Die MediGene AG gab am Dienstag bekannt, dass die endgültige Übertragung der exklusiven europäischen Rechte an dem Krebsmedikament Eligard auf die Astellas Pharma Europe Ltd., eine Tochter des japanischen Pharmakonzerns Astellas Pharma, mit Wirkung zum 1. März 2011 erfolgt ist.
Wie der Biotechnologiekonzern erklärte, wird somit eine zweite Zahlung von Astellas an MediGene in Höhe von 15 Mio. Euro, wie im Rahmen des im Juli 2010 abgeschlossenen Vertrags vereinbart, fällig. Weiterhin wird MediGene ab dem 1. März 2011 vertragsgemäß mit 2 Prozent an den europäischen Eligard-Nettoumsätzen beteiligt sein. Gleichzeitig entfallen für MediGene nun sämtliche zukünftigen Kosten und Leistungsverpflichtungen in Zusammenhang mit der Belieferung von Astellas mit Eligard.
Der Vertrag mit Astellas sieht vor, dass MediGene die Zahlungen in Höhe von insgesamt 25 Mio. Euro in drei Tranchen erhält. Bei Vertragsunterschrift hat MediGene bereits eine Zahlung von 5 Mio. Euro erhalten; die letzte Zahlung in Höhe von 5 Mio. Euro erwartet MediGene voraussichtlich Ende 2011 oder Anfang 2012. Diese wird mit der Übertragung der Rechte für Länder außerhalb der EU an Astellas fällig.
Durch die Übertragung der Rechte werden in zukünftigen Finanzberichten, beginnend mit dem Jahresbericht 2010, alle Eligard-Erträge und Kosten gemäß IFRS 5 als Umsatzerlöse bzw. Kosten "aus nicht fortgeführten Aktivitäten" ausgewiesen. Dadurch ändert sich die Darstellung der einzelnen Posten, jedoch ohne Auswirkung auf das EBITDA- und Jahresergebnis, hieß es.
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