NEW YORK (dpa-AFX) - An der technologielastigen NASDAQ dürfte nach Ansicht von Händlern am Donnerstag nach der Herabstufung von Intel (NASDAQ: INTC - Nachrichten) durch das Investmenthaus Merrill Lynch der NASDAQ Composite schwächer eröffnen. Der NASDAQ Future lag um 14.45 Uhr bei 1.187,50 Punkten, ein Minus von 0,5 Prozent.
Beachtung dürften auch die kurz vor Börseneröffnung veröffentlichten ANZEIGE
Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in den USA finden. Diese sind auf das niedrigste Niveau seit dem 5. Mai 2001 gesunken. Die Zahl der Erstanträge sei in der Berichtswoche (1. Juni) unerwartet stark um 32.000 auf 383.000 gefallen, hatte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitgeteilt. Damit ist die Zahl der Erstanträge in der dritten Woche in Folge gesunken. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 4.000 auf saisonbereinigt 406.000 gerechnet.
Ungeachtet der Belastung durch Ergebniswarnungen des Software-Anbieters Manugistics und des Softwareherstellers Tibco hatte den Composite am Vortag 1,09 Prozent auf 1.595,25 Zähler zugelegt. Der Auswahlindex NASDAQ 100 notierte 1,42 Prozent fester auf 1.195,58 Punkte.
Am Donnerstag könnten die Aktien des größten Chipherstellers Intel Corp. im Fokus der Anleger stehen, denn die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch haben ihr mittelfristiges Rating für das Papier von "strong buy" auf "neutral" heruntergestuft. "Wenn Intel im Tagesverlauf unter Verkaufsdruck gerät, könnte dies möglicherweise den ganzen Tech-Sektor belasten", sagten Händler.
"Wir glauben, dass die Erholung im Chip-Sektor nun ein Ende gefunden hat", sagte Merrill-Analyst Joe Osha in der Kurzstudie für Investoren. Auch für andere Titel aus dem Halbleiter-Sektor wie Linear Technology (NASDAQ: LLTC - Nachrichten) und Semtech (NASDAQ: SMTC - Nachrichten) hatte Merrill Lynch (NYSE: MER - Nachrichten) am Donnerstag die Einstufung geändert. Intel-Aktien verloren im vorbörslichen Handel um 3,19 Prozent auf 27,28 Dollar, während Linear Technology-Titel 3,12 Prozent auf 36 Dollar sanken.
Auch die Papiere des amerikanischen Software-Herstellers und SAP -Konkurrenten Oracle könnten in den NASDAQ-Sitzung für Leben sorgen: Vorbörslich sieht es jedoch derzeit mit einem Minus von 1,62 Prozent auf 8,52 Dollar nicht so aus, als Oracle (NASDAQ: ORCL - Nachrichten) an das kräftige Kursplus vom Vortag anschließen könnte. Die Analysten von UBS Warburg bestätigen die Aktie mit "Hold" und nennen ein Kursziel von 12 US-Dollar für die kommenden zwölf Monate. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, die durchschnittliche Analystenprognose von 0,12 US-Dollar Gewinn je Aktie im vierten Quartal zu erreichen.
Oracle wird die Schätzung erfüllen - nur wie, fragen die Analysten Ken Carey und Ragen Stienke in der am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie. Es gebe mehrere Wege, wie das Softwareunternehmen dies geschafft haben könnte. Die Experten gehen eher von einer strikten Kostenkontrolle und dem Rückkauf eigener Aktien als von einem Anziehen der Umsätze aus./ep/ak
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Zahlen zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung in den USA finden. Diese sind auf das niedrigste Niveau seit dem 5. Mai 2001 gesunken. Die Zahl der Erstanträge sei in der Berichtswoche (1. Juni) unerwartet stark um 32.000 auf 383.000 gefallen, hatte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitgeteilt. Damit ist die Zahl der Erstanträge in der dritten Woche in Folge gesunken. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang um 4.000 auf saisonbereinigt 406.000 gerechnet.
Ungeachtet der Belastung durch Ergebniswarnungen des Software-Anbieters Manugistics und des Softwareherstellers Tibco hatte den Composite am Vortag 1,09 Prozent auf 1.595,25 Zähler zugelegt. Der Auswahlindex NASDAQ 100 notierte 1,42 Prozent fester auf 1.195,58 Punkte.
Am Donnerstag könnten die Aktien des größten Chipherstellers Intel Corp. im Fokus der Anleger stehen, denn die Analysten der Investmentbank Merrill Lynch haben ihr mittelfristiges Rating für das Papier von "strong buy" auf "neutral" heruntergestuft. "Wenn Intel im Tagesverlauf unter Verkaufsdruck gerät, könnte dies möglicherweise den ganzen Tech-Sektor belasten", sagten Händler.
"Wir glauben, dass die Erholung im Chip-Sektor nun ein Ende gefunden hat", sagte Merrill-Analyst Joe Osha in der Kurzstudie für Investoren. Auch für andere Titel aus dem Halbleiter-Sektor wie Linear Technology (NASDAQ: LLTC - Nachrichten) und Semtech (NASDAQ: SMTC - Nachrichten) hatte Merrill Lynch (NYSE: MER - Nachrichten) am Donnerstag die Einstufung geändert. Intel-Aktien verloren im vorbörslichen Handel um 3,19 Prozent auf 27,28 Dollar, während Linear Technology-Titel 3,12 Prozent auf 36 Dollar sanken.
Auch die Papiere des amerikanischen Software-Herstellers und SAP -Konkurrenten Oracle könnten in den NASDAQ-Sitzung für Leben sorgen: Vorbörslich sieht es jedoch derzeit mit einem Minus von 1,62 Prozent auf 8,52 Dollar nicht so aus, als Oracle (NASDAQ: ORCL - Nachrichten) an das kräftige Kursplus vom Vortag anschließen könnte. Die Analysten von UBS Warburg bestätigen die Aktie mit "Hold" und nennen ein Kursziel von 12 US-Dollar für die kommenden zwölf Monate. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, die durchschnittliche Analystenprognose von 0,12 US-Dollar Gewinn je Aktie im vierten Quartal zu erreichen.
Oracle wird die Schätzung erfüllen - nur wie, fragen die Analysten Ken Carey und Ragen Stienke in der am Donnerstag in New York veröffentlichten Studie. Es gebe mehrere Wege, wie das Softwareunternehmen dies geschafft haben könnte. Die Experten gehen eher von einer strikten Kostenkontrolle und dem Rückkauf eigener Aktien als von einem Anziehen der Umsätze aus./ep/ak