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Macht mit beim ARIVA-Zertifikate-Börsen spiel


Beiträge: 8
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Happy End:

Macht mit beim ARIVA-Zertifikate-Börsenspiel

 
18.02.05 11:28
...und gewinnt ein Essen mit Gerhard oder eine Nacht mit PM oder halt einen profanen Geldpreis!

Gruß
Happy End
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Happy End:

up´n push!

 
08.03.05 19:25
­
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b@z1:

Soll ich dir nen Dark star verpassen?? für ..

 
08.03.05 20:38
Werbung?? ;-) oder nen green für informativ??
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Happy End:

Dann nehm ich den Schwarzen

 
10.03.05 11:43
;-)
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Happy End:

up´n push!

 
17.03.05 10:49
PS: www.zertifikateanleger.de  
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Hartz5:

Stell dir vor es gibt das Internet.

 
17.03.05 12:36
Ein Junge aus der Provinz, aus einem Ort, den vorher kein normaler Mensch überhaupt kannte, geht auf Weltreise. Endlich raus aus diesem Kaff, ohne es wirklich verlassen zu müßen, denn man hängt doch dran. Endlich vorbei die Hänseleien aus der Schulzeit, vielleicht weil man zu dick war, die so schwer am Ego nagten, daß man auch noch als Erwachsener die wohlbehüteten Nähe von Mutter`s Herd vorzieht. Zurückgezogen, ohne echte Freunde oder gar Freundin, alleine mit sich selbst auf großer Entdeckungsreise.

Es war die Zeit, als in Deutschland ein ähnliche Euphorie herrschte, wie damals am Clondyke und in Dawson City. Karl May wurde wieder in ihm wach. Eine Zeit in der jeder Depp, und so fühlte er sich im Innern ohne es jemals zugeben zu können, innerhalb kürzester Zeit reich werden konnte.

Er wollte unbedingt dabei sein, denn endlich war er was. Und er fand Gleichgesinnte, die in ihrem Rausch garnicht darauf achteten, mit wem sie sich umgaben. Endlich war er angekommen, an einem Ort, zwar nicht real, aber der ihm alles gab, was er im wirklichen Leben so vermißte.

Doch dann trat Ernüchterung ein. Der Run war vorbei. Irgendwann merkte es jeder. Die Allermeisten zogen sich zurück und leckten ihre Wunden. Doch was sollte er nun machen? Hier war er doch jetzt zuhause, hier hatte er endlich einen Status und vorallem hier hatte er endlich sowas wie Freunde gefunden.

Es gab keinen Weg mehr zurück. Er hatte seine neue Welt endgültig gefunden. Seine eigene Welt, in der er die Spielregeln kannte. Er fühlte sich groß und stark wie nie zuvor, ja da war sogar was wie ein Gefühl von Macht. Er hatte hier eine Aufgabe zu erfüllen, das war ihm klar. Zwar hat ihm dies niemand aufgetragen, es hat sich so ergeben, vielleicht weil er, und nur er, einen virtuellen Ruf vernahm.

Also warum sich nicht ein wenig weiter vor wagen. Ein bißchen anbiedern und einschleimen. Eigenschaften, die ihm liegen. Den Underdog hatte er schließlich lange genug geprobt und jetzt, mit dem neu gewonnenen Selbstbewußtsein, mußte sich doch was machen lassen. Uns siehe da, man fand Verwendung für ihn. Nichts wirklich Wichtiges, aber eine Aufgabe, die in voll und ganz mit Stolz erfüllt. Jetzt gehört er dazu, so meint er wenigstens, auch wenn man ihm nur die Brotkrumen gibt.

Er ist am Ziel seiner Reise angekommen. Er ist Mr. Wichtig. Endlich!
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Happy End:

Deine Lebensgeschichte

 
17.03.05 12:42
wäre echt ´n neuer Thread wert gewesen!
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antoinette:

wohl eher deine HE

 
17.03.05 13:29
Macht uns das Netz einsam und depressiv?


Armin Medosch  

Ergebnisse eines Feldversuchs über Internet-Heimnutzung in Familien

Das Projekt HomeNet ist ein Feldversuch, der von der Carnegie Mellon University (CMU) in den letzten zwei Jahren durchgeführt wurde. Dabei wurden die Internetnutzung und das soziale Verhalten und emotionale Wohlbefinden von 169 Menschen in 73 Familien untersucht.

Die Forschungsergebnisse werden im September in der Fachzeitschrift The American Psychologist veröffentlicht. Eine Vorabversion des Artikels ist bereits im Netz einsehbar und verrät die niederschmetternden Ergebnisse: Das Internet, das im Vergleich zu anderen Medien wie dem Fernsehen z.B. als soziales Medium gepriesen wurde, hält Menschen davon ab, mit ihren Familienmitgliedern und Freunden zu sprechen. Ihre Freundeskreise schmelzen dahin und Depressionen und Einsamkeitsgefühle nehmen zu.

Dabei konzentriert sich die Studie keineswegs auf die sogenannten Internet-Junkies, die überhaupt nicht mehr von ihren Terminals loszueisen sind, sondern auf ganz normale Nutzer. Die für die Studie ausgewählten Nutzer bilden hinsichtlich Alters- und Einkommensverteilung, sowie Rasse und Geschlecht einen ungefähren demographischen Querschnitt der USA ab. Bevorzugt wurde mit Familien gearbeitet.

Robert Kraut, Professor für Psychologie und Mensch-Computer Interaktion und Leiter des Homenet-Forschungsteams, meint: "Das sind nicht einfach bloß Resultate, die nur bei Extremfällen auftauchen, das sind genau die Leute, die, wenn sie gefragt werden, meinen, daß das Internet eine gute Sache wäre".

Im Vergleich zu anderen Studien seien die Ergebnisse dieses Projekts besonders relevant, weil sie sich nicht bloß auf Eigenangaben von Usern stützen, was zu hohen Fehlerraten führen kann, sondern weil Internet-Nutzung über lange Zeiträume (1 - 2 Jahre) tatsächlich gemessen wurde und alle sozialen und psychologischen Konsequenzen der Internet-Nutzung einbezogen wurden.

Das Forschungsteam versucht eine offene Haltung zu bewahren. Man wolle das Internet nicht generell als gut oder schlecht beurteilen. Die Nutzungsformen variieren stark unter den Teilnehmern der Studie. Es sei zu bedenken, daß negative soziale Auswirkungen durch andere positive Aspekte kompensiert werden, wie z.B. das Erlangen technischer Fähigkeiten und daraus resultierender verbesserter Selbstwertschätzung.

Am stärksten seien die beobachteten negativen Auswirkungen bei Teenagern. Diese würden auch die meiste Zeit vor dem Computer verbringen. Deshalb raten die Wissenschaftler den Eltern, Computer nicht im Schlafzimmer der Kids aufzustellen sondern besser an öffentlichen Orten innerhalb der Wohnung wie Wohnzimmer oder Küche.

Aber nicht nur Privatleute und Firmen, vor allem auch Regierungen sollten die richtigen Schlüsse aus derartigen Forschungsergebnissen ziehen. Die Forscher meinen, daß es ohne Mitwirkung der öffentlichen Hand gar kein Internet geben würde. Doch das Engagement des Staates habe sich in den USA bisher vor allem auf die Infrastruktur konzentriert. Mehr Forschung und Entwicklung auf dem breiten Gebiet der Kommunikation zwischen Usern und deren Nutzung von Informationsangeboten seien nun angebracht.

Wenig Freude dürften die Sponsoren der Studie mit den Ergebnissen haben, das sind neben der CMU vor allem größere Computer- Hard- und Softwareunternehmen (Apple, Intel, Lotus, um nur einige zu nennen). Die meisten früheren Studien waren zu viel positiveren Ergebnissen gekommen. Nun scheint ein Umdenken über die sozialen Auswirkungen des Internet angebracht. Dies sollte auch Auswirkungen auf das Design von Software-Applikationen haben.

Die Autoren der HomeNet-Studie fügen sich jedoch keineswegs in den Chor der Stimmen ein, die das Internet sowieso nur als einen Schrottplatz für Ideen, wenn nicht Schlimmeres, sehen. Auch die Vorzüge werden erwähnt, wie z.B. die Möglichkeit, mit weit entfernten Freunden und Verwandten Kontakt zu halten. Der entscheidende Punkt sei aber nicht, was man im Internet vorfindet, sondern was dafür im wirklichen Leben an sozialen Kontakten und Interaktionen aufgegeben wird. Diesbezüglich scheint es, daß die Leichtigkeit, mit der im Internet Kontakte gemacht werden können, dazu verführt, vom "socializing" im echten Leben abzusehen, da dieses mit viel mehr Schwierigkeiten verbunden sei.

An dieser Stelle drängen sich Vergleiche mit dem Medium Fernsehen auf, das ja ebenfalls als antisozial kritisiert wurde. Das Fernsehen hat jedoch eine wesentlich längere Wirkungsgeschichte als das Internet. So ist HomeNet eine der ersten Studien, die auf wissenschaftlichen Methoden und Messungen beruht.

Ebensowenig wie es abschließende Urteile über die sozialen Auswirkungen des Fernsehens gibt, kann es diese über das Internet in einer so frühen Entwicklungsphase geben. Doch zwei Dinge können schon einmal als gesichert gelten. Da der Tag nur 24 Stunden hat, wovon wir noch dazu 8 im Schlaf verbringen, geht jede neue Aktivität auf Kosten älterer Aktivitäten. Und zweitens scheinen wir Menschen diesen eingebauten Hang zur Faulheit zu haben, was uns automatisch den Weg des geringsten Widerstandes gehen läßt. Deshalb werden Online-Dating und Online-Flirts wohl noch eine Zeit lang im Aufwind sein, bevor das Pendel eventuell wieder in die Gegenrichtung schwingt.

Erste Reaktionen aus den Tiefen des Netzes sind auch schon eingetroffen. So meinte eine Alexis auf der Mailinglist Rewired: "Früher war ich auch schon einsam und traurig, aber jetzt, wo es das Internet gibt, weiß ich wenigstens warum ich es bin".

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