MAN Gruppe: Auftrags- und Umsatzzahlen April

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MAN Gruppe: Auftrags- und Umsatzzahlen April Pichel
Pichel:

MAN Gruppe: Auftrags- und Umsatzzahlen April

 
17.05.02 10:01
#1
merklich besser im 4.Quartal
 


Bei der MAN Gruppe waren die Auftrags- und Umsatzzahlen im April 2002 merklich besser als im gleichen Vorjahresmonat und als im Durchschnitt der ersten drei Monate 2002. Damit haben sich die Rückstände gegenüber dem Vorjahr im Vergleich zum Stand Ende März deutlich verringert.

Von Januar bis Ende April 2002 ging der Auftragseingang der MAN Gruppe gegenüber der gleichen Vorjahresperiode um 12 % auf 4,8 Mrd Euro zurück, nachdem das Minus im ersten Quartal noch 18 % betragen hatte. Im laufenden Geschäft, also ohne Großaufträge, betrug der Rückgang im Viermonatszeitraum 5 %, im ersten Quartal waren es noch minus 7 %. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Erholung des Lkw-Bereiches zurückzuführen; allein im April 2002 verbuchten die Nutzfahrzeuge 29 % mehr Aufträge als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz der MAN Gruppe nahm in den ersten vier Monaten gegenüber der gleichen Vorjahreszeit erwartungsgemäß ab, er verringerte sich um 4 % (1. Quartal 2002: -7%) auf 4,4 Mrd Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 3 % gegenüber dem Ende von 2001 auf 10,7 Mrd Euro.





Gruß Pichel
MAN Gruppe: Auftrags- und Umsatzzahlen April Pichel

beschliesst Umwandlung von Vorzugsaktien in Stämme

 
#2
MAN-Hauptversammlung beschliesst Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammaktien


 

Die Hauptversammlung des MAN-Konzerns hat die Umwandlung der stimmrechtlosen Vorzugsaktien in Stammaktien beschlossen. Die Anleger könnten ihre Vorzugsaktien nun gegen Zuzahlung einer Prämie von 3,30 Euro in die attraktiveren Stammaktien umtauschen, teilte das Unternehmen am Freitag in München mit. Durch die Umwandlung will MAN den Verbleib im Deutschen Aktienindex DAX absichern.  

   
 
 
 Kurs MAN

 MAN hält trotz Verlust an Prognose fest (15.05.02)

 Auf der Hauptversammlung wurden auch die Anteilseignervertreter neu in den Aufsichtsrat gewählt. Der neu zusammengesetzte Aufsichtsrat wählte den Siemens-Vorstand Volker Jung zum neuen Aufsichtsratvorsitzenden. Er wird Nachfolger von Klaus Götte, der sich aus Altersgründen verabschiedete.

Nach den überraschend hohen Verlusten im ersten Quartal schöpft der MAN-Konzern wieder Hoffnung. Es gebe Anzeichen, dass die konjunkturelle Talsohle durchschritten sei, sagte MAN-Chef Rudolf Rupprecht am Freitag auf der Hauptversammlung in München. Nach dem Betrugsfall bei der britischen Tochter ERF will MAN hohen Schadenersatz vom Vorbesitzer Western Star fordern. Aktionärsvertreter kritisierten das schwache Abschneiden zum Jahresstart und wiesen auf hausgemachte Probleme hin.

Nach den Einbußen im ersten Quartal zogen bei MAN Umsatz und Auftragseingang im April wieder spürbar an. Vor allem bei den Lastwagen war die Nachfrage nach langer Flaute wieder höher. An den Prognosen fürs laufende Jahr hält Rupprecht vorerst weiter fest.

Im ersten Quartal hatte MAN wegen des noch schwachen Lastwagenmarkts in Europa und Problemen bei der Tochter MAN Technologie vor Steuern einen Verlust von 75 Millionen Euro verbuchen müssen. Der Umsatz sank um sieben Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Durch den guten Monat April gab der Umsatz in den ersten vier Monaten nur noch um vier Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Euro. Der Auftragseingang brach im ersten Drittel des Geschäftsjahres um 12 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro ein.

Für die MAN-Aktionäre gab es in den vergangenen Monaten eine Reihe von schlechten Nachrichten. Im vergangenen Jahr gab der Vorsteuer-Gewinn auch wegen der Bilanzfälschung bei ERF vergleichbar bereits um 68 Prozent auf 213 Millionen Euro nach. Im laufenden Jahr soll dieser Wert trotz des schlechten Starts gesteigert werden. "Der Erfolg dabei hängt von der tatsächlichen Entwicklung der Konjunktur ab", schränkte Rupprecht allerdings ein. Auch wegen des hohen Metall- Tarifabschlusses seien "zusätzliche Maßnahmen zur Stabilisierung der Kosten" notwendig.

Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) sagte, die Entwicklung im ersten Quartal sei "geradezu erschreckend" gewesen. Bei den Nutzfahrzeugen gebe es wegen ERF auch interne Probleme, die defizitäre Bussparte sei ein "Hobby, das langsam zu teuer zu werden scheint". Rupprecht kündigte wegen des ERF-Debakels Schadenersatzansprüche gegen Western Star an. Der Gesamtschaden für MAN belaufe sich auf etwa 300 Millionen britische Pfund (rund 480 Millionen Euro) an. Er sehe gute Chancen.

Die Hauptversammlung beschloss zudem die Umwandlung der stimmrechtlosen Vorzugsaktien in Stammaktien. Die Anleger können ihre Vorzugsaktien nun gegen Zuzahlung einer Prämie von 3,30 Euro in die attraktiveren Stammaktien umtauschen Durch die Umwandlung will MAN den Verbleib im Deutschen Aktienindex DAX absichern.

Auf der Hauptversammlung wurden neu in den Aufsichstrat gewählt: Renate Köcher, Geschäftsführerin des Insituts für Demoskopie Allensbach, sowie Michael Behrendt, Vorsitzender des Hapag-Lloyd-Vorstands, Andreas de Maizière, Commerbank-Vorstandsmitglied und der ehemalige BMW-Vorstandsvorsitzende Joachim Milberg. Der neu zusammengesetzte Aufsichtsrat wählte den Siemens-Vorstand Volker Jung zum neuen Aufsichtsratvorsitzenden. Er wird Nachfolger von Klaus Götte, der sich aus Altersgründen verabschiedete  


Gruß Pichel


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