer optimistisch denken, aber nur manchmal durchdacht optimistisch handeln. Das ist die richtige Grundeinstellung für die Aktienmärkte. Blinder Dummkopf-Optimistmus ist etwas anderes. Dafür stehen Personen wie Heiko Thieme, der sich lediglich die Frage stellt, ob er Aktien als frühes Weihnachtsgeschenk oder als späte Osterüberraschung zum Kauf empfiehlt. Börse ist eine Sammlung guter Chancen, um Geld zu verdienen. Immer! Sehen Sie unsere heutigen Musterdepot-Verkäufe darum auch als Potentialaufbau für zukünftige Gewinnchancen.


fragt sich nur, wer da krank ist *LOL*

füx
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börsenfüxlein:

....

 
31.01.05 16:51
Staatsbankrott! Trotzdem gibt es eine Rally!



Liebe Leser,

Das Vermächtnis von Einstein war eine relative Betrachtung von Raum und Zeit. Die einzige absolute Größe ist die Lichtgeschwindigkeit. Alles ist relativ. Das gilt besonders für die Wahrnehmung wirtschaftlicher Zustände. Während die spezielle Relativitätstheorie noch relativ einfach zu verstehen ist, wird es deutlich komplizierter menschliche Verhaltensweisen zu beurteilen. Zufriedenheit und eine optimistische Lagebeurteilung entstehen nicht aus absoluten Größen wie einem hohen Wohlstand, sondern fast ausschließlich aus der jüngsten Veränderung der persönlichen Situation. Ein Bettler, der sich von der Straße hocharbeitet und sich dann endlich wieder eine Wohnung leisten kann, wird im Normalfall glücklicher sein als ein Millionär, der sein Vermögen von 10 Millionen Euro halbiert hat. Menschliche Wahrnehmungen sind in hohem Maße durch relative Zustandsänderungen geprägt. Ich möchte Ihnen heute erneut eine positive Sichtweise der wirtschaftlichen Situation vermitteln, die sich zwangsläufig ergibt, wenn man die wirtschaftliche Entwicklung aus der Vogelperspektive betrachtet, wohl wissend, dass mein Blick für die Schieflagen im globalen Finanzsystem getrübt ist. Letztendlich ist aber kalkulierter Optimismus das wichtigste für Erfolge an den Aktienmärkten. Wer negativ denkt, sieht nicht die zahlreichen Chancen. Die moderne Wirtschaftswissenschaft beschäftigt sich im Übrigen immer stärker mit menschlichen Anreizsystemen. Keine makroökonomischen Variablen sind Auslöser für Wirtschaftswachstum, sondern fast ausschließlich die Erwartungshaltung einzelner Individuen in einer Volkswirtschaft.

Die Weltwirtschaft wuchs 2004 in einer Größenordnung von vier Prozent - so schnell wie seit dreißig Jahren nicht mehr. So viele Menschen wie noch nie in der Geschichte der Menschheit leben in Wohlstand. Allein in China werden in diesem Jahrzehnt 300 Millionen Menschen ein westliches Wohlstandsniveau erreichen. In Europa sind neue bewaffnete Konflikte in weite Ferne gerückt. Der kalte Krieg ist vorbei. Nahezu jeder deutsche Bürger kann sich Wohnung, Auto, Handy, Kleidung und Freizeitaktivitäten leisten. Schauen Sie in die Geschichtsbücher welche Zustände vor 50 Jahren geherrscht haben. Informieren Sie sich über die Weltuntergangsszenarien währen der Ölkrise. Es wird schnell offensichtlich, dass ganz objektiv eine unglaublich hohe Verbesserung der Lebensqualität stattgefunden hat. Eine negative Haltung gegenüber dem zukünftigen Wirtschaftswachstum einzunehmen, ist allein schon aus historischer Sicht unvernünftig. Bislang konnte die Menschheit aus jeder Krise einen Ausweg finden. Die Lebensverhältnisse haben sich im Laufe der Zeit zwar unter Schwankungen, aber dennoch stetig verbessert. Die Einschätzung vieler Pessimisten, dass sich dies genau im Jahr 2005 ändern sollte, ist abwegig. Häufig genannte Problemfelder sind die Staatsverschuldung und die Handelsbilanz. Darauf möchte ich eingehen.

Die Überschuldung eines Staates hat auf das langfristige Produktionspotential einer Volkswirtschaft keinen Einfluss. Diese These scheint auf den ersten Blick gewagt, wird aber plausibler, wenn man nach dem Wesen des Geldes fragt. Was ist Geld? Alan Greenspan antwortet darauf: “Wir wissen noch nicht einmal was Geld ist!” Man kann Geld als eine Art Verteilungsschlüssel betrachten, der realen materiellen Dingen einen Besitzer zuordnet. Die Produktionsmöglichkeiten eines Landes setzen sich aus Sach- und Humankapital zusammen. In den Fabriken stehen Maschinen, die von klugen Köpfen entwickelt und von Arbeitern bedient werden. Ich möchte darauf hinaus, dass die Staatsverschuldung in der realen Welt nicht vorkommt. Geld ordnet die Verhältnisse und steuert Machtansprüche und Egoismus einzelner Individuen. Stellen Sie sich vor der Staat macht Konkurs und keiner merkt es. Die Maschinen stehen weiterhin in den Fabrikhallen und die Menschen verlieren deswegen auch nicht ihre Fähigkeiten Güter herzustellen und innovativ zu denken. Ein Staatskonkurs stellt im langfristigen wirtschaftlichen Prozess also lediglich eine Vermögensumverteilung dar, die Innovation und damit Wachstum allenfalls kurzfristig verlangsamt.

Auf das Staatsdefizit der USA wird in der Presse immer gerne eingeprügelt. Eigentlich merkwürdig. Mit knapp unter 70 Prozent des BIP liegt es auf dem gleichen Niveau wie das in Deutschland. Jedoch ist das Wachstumstempo des Quotienten Staatsverschuldung zum BIP geringer. Vergessen wir nicht, dass sich die USA in Kriegszeiten befinden. Die Militärausgaben lasten auf dem Haushalt. Vor dem zweiten Weltkrieg sah die Lage weit dramatischer aus. Der Schuldenberg belief sich auf fast 120 Prozent des BIP. Damals haben es die Amerikaner mit einem Zusammenspiel von Fiskal- und Geldpolitik geschafft, den Haushalt wieder zu konsolidieren. Das gleiche Meisterstück haben Bill Clinton und Alan Greenspan Mitte der 90er Jahre ebenfalls vollführt. Das Budget-Defizit belief sich 1992 auf 4,5 Prozent des BIP. 1998 war das Defizit komplett verschwunden und voller Stolz konnte Bill Clinton einen Budgetüberschuss von 0,8 Prozent ausweisen. Das wird George W. Bush ebenfalls gelingen. Er betreibt die richtige Finanzpolitik. Die Steuern werden massiv gesenkt, um die Sparquote zu erhöhen. Die Menschen sollen damit ihre Altersvorsorge und soziale Absicherung weitgehend selbst in die Hand nehmen, um den Staat in der Zukunft von hohen Sozialausgaben zu befreien. Das ist der richtige Weg. Eine hohe Sparquote ist eine wichtige Variable für langfristiges Wirtschaftswachstum. Die Steuersenkungen ermöglichen es den amerikanischen Bürgern weiter stark zu konsumieren und gleichzeitig mehr Geld auf die Seite zu legen. Die FED unterstützt die Sparabsichten mit höheren Zinsen. Durch die Verlagerung der Steuern, weg von Vermögen hin zu Konsum, wird das Steueraufkommen nach einigen Jahren der Zwischenfinanzierung, in denen wir uns gerade befinden, wieder steigen. Gleichzeitig sinken die jährlichen Militärausgaben, wenn die US-Armee ihre Präsenz im Irak und in Afghanistan in einigen Jahren reduzieren kann. In vier Jahren fällt das Defizit auf 2 Prozent, das nominale Wirtschaftswachstum (nicht inflationsbereinigt) dürfte bei etwa 4 Prozent liegen und der Quotient Verschuldung zu BIP sinkt wieder. Das ist die Perspektive und Sie sehen: Die Welt ist in Ordnung.

Immer wenn ich über das amerikanische Handelsbilanzdefizit lese, meinen die Verfasser der Artikel, dieses Defizit müsste finanziert werden. Diese Aussage hat die gleiche Bedeutung wie etwa die Erkenntnis, dass wenn die Sonne scheint, Sonnenstrahlen auf die Erde treffen. Das Handelsbilanzdefizit kann nur existieren, weil es finanziert wird. Würde es nicht finanziert werden, würde es erst gar nicht vorhanden sein. Und solange die asiatischen Notenbanken weiterhin Dollarbestände in Milliardenhöhe aufkaufen müssen, um die eigenen Währungen niedrig zu halten, besteht weltwirtschaftlich in dem Bilanzdefizit kein Problem. Es ist lediglich unangenehm für die Amerikaner, die dadurch Vermögenswerte an Ausländer verteilen. Die Europäer leiden tendenziell unter dem Preisdruck auf den US-Dollar, der den Euro nach oben treibt und Exporte erschwert. Die andere Seite der Münze sind günstige Importe aus dem Dollarraum und die Möglichkeit dort zu guten Preisen auf Einkaufstour gehen zu können, um Obligationen, Firmen, Immobilien, Aktien und andere Dinge zu kaufen. Letztendlich hat es die Europäische Zentralbank selbst in der Hand wie weit sie den Euro aufwerten lässt. Eine dauerhafte Intervention wäre ohne weiteres durchführbar, da der kaum vorhandene Inflationsdruck eine Geldmengenausweitung ohne Probleme zulassen würde. Die EZB muss nur ankündigen zu einem bestimmten Kurs, sagen wir 1.40, beliebig viele Euro gegen Dollar zu verkaufen. Der Anstieg hätte dann sofort sein Ende gefunden.

Fazit: Kaufen Sie Aktien guter Unternehmen zu günstigen Preisen und zerbrechen Sie sich nicht den Kopf über die Weltwirtschaft. Bei erstem Punkt können wir Ihnen helfen!

ohne Worte der Typ
Antworten
Schorsch Dab.:

Helau und Alaaf

 
31.01.05 20:25
Zum Glück ist bald wieder Aschermittwoch und die Büttenreden sind wieder für 10 Monate vorbei.

Fazit: Meine aktuelle Empfehlung sowohl kurz- als auch langfristig. Wenn es regnet, nimm einen Schirm mit.

viele Worte ohne Sinn
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