Die neue Luxuslimousine von DaimlerChrysler , der Maybach, kommt ab Oktober dieses Jahres in zwei Versionen auf den Markt. Das Auto, mit dem der Konzern nach 60 Jahren eine historische deutsche Automarke wiederbelebt, wird zu Nettopreisen ab 310.000 und 360.000 Euro ausgeliefert, sagte Vorstandsmitglied Jürgen Hubbert am Donnerstag in Sindelfingen. In der dortigen Maybach-Manufaktur werden 300 Mitarbeiter bis zu 1000 Fahrzeuge jährlich fertigen.
Das "kleine" Modell, der Maybach 57 ist 5,72 Meter lang, die Langversion, der Maybach 62, misst stolze 6,16 Meter. Mit der Namensgebung orientiert sich DaimlerChrysler an der bei Segelyachten bekannten Typisierung. Gegen eine vom Image dem Maybach angemessene Segelyacht nimmt sich der Edel-Bolide aber fast wie ein "Schnäppchen" aus. So bekommt man zum Beispiel für das Einstiegsmodell des finnischen Luxus-Bootsbauers Nautor, die Swan 45, gleich zwei Maybachs.
Allerdings ist die Eintrittshürde für den "Maybach-Club" bei weitem höher als bei jedem Segelverein. "Jedermann kann ohne Ansehen der Person Clubmitglied werden. Er muss nur einen historischen Maybach besitzen oder er muss ein Mitglied der Familie Maybach sein, oder einer der früheren Mitarbeiter der alten Firma 'Maybach-Motorenbau' in Friedrichshafen am Bodensee", gibt sich der Club, deren Ehrenpräsidentin die Enkelin von Konstrukteurs-Legende Wilhelm Maybach (1846-1929), Ingrid Schmid-Maybach, ist, ganz "weltoffen".
Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts hatte Wilhelm Maybach zusammen mit Gottlieb Daimler die erste vierrädrige Motorenkutsche - das Vorbild für alle modernen Autos - konstruiert. Die von ihm gegründete Maybach-Motorenbau GmbH fertigte bis zum Ende der Produktion im Jahre 1940 rund 2300 Maybach-Fahrzeuge. Ab 1909 widmete sich Maybach auch dem Bau leistungsstarker Motoren für die Zeppelin-Luftschiffe. Nach dem zweiten Weltkrieg ging Maybach in der MTU (Motoren- und Turbinen-Union) auf. MTU ist seit 1985 eine 100-prozentige Tochter von DaimlerChrysler und firmiert heute unter MTU Aero Engines.
(Quelle: www.manager-magazin.de)
So long,
Calexa
www.carstenlexa.de
Das "kleine" Modell, der Maybach 57 ist 5,72 Meter lang, die Langversion, der Maybach 62, misst stolze 6,16 Meter. Mit der Namensgebung orientiert sich DaimlerChrysler an der bei Segelyachten bekannten Typisierung. Gegen eine vom Image dem Maybach angemessene Segelyacht nimmt sich der Edel-Bolide aber fast wie ein "Schnäppchen" aus. So bekommt man zum Beispiel für das Einstiegsmodell des finnischen Luxus-Bootsbauers Nautor, die Swan 45, gleich zwei Maybachs.
Allerdings ist die Eintrittshürde für den "Maybach-Club" bei weitem höher als bei jedem Segelverein. "Jedermann kann ohne Ansehen der Person Clubmitglied werden. Er muss nur einen historischen Maybach besitzen oder er muss ein Mitglied der Familie Maybach sein, oder einer der früheren Mitarbeiter der alten Firma 'Maybach-Motorenbau' in Friedrichshafen am Bodensee", gibt sich der Club, deren Ehrenpräsidentin die Enkelin von Konstrukteurs-Legende Wilhelm Maybach (1846-1929), Ingrid Schmid-Maybach, ist, ganz "weltoffen".
Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts hatte Wilhelm Maybach zusammen mit Gottlieb Daimler die erste vierrädrige Motorenkutsche - das Vorbild für alle modernen Autos - konstruiert. Die von ihm gegründete Maybach-Motorenbau GmbH fertigte bis zum Ende der Produktion im Jahre 1940 rund 2300 Maybach-Fahrzeuge. Ab 1909 widmete sich Maybach auch dem Bau leistungsstarker Motoren für die Zeppelin-Luftschiffe. Nach dem zweiten Weltkrieg ging Maybach in der MTU (Motoren- und Turbinen-Union) auf. MTU ist seit 1985 eine 100-prozentige Tochter von DaimlerChrysler und firmiert heute unter MTU Aero Engines.
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