Dann wären die 200Mio ca. 5Mio.€, davon 10% = 500T für MDG (PeakSales)
(Wobei ich eigentlich von etwas mehr als 10% ausgehe, oder woher stammt die Zahl?)
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender S&P 500-Kurs | 5,01 | 10,20 | 15,03 | |
| Fallender S&P 500-Kurs | 4,98 | 9,97 | 14,99 | |
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an die Börse zu gehen - nach Stars Quelle aus #8669 (dort wird der August genannt)
hier jetzt eine englisch-sprachige 2-te Quellle:
"... Meanwhile, local drug maker SynCore Biotechnology Co (杏國新藥) said that Veregen, its cure for genital warts, had received a permit from the government and will be on sale by the end of this quarter.
The company said it is also planning to become a listed company on the Emerging Stock Market, but did not provide a specific date.
..."
www.taipeitimes.com/News/biz/archives/2013/07/19/2003567626
Damit dürfte die Phase III EndoTAG-1 TNBC und vielleicht mehr durchfinanziert sein!
Die wissen also doch was sie für 'nen Euro tun - und ich bin mir sicher: Lee wird Medigene nicht mehr so leicht vom Haken lassen!
Nimmt man die Immunocore Deals und deren Option dazu - dann gehen jetzt für Medigene wohl doch die Leinen los!
Meine Meinung. KEINE Empfehlung!
P.S. bin jetzt glatt zu vierteilen ;-)
Lieber ITechDachs,
zuerst muss man doch mal feststellen, dass FM derjenige war, der die werthaltigen Immunocore Beteiligung auf gut 17% verwässert hat, weil sein unternehmerischer Weitblick versagte.
Statt die Anteile dieser Firma zu halten, hat er Wilex ein Merger Angebot unterbreitet, um die eigene Pipeline zu stärken. Glücklicherweise hat man das Angebot dort noch vor dem Scheitern der P3 abgelehnt.
Wie man eine Firma (einst 100% MediGene) voran bringt, das hat das UK Management von Immunocore mit den Deals der beiden großen Pharmas gezeigt. Dabei wurde noch nicht mal das Lead Projekt verpartnert, sondern es wurden Forschungskooperationen abgeschlossen, um weitere Zielmoleküle zu identifizieren. Für jedes identifizierte Target das dann von Immunocore bis zur initialen klinischen Studie entwickelt wird, gibt es Upfronts von bis zu 15 Mio. Euro pro Target sowie weitere Entwicklungsmeilensteine und Royalties.
Ich habe immer wieder darauf hingewiesen, dass die Verwässerung dieser Anteile ein strategischer Fehler ist, denn in solchen innovativen Technologien steckt die Kursfantasie, die MediGene heute fehlt. Das Management von MediGene wird derzeit von Immunocore vorgeführt. Die Macher waren / sind wahrscheinlich sehr froh darüber, dass das MediGene Management als Minderheitsgesellschafter nur noch sehr begrenzten Einfluss auf die Entwicklung dieser Firma hat.
Wenn du nun MediGenes AAVLP Projekt anschaust, dann wird diese Entwicklung doch gar nicht als Technologie wahrgenommen. Ohne die Kompetenz des DKFZ(HPV), der Uni Wien(HER2), München, Köln, Johns Hopkins und Pennsylvania State University wäre bei MediGene der kleine Fortschritt gar nicht erkennbar. Bis AAVLP auf dem Verpartnerungsstand der ImmTAC Technologie ist, werden m.E. noch viele Jahre vergehen, da mittlerweile die Kompetenz bei MediGene sehr begrenzt zu sein scheint. Mit den bisher gezeigten Daten lassen sich wohl auch kaum größere internationale Partner finden.
Wer heute laut Präsentation die Innovationskraft der Firma stärken will, ein nachhaltiges Biotech-Geschäftsmodell etablieren und so der Aktie Entwicklungspotenzial verschaffen will, der hat in den vergangenen Jahren vielleicht dazugelernt aber sicherlich keinen besonders guten Job gemacht.
Ich erinnere daran, dass man mit RhuDex erst nach PoC einen Partner suchen wollte, weil dann die ersten Wirksamkeitsdaten in dieser Indikation vorliegen. Die Daten hätten nach Aussage im Sommer 2012 schon Ende 2013 vorgelegen. Gut ein halbes Jahr später merkt man, dass die Finanzierung dieser Studie nicht möglich ist und man verschiebt sie kurzerhand um 18 Monate. Vorwände zur Begründung solcher Aktionen lassen sich immer finden! Nun braucht es einen Partner zur weiteren Finanzierung ohne dass bisher die Wirksamkeit nachgewiesen wurde.
Seit 4 Jahren bereitet man immer wieder klinische Studien vor, sondiert neue Indikationen und prüft die Durchführbarkeit. Immunocore dagegen zeigt, wie Wertsteigerung wirklich funktioniert. Sorry, PLD sitzt in der Gesellschafterversammlung von Immunocore und er war mit Sicherheit über die anstehenden Deals informiert. Statt die großen Deals für MediGene zu nutzen, muss er sich die Durchführung der EndoTAG-1 Studie sogar noch mit einer EIN-EURO KE erkaufen.
Ich habe aufgehört an die Planvorgaben des Managements zu glauben. Wer Nachhaltigkeit predigt, der sollte keine Schnellschüsse al la RhuDex im Sommer 2012 kommunizieren, um so den Aktionären zu suggerieren, dass man Finanzierungslücken durch werthaltige Verpartnerung von Projekten schließen kann.
Noch eine Anmerkung zu den Daten der EndoTAG IIT Studie. Ziel war es, eine IIT-Studie (Investigator Initiated Trial) mit EndoTAG®-1 in hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem Brustkrebs durchzuführen, einer weiteren potenziellen Indikation für das Medikament. Interessant ist, dass das primäre Ziel bei der Darstellung der Daten vollkommen aus dem Fokus geraten ist. Statt darzustellen, dass keiner der hormonrezeptor-positiven, HER2-negativen Brustkrebspatientinnen ein pCR aufwies, rückt man die Ergebnisse der TNBC-Patientengruppe in der Vordergrund, deren Daten eigentlich gar nicht erhoben werden sollten laut initialer Planung. Ein Drittel dieser Patientengruppe haben die Studie übrigens nicht per Protokoll abgeschlossen.
Positiv zu vermerken ist, dass bis Mitte nächsten Jahres eine kostengünstige Herstellung von EndoTAG etabliert werden kann. Hoffen wir mal, dass Anlage und Medikament auch von den Zulassungsbehörden planmäßig und ohne weitere Verzögerungen abgesegnet wird und dass der Verkaufspreis so niedrig gehalten werden kann, dass man im Wettbewerb eine Chance hat das Produkt mit einer akzeptablen Marge zu verkaufen.
Wie auch immer, das Unternehmen kann aufgrund der finanziellen Situation nicht effizient arbeiten. Die Verhandlungsposition ist so schwach, dass man extreme Zugeständnisse machen musste, um Partner von der Rentabilität der Projekte zu überzeugen.
Nach der Restrukturierung vor 3 Jahren müssen weitere Maßnahmen bei MediGene eingeleitet werden:
Danke für die ausführliche Darlegung deiner Einsichten und deren Bewertung. Für meine Person teile ich Deine Analyse inhaltlich absolut.
Ich würde aber einige Schlussfolgerungen für Medigene als Firma anders sehen:
- die Einleitung weiterer Maßnahmen - ausser den schon eingeleiteten - sehe ich nicht! Meines Erachtens waren die KE und der Reverse-Split schon des guten zuviel und Medigene sollte in ruhigen Fahrwassern gehalten werden, damit die Mitarbeiter endlich mal wieder Erfolge der Firma als eigene erleben und neue für uns alle erarbeiten können
- Personalkosten im Vertrieb und in der allg. Verwaltung erheblich reduzieren und mit Dienstleistern arbeiten.
Reduktion klingt immer gut, aber wenn man sich die externen Kosten anschaut z.B. für die Rhudex Formulierungsstudie oder gar den Cowen-Deal, dann sehe ich hier mehr Nach- als Vorteile z.B. im weiteren KnowHow Abbau auch in der Organisation mit der FDA/Partnern etc. - es sei denn man strebt die von Richy in #8681 angedeutete "Medigene-Beteiligungs-AG" an.
- RhuDex in Phase 2 und 3 PBC vollständig incl. der eigenen internen Kosten (Upfronts) durch einen Partnerbzw. alternativ den PoC durch externes Sponsoring mittels IIT-Studie finanzieren lassen, statt weitere Verwässerungsaktionen zu starten.
- AAVLP als Technologie sichtbar machen, indem man ein Verfahren zur effizienten Targetsuche entwickelt, die es ermöglicht innerhalb 12-18 Monaten Daten zum Go/NoGo zu generieren.
Ich glaube die laufenden Arbeiten Johns Hopkins und Pennsylvania State University sind ausreichend auf diesem Gebiet und sollten zunächst den Öffentlichkeitstest bestehen - siehe Andeutungen in der aktuellen Präsentation und Brosalins Beitrag #8633 - bevor man dringend anderswo benötige Gelder hineinsteckt.
- Anteile an Immunocore halten, um eine Restfantasie zur Übernahme von MediGene als "Kursstütze" zu erhalten. Ja - natürlich und gerne wieder auf 100% ausbauen - nur könnte der guter Verkauf des Anteils für z.B. 200-300 Millionen Cash nach einem dritten Immunocore Deal den Kurs für Medigene als eigenständige Firma sichern, bis ausreichend eigener Ertrag und Gewinn in 2020 vorhanden ist, um dann vielleicht sogar einzelne Targets z.B. in der personalisierten Anwendung ala Adaptimmune zurückzuholen.
-Keine Mergeraktionen, solange der Kurs auf Tiefstständen notiert und die finanziellen Mittel für die eigenen Projekte fehlen. Da mag ich als Aktionär natürlich nichts gegen sagen und doch: aus Sicht von Medigene mit Anspruch als forschendem BioTech-Unternehmen wäre eine breitere Pipeline in der Präklinik wie sie vielleicht am günstigsten durch so einen Merger unter Gleichen zustande käme, sehr wohl nötig - fünf Jahre Forschungsstillstand sind mehr als genug - und wie Immunocore zeigt: Erfolge in der Präklinik können für Deals attraktiv machen und zu einer angemesseneren Bewertung beitragen.Meine Meinung. KEINE Empfehlung.
....an die großen Experten hier: Mulga z.B., der scheinbar wie ein Papst von Medigene gesehen wird, an Richy, der in zwei Threads gleichzeitig seit vielen Jahren schreibt und sich wie ein teilweise wie ein Hausmeister erster Klasse aufführt (von der Art und Weise, wie er gegenüber anderen Autoren hier und bei WO auftritt), an Star, der nach Jahren den einen Thread (WO) verlassen hat, um sich hier mit Gleichgesinnten auszutauschen bzw. andere zu sperren, an TechDAx, der in fast lobenswerter Weise stets das Positive zu suchen bemüht ist, etc. etc.
Warum schreibt Ihr alle so viel und so lange zu einem Unternehmen, das seit x-Jahren keinerlei Rendite erwirtschaftet und dessen Aktie nur einen Weg kennt, nämlich den nach unten und zwar bis in den dauerhaften Pennystock ? Schreibt ihr solange, bis ihr endlich mit geringerem Verlust aussteigen könnt (das scheint das Motto bei Medigene zu sein) oder weil ihr es für normal haltet, ca 10 Jahre auf eine Rendite zu warten oder genierßt ihr einfach das soziale Ambiente der Threads (in diesem Fall sei Euch alles verziehen ;-))
- Personalkosten im Vertrieb und in der allg. Verwaltung erheblich reduzieren und mit Dienstleistern arbeiten.
Der Personalaufwand der allg. Verwaltungskosten war in 2012 (2,497 Mio. Euro) ohne Beratungshonorare höher als der Personalaufwand für Forschung und Entwicklung. Der Personalaufwand für den Vertrieb beläuft sich zusätzlich auf 1,135 Mio von insgesammt 2,271 Mio Euro.
Die Umsatzerlöse aus Produktverkäufen betrugen incl. Meilensteinzahlungen abz. Beschaffungskosten 2,134,- Mio.Euro. Die Vertriebskosten aus fortgeführten Aktivitäten betrugen 2,271 Mio. Euro. In 2013 werden Veregen Umsätze erstmals die Kosten für Vertrieb, Marketing und Geschäftsentwicklung decken können. Die allg. Verwaltungskosten sind bei den knappen Kassen und den bestehenden F&E Aktivitäten deutlich zu hoch. Da MediGene die eigenen Kosten der weiteren EndoTAG-1 Entwicklung tragen wird, sind weitere Spar- oder eben Verwässerungsmaßnahmen notwendig.
Es stellt sich also die Frage, ob man z.B. das Personal- und Rechnungswesen nicht kostengünstiger mit externen Dienstleistern abwickeln kann. Da verschenkt man sicher kein Know-How.
- RhuDex: Eine Kapitalmarkt gedeckte Schuldenfinanzierung für ein Unternehmen, das keine solide Finanzierung hat also im Hochrisikobereich anzusiedeln ist, scheint mir doch sehr ambitioniert.
- AAVLP: laufenden Arbeiten Johns Hopkins? Gibt es da noch welche? Zu #8633 und hier speziell zum Know-How: Findest du denn bei MediGene noch Kernkompetenz bei Mitarbeitern von MediGene? Der Großteil der in den AAVLP Patenten aufgeführten Know-How Träger ist nicht bei MediGene beschäftigt. Wenn du daran interessiert bist, mit welchen Aufgaben z.B. MH bei MediGene betraut war, der ja vor Jahren zu Rentschler gewechselt ist, dann schau dir folgende Seite an: http://de.linkedin.com/pub/markus-hörer/32/74a/98
Uwe Michaelis hatte Ende 2009 dargestellt, wie man sich bei MediGene die Entwicklung der AAVLP Technologie vorstellt. Nach dem Eindampfen der Aktivitäten wird davon nicht mehr viel übrig geblieben sein. Das eigene "Know-How" stammt übrigens noch aus den Gründungszeiten mit CVLP und rAAV, also von Projekten, die später eingestellt wurden.
Ich selbst sehe da noch nicht die nach aussen vermittelte Kompetenz von MediGene.
ImmTAC:nur könnte der guter Verkauf des Anteils für z.B. 200-300 Millionen Cash nach einem dritten Immunocore Deal den Kurs für Medigene als eigenständige Firma sichern
Das ist nun besonders scharfsinnig, denn es würde ja zeigen, wie hoch der wirkliche Wertverlust dieses Assets für MediGene war. Wärend MediGene es schaffte, die Marktkapitalisierung incl. Immunocore Anteil unter 40 Mio. zu bringen, wäre Immunocore bei 200 Mio Cash. dann über eine Milliarde wert.
-Keine Mergeraktionen: Ich bin ein absoluter Befürworter einer zeitlichen und technologischen Diversifizierung. Allerdings ist MediGene dazu gar nicht in der Lage, denn kleine Biotechs können die Studien eben nicht selbst finanzieren und da helfen eben auch keine Merger sondern nur Finanzierungsrunden. Man hat bei MediGene gerade mal die Möglichkeit genutzt die lebenserhaltenden Maßnahmen zu aktivieren (Nennwertoptimierung). M & A wird dann wieder interessant, wenn der Break Even erreicht wird und die internen Projekte langfristig finanziert sind.
Hätte ich wie du noch Vertrauen in die Arbeit des Managements, dann könnte ich beruhigt zuwarten und mich an der Wertsteigerung der Projekte erfreuen.
Derzeit erwäge ich mich ernsthaft in "Bruno" umzubenennen, da ich erste erschreckende Mutationsanomalien bemerke. http://www.youtube.com/watch?v=egGXdhZHuP8&hl=de&gl=DE
@evotecci: Wenn man fair bleiben will, dann kann man FM nicht für die verfahrenen Projekte RhuDex und EndoTAG-1 veratwortlich machen. Da hat er sicherlich gute Basisarbeit geleistet und diese Projekte wieder verwertbar gemacht. Allerdings kritisiere ich schon seine Entscheidungen wie z.B. die voreilige Ankündigung der RhuDex PoC Studie mit Abschluss in 2013, die Verwässerung des Immunocore Anteils und den "Eintritt" für die "Asien-Spielwiese" mittels EIN-EURO-KE. Ob MediGene überhaupt von der Beteiligung profitiert oder ob man sich da nur die Fahrkarte zum Start der EndoTAG-1 Studie gezogen hat, muss sich erst mal zeigen.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender S&P 500-Kurs | 5,01 | 10,20 | 15,03 | |
| Fallender S&P 500-Kurs | 4,98 | 9,97 | 14,99 | |
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 19 | 12.016 | Medigene - Kurse/Quatschen/Charts/Einzeiler..u.s.w. | RichyBerlin | Viking | 09.02.26 19:49 | |
| 3 | 124 | Medigen Anstieg nur heisse Luft ? | Byblos | MEX21 | 24.12.25 23:24 | |
| 70 | Medigene kauft Munich Biotech! | ipollit | MEX21 | 02.05.25 19:46 | ||
| 63 | 20.049 | Medigene - Sachliche und fachliche Beiträge | starwarrior03 | RichyBerlin | 28.03.25 22:03 | |
| 8 | Ab jetzt 1000 % - Der ultimative Talk | Justachance | Terminator9 | 06.09.24 09:42 |