Megadeal in der Baustoffbranche, der Wahnsinn geht

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Megadeal in der Baustoffbranche, der Wahnsinn geht permanent
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Megadeal in der Baustoffbranche, der Wahnsinn geht

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15.05.07 08:57
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weiter.

Heidelberg-Cement bietet umgerechnet 11,7 Mrd. Euro für britischen Baustoffhersteller Hanson.

 

Megadeal in der Baustoffbranche, der Wahnsinn geht permanent
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Finanzierung zunächst über Kredite

 
15.05.07 09:04
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HEIDELBERG (dpa-AFX) - Deutschlands größter Baustoffhersteller HeidelbergCement Megadeal in der Baustoffbranche, der Wahnsinn geht 3281820
will den britischen Wettbewerbers Hanson Megadeal in der Baustoffbranche, der Wahnsinn geht 3281820 für 7,85 Milliarden britische Pfund
(11,5 Mrd Euro) übernehmen. Das Unternehmen biete für Hanson 1.100 Pence je
Aktie in bar, teilte die im MDAX notierte Gesellschaft am Dienstag in Heidelberg
mit. Der Hanson-Verwaltungsrat beabsichtige, seinen Aktionären die Übernahme zu
empfehlen.

Die Übernahme soll im dritten Quartal 2007 abgeschlossen sein, teilte
HeidelbergCement weiter mit. Das Angebot stehe unter der Bedingung der Freigabe
durch die EU-Kommission sowie der amerikanischen und kanadischen
Kartellbehörden.

Die Finanzierung soll zunächst über Kredite erfolgen, die mit der Deutschen Bank
und der Royal Bank of Scotland abgeschlossen wurden. Zur Ablösung der Kredite
sollen unter anderem Unternehmensteile, die nicht zum Kerngeschäft gehören,
verkauft werden. Des Weiteren ist eine Barkapitalerhöhung in Höhe von rund 500
Millionen Euro geplant./ne/fj/she

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Heidelberg-Cement erschafft Baustoff-Giganten

 
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HANDELSBLATT, Dienstag, 15. Mai 2007, 08:59 Uhr
Übernahmeangebot für Hanson

Heidelberg-Cement erschafft Baustoff-Giganten 

Vor zwei Wochen hatte Deutschlands größter Baustoffhersteller Heidelberg-Cement erstmals sein Interesse am britischen Wettbewerber Hanson geäußert. Nun, nach der Einigung mit dem Management des Baustoffproduzenten, folgt das offizielle Übernahmeangebot. Es ist milliardenschwer.


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200038)" rel="nofollow" class="showvisited">Megadeal in der Baustoffbranche, der Wahnsinn geht 3281825Heidelberg-Cement ist Deutschland größter Baustoffkonzern. Foto: dpa

HB HEIDELBERG. Heidelberg-Cement will Hanson für 7,85 Mrd. britische Pfund (11,5 Mrd. Euro) übernehmen. Das Unternehmen biete 1 100 Pence je Aktie in bar, teilte die im MDAX notierte Gesellschaft am Dienstag in Heidelberg mit. Damit offeriert der Konzern den Anteilseignern einen deutlichen Aufschlag zu dem durch die Übernahmespekulationen bereits hochgeschossenen Kurs der Hanson-Papiere, die am Montagabend bei 1057 Pence geschlossen hatten.

Die Übernahme soll im dritten Quartal 2007 abgeschlossen sein, teilte Heidelberg-Cement weiter mit. Der Hanson-Verwaltungsrat beabsichtige, seinen Aktionären die Übernahme zu empfehlen. Das Angebot stehe unter der Bedingung der Freigabe durch die EU-Kommission sowie den amerikanischen und kanadischen Kartellbehörden.

Die Finanzierung soll zunächst über Kredite erfolgen, die von der Deutschen Bank und der Royal Bank of Scotland kommen. Zur Ablösung der Kredite sollen unter anderem Unternehmensteile, die nicht zum Kerngeschäft gehören, verkauft werden. Des Weiteren sind eine Anleihe von bis zu 2 Mrd. Euro sowie eine Kapitalerhöhung in Höhe von rund 500 Mill. Euro geplant.

Zum Verkauf steht die Minderheitsbeteiligung am französischen Zementhersteller Vicat, die bis zu 1,4 Mrd. Euro einbringen könnte. Zudem gibt es Überlegungen, das nicht mehr zum Kerngeschäft zählende Baustoffgeschäft Maxit zu veräußern. Die Gruppe setzte zuletzt 1,2 Mrd. Euro mit Trockenmörtel, Blähton und Bauchemie um. Auch einige Hanson-Geschäftsteile wie Tonziegel oder Beton-Röhren sind für Heidelberg-Cement von geringem Interesse.

Hanson verfügt unter anderem über reiche Rohstoffvorkommen und eine starke Marktposition in den USA, wohin Heidelberg-Cement bis zuletzt Zement exportierte. Heidelberg-Cement wird vom schwäbischen Investor Adolf Merckle kontrolliert. Zuletzt machte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 9,2 Mrd. Euro.

Eine Gegenofferte der größeren Konkurrenten Holcim, Lafarge, Cemex oder eines anderen Wettbewerbers erwartet Heidelberg-Cement-Chef Bernd Scheifele nicht.


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