TOP AKTUELL I:
Die US-Notenbank Fed wird nach einhelliger Einschätzung von Volkswirten heute zum elften Mal in diesem Jahr die Leitzinsen senken, um die USA wieder aus der Rezession herauszuführen. Nach einer aktuellen Reuters-Umfrage erwarten alle 24 befragten Händler von US-Staatsanleihen eine Rücknahme des entscheidenden Zielsatzes für Tagesgeld um 25 Basispunkte auf 1,75 Prozent. Dies wäre das niedrigste Zinsniveau in den USA seit 1961. Die US-Notenbank hat in diesem Jahr bereits zehn Mal die Leitzinsen um insgesamt 4,5 Prozentpunkte gesenkt. Besonders die trübe Lage am Arbeitsmarkt rechtfertige einen weiteren Zinsschritt, sagten Experten. Die Fed wird die Zinsentscheidung ihres Offenmarktausschusses (FOMC) gegen 20.15 Uhr MEZ bekannt geben.
TOP AKTUELL II:
Der italienische Autohersteller Fiat will von 2002 bis 2004 im Ausland 6000 Stellen streichen und rechnet für dieses Jahr mit einem Netto-Konzernverlust. Auch von den Mitarbeitern in Italien erwarte das Unternehmen "Flexibilität", teilte Europas fünftgrößter Autobauer am Montagabend weiter mit.
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die beiden am Neuen Markt gelisteten Softwareanbieter Openshop Holding AG und USU AG haben zu einer gemeinsamen Pressekonferenz über ihren geplanten Zusammenschluss eingeladen.
* Die am Neuen Markt gelistete Singulus Technologies AG hält eine Telefonkonferenz zu aktuellen Entwicklungen des Unternehmens ab.
* Europas zweitgrößter Reisekonzern Thomas Cook stellt sein Sommerprogramm 2002 vor.
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Die Münchener Kirch-Gruppe muss einem Zeitungsbericht zufolge noch vor Weihnachten Schulden begleichen. Wie das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtete, hat die Dresdner Bank nach Angaben aus Finanzkreisen die Rückzahlung eines Kredits gefordert, der noch vor Weihnachten fällig wird.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Nachdem der Dollar gegenüber dem Yen kurzzeitig ein Acht-Monats-Hoch markierte, hat er am Dienstag im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank leicht nachgegeben. Zeitweise erreichte der Dollar mit 126,39 Yen nahezu sein Jahreshoch von 126,82 Yen, bröckelte aber im Verlauf wieder auf knapp unter 126 Yen ein. "Der Anstieg des Dollars verlief so schnell, dass wir nun Positionsanpassungen sehen. Die Tatsache, dass heute die US-Notenbank über eine weitere Zinssenkung entscheidet, verstärkt die Anpassungstendenzen noch", sagte ein japanischer Händler.
Der Euro kostete an den asiatischen Märkten am Dienstag nahezu unverändert 0,8911 Dollar, nachdem er im späten US-Handel zuletzt mit 0,8906 Dollar notiert worden war. Gegenüber dem Yen präsentierte er sich am Dienstag mit 112,04 Yen ebenfalls fast unverändert zum US-Handelsschluss von 112,24 Yen.
BLICKPUNKT FERNOST:
Die asiatischen Börsen haben am Dienstag schwächer notiert. Die Aktien an der Tokioter Börse setzten ihre Abwärtsbewegung fort und schlossen den dritten Handelstag in Folge schwächer. Die Verliererliste wurde vom Banken- und Technologiesektor angeführt, wo besonders Sony mit einem Minus von 3,15 Prozent auf 5840 Yen auffiel. Der Nikkei Index verlor 0,92 Prozent auf 10.473,91 Punkte, nachdem er schon am Vortag gut zwei Prozent abgegeben hatte. Händler begründeten die Abwärtsbewegung der Technologie-Unternehmen mit der Konsolidierungsphase in der US-Technologiebranche. In Hongkong tendierte der Hang Seng vor Handelsschluss 0,8 Prozent tiefer bei 11.691 Stellen.
BLICKPUNKT WALL STREET:
An den New Yorker Aktienmärkten haben am Montag nach Händlerangaben Gewinnmitnahmen für deutliche Kursverluste gesorgt und den Dow-Jones-Index unter die Marke von 10.000 Punkten gedrückt. Auch die Nasdaq gab nach und rutschte unter 2000 Zähler. Für einige Anleger sei der jüngste Aufwärtstrend offenbar zu schnell gekommen und zu weit gegangen, sagten Händler. Belastend für den Markt sei unter anderem die Umsatzwarnung des Herstellers von optischen Komponenten, JDS Uniphase, gewesen. Der Dow Jones schloss 1,27 Prozent schwächer auf 9921,45 Punkten, während die Nasdaq 1,44 Prozent auf 1992,12 Zähler abgab. Der S&P 500-Index lag rund 1,59 Prozent tiefer auf 1139,93 Punkten.
Am US-Rentenmarkt notierten die 30-jährigen Bonds zuletzt 16/32 tiefer auf 97-7/32 und erbrachten eine Rendite von rund 5,57 Prozent.
INDIKATOREN DES TAGES:
0845 FR Verbraucherpr. vorl. NOV Prognose 0,0 vH Vorp. 0,1
0845 FR -------- J/J NOV Prognose 1,5 vH Vorp. 1,8
1600 US Großhandel Lagerbest. OKT Prognose -0,3 vH Vorp. -0,1
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
Gruß
Happy End
Die US-Notenbank Fed wird nach einhelliger Einschätzung von Volkswirten heute zum elften Mal in diesem Jahr die Leitzinsen senken, um die USA wieder aus der Rezession herauszuführen. Nach einer aktuellen Reuters-Umfrage erwarten alle 24 befragten Händler von US-Staatsanleihen eine Rücknahme des entscheidenden Zielsatzes für Tagesgeld um 25 Basispunkte auf 1,75 Prozent. Dies wäre das niedrigste Zinsniveau in den USA seit 1961. Die US-Notenbank hat in diesem Jahr bereits zehn Mal die Leitzinsen um insgesamt 4,5 Prozentpunkte gesenkt. Besonders die trübe Lage am Arbeitsmarkt rechtfertige einen weiteren Zinsschritt, sagten Experten. Die Fed wird die Zinsentscheidung ihres Offenmarktausschusses (FOMC) gegen 20.15 Uhr MEZ bekannt geben.
TOP AKTUELL II:
Der italienische Autohersteller Fiat will von 2002 bis 2004 im Ausland 6000 Stellen streichen und rechnet für dieses Jahr mit einem Netto-Konzernverlust. Auch von den Mitarbeitern in Italien erwarte das Unternehmen "Flexibilität", teilte Europas fünftgrößter Autobauer am Montagabend weiter mit.
BLICKPUNKT DEUTSCHE AKTIEN:
* Die beiden am Neuen Markt gelisteten Softwareanbieter Openshop Holding AG und USU AG haben zu einer gemeinsamen Pressekonferenz über ihren geplanten Zusammenschluss eingeladen.
* Die am Neuen Markt gelistete Singulus Technologies AG hält eine Telefonkonferenz zu aktuellen Entwicklungen des Unternehmens ab.
* Europas zweitgrößter Reisekonzern Thomas Cook stellt sein Sommerprogramm 2002 vor.
FINANZNACHRICHTEN AUS DER PRESSE
* Die Münchener Kirch-Gruppe muss einem Zeitungsbericht zufolge noch vor Weihnachten Schulden begleichen. Wie das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) berichtete, hat die Dresdner Bank nach Angaben aus Finanzkreisen die Rückzahlung eines Kredits gefordert, der noch vor Weihnachten fällig wird.
BLICKPUNKT DEVISEN:
Nachdem der Dollar gegenüber dem Yen kurzzeitig ein Acht-Monats-Hoch markierte, hat er am Dienstag im Vorfeld der Zinsentscheidung der US-Notenbank leicht nachgegeben. Zeitweise erreichte der Dollar mit 126,39 Yen nahezu sein Jahreshoch von 126,82 Yen, bröckelte aber im Verlauf wieder auf knapp unter 126 Yen ein. "Der Anstieg des Dollars verlief so schnell, dass wir nun Positionsanpassungen sehen. Die Tatsache, dass heute die US-Notenbank über eine weitere Zinssenkung entscheidet, verstärkt die Anpassungstendenzen noch", sagte ein japanischer Händler.
Der Euro kostete an den asiatischen Märkten am Dienstag nahezu unverändert 0,8911 Dollar, nachdem er im späten US-Handel zuletzt mit 0,8906 Dollar notiert worden war. Gegenüber dem Yen präsentierte er sich am Dienstag mit 112,04 Yen ebenfalls fast unverändert zum US-Handelsschluss von 112,24 Yen.
BLICKPUNKT FERNOST:
Die asiatischen Börsen haben am Dienstag schwächer notiert. Die Aktien an der Tokioter Börse setzten ihre Abwärtsbewegung fort und schlossen den dritten Handelstag in Folge schwächer. Die Verliererliste wurde vom Banken- und Technologiesektor angeführt, wo besonders Sony mit einem Minus von 3,15 Prozent auf 5840 Yen auffiel. Der Nikkei Index verlor 0,92 Prozent auf 10.473,91 Punkte, nachdem er schon am Vortag gut zwei Prozent abgegeben hatte. Händler begründeten die Abwärtsbewegung der Technologie-Unternehmen mit der Konsolidierungsphase in der US-Technologiebranche. In Hongkong tendierte der Hang Seng vor Handelsschluss 0,8 Prozent tiefer bei 11.691 Stellen.
BLICKPUNKT WALL STREET:
An den New Yorker Aktienmärkten haben am Montag nach Händlerangaben Gewinnmitnahmen für deutliche Kursverluste gesorgt und den Dow-Jones-Index unter die Marke von 10.000 Punkten gedrückt. Auch die Nasdaq gab nach und rutschte unter 2000 Zähler. Für einige Anleger sei der jüngste Aufwärtstrend offenbar zu schnell gekommen und zu weit gegangen, sagten Händler. Belastend für den Markt sei unter anderem die Umsatzwarnung des Herstellers von optischen Komponenten, JDS Uniphase, gewesen. Der Dow Jones schloss 1,27 Prozent schwächer auf 9921,45 Punkten, während die Nasdaq 1,44 Prozent auf 1992,12 Zähler abgab. Der S&P 500-Index lag rund 1,59 Prozent tiefer auf 1139,93 Punkten.
Am US-Rentenmarkt notierten die 30-jährigen Bonds zuletzt 16/32 tiefer auf 97-7/32 und erbrachten eine Rendite von rund 5,57 Prozent.
INDIKATOREN DES TAGES:
0845 FR Verbraucherpr. vorl. NOV Prognose 0,0 vH Vorp. 0,1
0845 FR -------- J/J NOV Prognose 1,5 vH Vorp. 1,8
1600 US Großhandel Lagerbest. OKT Prognose -0,3 vH Vorp. -0,1
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer Reuters-Umfrage.
Gruß
Happy End