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schlimmere ausmaße haben für die rückversicherer als fukushima, da haben hanno und mürü pi-mal-daumen 10 % verloren und sind danach wieder sehr schnell in die spur gekommen.
am Ende des Tages sind wir wieder unter 34 ..Verf.
die 34,60 gehalten!Respekt!Mal schauen wo wir am ende der woche sind....
Vision, bitte keine Kommentare über die minimalen Tagesbewegungen in diesem Thread hier abgeben. Schließlich geht es hier um die langfristige Entwicklung über einige Monate und Jahre. Als nicht um den spekulatriven Tradergedanken, sondern um den eigentlichen Investitionsgedanken. Wenn Einzeiler, dann so auflockernde und dennoch sinnvolle Sprüche, wie z.B. der von Minespec. oder ausführliche fundamentale Analysen und Gedanken wie z.B. im Beitrag #195.
Für alles andere gibt es genügend andere DB Threads!
Zwischenbilanz:
Deutsche Bank (alle 3 Tranchen): 160 Stück bei heute 35,41 € = 5.665,50 €
(4062 € in 3 Tranchen investiert - 83,25 Dividende = 3979 € >> +39,5% + Dividende(0,75€) (+42,4%) )
Münchener Rück (eine Tranche noch offen): 32 Stück bei heute 123,93 € = 3.965,76 €
(2841,72 € -200,00 Dividende = 2641 € >> 39,5% + Dividende (6,25€) (+50,0%))
Allianz (eine Tranche noch offen): 42 Stück bei heute 93,35 € = 3.920,70 €
(2828,28 € -189,00 Dividende = 2639 € >> 38,6% + Dividende (4,50€) (+48,6%))
reinvestierte Divdenden
ETF iShares ESTX Banks (WKN: 628930): 70 Stück bei heute 10,97 € = 767,90 €
(560 € -0,00 Dividende (kommen im Juli (0,34 bis 1,16 € in den letzten Jahren)) >> 37,1 %
Cash übrig: 2120 €
Summe: 16.439,86 € (12.000 € >> + 37,0 %)
Bin gespannt, ob ich noch einmal eine für mich eindeutige Gelegenheit für die letzten Tranchen bei den Versicherungen sehen werde, nachdem ich damals die beiden Kauforders leider zu tief gesetzt hatte, fehlten im Endeffekt nur 1,10 und 30 Cents, war aber auch eine idiotische Order nach dem Motto: Es fällt noch etwas!)
Das Q4 2012 und das Q1 2013 werden vermutlich miserabel ausfallen, denn es stehen viele Sonderbelastungen an:
- Liborstrafzahlungen bzw. Rückstellungen!
- Personalabbau, vor allem im Investmentbanking kostet erstmal hohe Abfindungen. Das haben Kostensenkungsprogramme so an sich!
- Kirch und Gerichtskosten und vermutlich die nun anstehende Einigung der Gutachter. Doch die Gelder werden größtenteils durch Versicherungen zurückgeholt werden. Schon ein absurde Geschichte, vom Anfang bis zum Ende, welches der Leo nicht mehr miterleben wird. Doch die medienwirksame Durchsuchung der Geschäftszentrale zwei Tage vor der Urteilsverkündung hat den kleinen Richter sicherlich befangen gemacht.
Hier ausnahmsweise mal ein Ausschnitt aus dem Aktionär:
"Die drei Häuser erwarten bei der Deutschen Bank im vierten Quartal entsprechend ein Minus zwischen 102 Millionen und 538 Millionen Euro. Commerzbank-Analyst Michael Dunst rechnet damit, dass die größte deutsche Bank wegen ihrer Verwicklung in die mögliche Manipulation des Referenzzinssatzes Libor im vierten Quartal 350 Millionen Euro zurückstellt. Der angekündigte Konzernumbau dürfte das Ergebnis nach seiner Berechnung mit 519 Millionen Euro belasten. Der Abbau von Risiken dürfte die Bilanz um rund eine halbe Milliarde Euro nach unten ziehen. Alles in allem geht er davon, dass sich die Sonderkosten im vierten Quartal auf rund 1,9 Milliarden Euro belaufen haben.
Quelle:
Ab der HV 2013 dürfte dann aber endlich der Weg für die Potentialentfaltung der Bank frei sein. Dieses Jahr werde ich gespannt auf die Q2 und Q3 Zahlen sein. Dann kommt die Bundestagswahl, bei der ich leider mit einem Regierungswechsel rechne, denn ich vermute einen knappen Sieg der CDU, jedoch wird sie vermutlich keinen Koalitionspartner finden, mit dem sie eine Mehrheit bilden kann. Was dann aus der noch bankenfeindlicheren heutige Opposition kommen wird, ist ungewiss, doch sicherlich nicht gut für die DB. Kann mir ein Trennbankensystem vorstellen, bei dem dann das Investmentbanking nach London versetzt wird und somit das nächste Eigentor der Politik geschossen wird. Denn so verblasst dann die Bedeutung von Frankfur. Ist allerdings hier zu weit in die Zukunft gedacht, ja spekuliert.
Näher scheint mir ein erneutes aufflackern der Eurokrise anzustehen, so einige Wochen oder Monate nach der HV im Mai!
Doch ersteinmal werden wir miserable Zahlen am Donnerstag zu sehen bekommen, vermutlich mit einem roten Vorzeichen. Eine schwarze Null läge vermutlich schon über den Erwartungen der Analysten.
Nun, ich habe mit schlechten Zahlen gerechnet, allerdings mit Zahlen, die noch über den noch pessimistischeren Erwartungen der Analysten liegen. Doch jetzt sind die Zahlen noch viel verlustreicher gewesen. Ist damit klarschiff für 2013 geschaffen worden oder schlummern noch weiterhin hohe Belastungen für das kommende Jahr? Kann endlich die Aufholjagd beginnen, denn schließlich visiert der Dax neue Höchststände und die berühmte 8000er Marke an, während die DB immer noch im Kellergeschoss gefangen ist. Für mich persönlich liegt das Erdgeschoss bei 45 bis 60 Euro. Doch die Trostdividende von 75 Cent wird wohl noch mindestens bei den kommenden beiden HV bestehen bleiben. Schaun wir uns mal die Zahlen an:
- Buchhalterischer Q4 Vorsteuerverlust bei 2,1 /2,2/ 2,6 Mrd: 0,3 Mrd. Gewinn abzüglich 2,9 Mrd. Wertbereinigungen und Rechtsstreitigkeiten. Kerngeschäfte der DB mit 1,0 Mrd. Gewinn.
- Vorsteuergewinn für 2012 bei 1,4 Mrd. (4,9 Mrd. Euro ohne Sindereffekte!), nach Steuern 0,7 Mrd. (miserables Jahr!)
- Tier-1-Kernkapitalquote nach Basel 3 (volle Umsetzung) von 8,0% (31.12.2012), somit ist die Gefahr einer weiteren Kapitalerhöhung geringer geworden, denn es warn 'nur' 7,5 % als Ziel für diesen Zeitpunkt anvisiert.
- Variable Vergütung (Bonizahlungen usw.) für das Gesamtjahr verringerte sich im Verhältnis zu den Erträgen auf 9%. Kosteneinsparprogramme und Kulturwandel!
- Strategie 2015+ ausgerufen! Find ich gut, ein Richtung den Mitarbeitern vorzugeben, wo der Konzern hinsteuern will! So etwas war früher gang und gebe und wurde in den letzten Jahren vernachlässigt.
Risiken:
- Kirch kommt noch: 125 Mio bis 1,5 Mrd. (750 Mio. Rücklagen vom Oktober)
- CO2-Zertifikate Handel (die Razzia unmittelbar vor dem Kirchurteil, weswegen meiner Meinung nach der Richter befangen war) dreistelliger Millionenbetrag droht!
- Zins-Swap-Produkte mit ettlichen mittleren Gerichtsverfahren mit Mittelständlern und Kommunen. Erstes Urteil war negativ für die DB ausgegangen!
- Libor
- US Hypotheken
Ein weiteres heißes Thema scheint die Lebensmittelspekulation zu bleiben, doch hier verstehen viele die Prinzipien nicht ganz. Termingeschäfte auf Agrarrohstoffe sichern bis zu einem gewissen Punkt die finanzielle Sicherheit und Planbarkeit der Landwirte, wodurch die Preise niedriger und konstanter sind. Wenn jedoch die wilde Spekulation und Zockerei mit diesen Papieren einsetzt, können die Preise rasant steigen und verursacht somit Hunger auf der Welt.
Doch diese Trennung machen die Populisten und die Leser selten.
Eigenkapital erhöht auf 55 Mrd.! Erwartung nach schlechtem Jahr 2012 aus Beitrag #195 nicht efüllt
Kulturwandel ist weiterhin eines der oberen Ziele, Strategie 2015+
Was ich von den Zahlen wirklich halten soll, kann ich irgendwie noch nicht sagen. Erst der Schrecken, dann die genauere Betrachtung und danach noch die Einordnung lassen mich zu keinem eindeutigen Urteil kommen. Ist irgendwie weder Fisch noch Fleisch! Die eingeschlagene Richtung finde ich gut, die Strategievorgabe auch, die Resultate sind noch nicht wirklich überzeugend, doch werden wir diese wohl erst im zweiten Halbjahr 2013 sehen. Dennoch liegen die momentanen Kurse irgendwo im Niemandsland. Vom Zahlenwerk her haben wir allerdings seit der Finanzkrise auch nie ein druchgängig überzuegendes von der DB gesehen. Weierhin sollte das Eigenkapital auf noch solidere Füße gestemmt werden, so 10 Mrd. müssten noch hinzu kommen, also noch 2 bis 3 Mal keine Dividende. Auf der anderen Seite scheint die Gefahr ein KE abgewendet zu sein, das durch die Reduzierung der risikogewichteten Aktiva und der Erhöhung des Eigenkapitals mit einhergehender Trauerdividende jetzt schon Basel III erfüllt. Doch der Ruf der DB hat in Deutschland sehr gelitten und ist eigentlich ziemlich hin. Das wird lange Zeit brauchen, um wieder ein akzeptables ansehen zu erlangen. Auch aus Aktionärssicht sollten in den kommenden 3 Jahren endlich eines dabei sein, wo sie ihr Gewinnpotential entfaltet und die 10 Mrd. vor Steuern übertrifft. Selbst Apple schaffte mit ihren Barreserven über 5 Mrd. im vergangenen Jahr. Doch deren Methoden und Steuertricks, die bei deren eigenen Hedgefonds angewendet werden, dürfte sich die DB niemals einlassen. Gelder auf eine steuerfreie Insel schaffen usw.
Aber wann die DB wieder voll auf die Beine kommt, obwohl sie zuerst die Finanzkrise recht gut aus eigener Kraft überwunden hat, ist und bleibt ungewiss. 75% bisheriges Plus verdeutlicht allerdings, wie übertrieben niedrig sie war. Heute ist der Kurs immer noch niedrig, aber wie man an den Quartalszahlen und den immer noch übriggebliebenen Risiken sieht, ist dies nicht ganz so ungerechtfertigt.
Link:
www.deutsche-bank.de/medien/de/content/4238_4334.htm
http://www.juve.de/nachrichten/...det-milliarden-belastungen-fur-2012
Erstaunlicher weise lesabrer Srtikel in der Bild, die Volksmeinung wird gebildet:
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/deutsche-bank/...8329942.bild.html
(Bin ich per Zufall drüber gestolpert!)
Ach, wenn sich doch alle meine Aktien so brav benehmen würden. Aber ich musste als Diversifikation ja Versorger mit reinnehmen ;)
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