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MAN SE
Großauftrag aus der TürkeiMAN Diesel liefert Motoren für Kraftwerksschiffe
28.10.2009
MAN Diesel hat vom türkischen Unternehmen Karadeniz Powership Company Ltd. den Zuschlag für ein Projekt in Höhe von mehr als 100 Mio Euro erhalten. Der Augsburger Großmotorenhersteller wird insgesamt 24 Motoren samt der zur Stromerzeugung notwendigen elektromechanischen Ausstattung liefern. Dabei handelt es sich um 21 so genannte Dual-Fuel-Motoren des Typs 18V51/60DF und drei konventionelle Aggregate des Typs 14V48/60 mit einer Leistung von insgesamt rund 400 MW. Die Großdieselmotoren kommen an Bord von vier Kraftwerksschiffen zum Einsatz, wie es sie in dieser Form weltweit noch nicht gibt.
Bei den Schiffen handelt es sich um ehemalige Frachter, die zu schwimmenden Diesel-Kraftwerken umgebaut werden. Dank ihrer Mobilität können sie überall dort ans lokale Stromnetz angeschlossen werden, wo der Energiebedarf gerade besonders hoch ist und Kraftwerksneubauten nicht schnell genug realisiert werden können. Anders als so genannte „Power Barges“ – das sind Kraftwerke auf Pontons – verfügen die Kraftwerksschiffe über eigene Antriebe und müssen daher nicht geschleppt werden. Haupteinsatzgebiete der Schiffe sollen Afrika, Pakistan und andere Regionen im Mittleren Osten und im Mittelmeerraum sein.
Die Besonderheit der eingesetzten Dual-Fuel-Motoren von MAN Diesel ist, dass sie sowohl mit flüssigen Kraftstoffen als auch mit Gas betrieben werden können. „Für den geplanten Zweck sind unsere Dual-Fuel-Motoren ideal. Die Kraftwerksschiffe können die Infrastruktur so nutzen, wie sie am jeweiligen Einsatzort gerade vorhanden sind – egal ob es sich dabei um eine Öl- oder Gasversorgung handelt“, sagt Dr. Stephan Mey, Leiter des Kraftwerksgeschäfts bei MAN Diesel. Und noch ein weiterer Vorteil ist mit den Zweistoffmotoren verbunden: Gerade im Gasbetrieb sorgen sie für eine sehr emissionsarme und damit umweltschonende Verbrennung.
Der Motor 51/60DF wurde zuerst auf so genannten Flüssiggastankern eingesetzt, wo abdampfendes Gas aus den Ladungstanks für den Antrieb des Motors verwendet werden kann. DF-Motoren von MAN Diesel erfreuen sich aufgrund ihrer Effizienz, Kraftstoffflexibilität und Umweltfreundlichkeit seit einiger Zeit aber auch im Kraftwerksgeschäft zunehmender Beliebtheit. Der relativ neue Motor hat sich dank dieser Vorzüge schnell am Markt etabliert. Erst vor kurzem hatte MAN Diesel entsprechende Aufträge aus Brasilien und Australien erhalten.
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Großauftrag aus der TürkeiMAN Diesel liefert Motoren für Kraftwerksschiffe
28.10.2009
MAN Diesel hat vom türkischen Unternehmen Karadeniz Powership Company Ltd. den Zuschlag für ein Projekt in Höhe von mehr als 100 Mio Euro erhalten. Der Augsburger Großmotorenhersteller wird insgesamt 24 Motoren samt der zur Stromerzeugung notwendigen elektromechanischen Ausstattung liefern. Dabei handelt es sich um 21 so genannte Dual-Fuel-Motoren des Typs 18V51/60DF und drei konventionelle Aggregate des Typs 14V48/60 mit einer Leistung von insgesamt rund 400 MW. Die Großdieselmotoren kommen an Bord von vier Kraftwerksschiffen zum Einsatz, wie es sie in dieser Form weltweit noch nicht gibt.
Bei den Schiffen handelt es sich um ehemalige Frachter, die zu schwimmenden Diesel-Kraftwerken umgebaut werden. Dank ihrer Mobilität können sie überall dort ans lokale Stromnetz angeschlossen werden, wo der Energiebedarf gerade besonders hoch ist und Kraftwerksneubauten nicht schnell genug realisiert werden können. Anders als so genannte „Power Barges“ – das sind Kraftwerke auf Pontons – verfügen die Kraftwerksschiffe über eigene Antriebe und müssen daher nicht geschleppt werden. Haupteinsatzgebiete der Schiffe sollen Afrika, Pakistan und andere Regionen im Mittleren Osten und im Mittelmeerraum sein.
Die Besonderheit der eingesetzten Dual-Fuel-Motoren von MAN Diesel ist, dass sie sowohl mit flüssigen Kraftstoffen als auch mit Gas betrieben werden können. „Für den geplanten Zweck sind unsere Dual-Fuel-Motoren ideal. Die Kraftwerksschiffe können die Infrastruktur so nutzen, wie sie am jeweiligen Einsatzort gerade vorhanden sind – egal ob es sich dabei um eine Öl- oder Gasversorgung handelt“, sagt Dr. Stephan Mey, Leiter des Kraftwerksgeschäfts bei MAN Diesel. Und noch ein weiterer Vorteil ist mit den Zweistoffmotoren verbunden: Gerade im Gasbetrieb sorgen sie für eine sehr emissionsarme und damit umweltschonende Verbrennung.
Der Motor 51/60DF wurde zuerst auf so genannten Flüssiggastankern eingesetzt, wo abdampfendes Gas aus den Ladungstanks für den Antrieb des Motors verwendet werden kann. DF-Motoren von MAN Diesel erfreuen sich aufgrund ihrer Effizienz, Kraftstoffflexibilität und Umweltfreundlichkeit seit einiger Zeit aber auch im Kraftwerksgeschäft zunehmender Beliebtheit. Der relativ neue Motor hat sich dank dieser Vorzüge schnell am Markt etabliert. Erst vor kurzem hatte MAN Diesel entsprechende Aufträge aus Brasilien und Australien erhalten.
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