m-m: Digitale Assistenten erleichtern die Arbeit

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m-m: Digitale Assistenten erleichtern die Arbeit

 
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Von Torsten Eßer

Armin P. kommt ins Büro und erntet einen verwunderten Blick seines Kollegen. Wollte er nicht bei einem Kundentermin sein? Vergessen! Um das in Zukunft zu vermeiden, will er sich nun einen PDA (Personal Digital Assistent) kaufen. Die Auswahl ist allerdings groß und die Fragen vielfältig.
Wichtig ist es, sich vor der Anschaffung eines PDA darüber im Klaren zu sein, wofür er verwendet werden soll. Nicht benötigte Ausstattungsmerkmale erhöhen den Kaufpreis unnötig. Wenn es nur um Termin- und Adressverwaltung geht, reicht ein Gerät mit Monochromdisplay und Eingabe per Stift aus. Dieses ist schon für unter 125 Euro im Handel erhältlich.

Soll der PDA auch internetfähig sein, muss er über ein integriertes Modem verfügen oder über eine Infrarotschnittstelle, die auch den Datenaustausch mit weiteren Geräten ermöglicht. Auch ein Farbdisplay ist in diesem Fall sinnvoll. Das gilt auch für den Wunsch nach Multimedia-Anwendungen, die häufig auch einen Lautsprecher und ein Mikrofon benötigen.

Erfordert die tägliche Arbeit die Eingabe von langen Texten, ist eine Tastatur unverzichtbar. Sie beansprucht allerdings mehr Platz. Eine Tastatur nachzurüsten ist teurer und deshalb nicht sinnvoll. Für die Textverarbeitung ist es außerdem wichtig, dass die verwendete Software kompatibel zu den gängigen Programmen ist. Hingegen reicht für die Eingabe von Terminen und Adressen ein Stift, der mit einer virtuellen Tastatur oder Handschrifterkennung arbeitet, vollkommen aus.

Geräte für jeden Geschmack

Es gibt aber noch weitere Dinge auf die beim Kauf geachtet werden sollte, wie zum Beispiel die Erweiterbarkeit. Schließlich könnten zukünftige Aufgaben durchaus den Rahmen des vorhandenen Speichers sprengen. Auch die Auswahl des Betriebssystems ist wichtig: Für 'Palm OS' stehen mehr Anwendungen zur Verfügung und es ist leichter zu bedienen. 'Windows CE' und sein Nachfolger 'Pocket PC 2002' sind leistungsfähiger und besser für Multimedia geeignet.

"So klein und leicht wie möglich", lautet die Devise. Zu kleine PDAs verlieren allerdings durch winzige Tasten und kleine Displays an Benutzerfreundlichkeit. Reine Terminplaner wiegen 150 bis 200 Gramm und passen in die Westentasche. Multimediafähige Geräte mit Tastatur können bis zu 500 Gramm wiegen, sind aber im Vergleich zu Notebooks (ab 2,5 Kilogramm) immer noch Leichtgewichte.

Für Nutzer, die nur Termine und Adressen verwalten wollen, eignen sich preisgünstige Geräte wie der Palm m125 (320 Euro) oder der Visor Pro von Handspring (440 Euro). Für erweiterte Anwendungen wie Textverarbeitung und Internet eignen sich der iPaq 3760 von Compaq (715 Euro) und der Sony Clié N770C (613 Euro). Die Luxusklasse repräsentieren der Jornada 565 von HP 760 Euro) und der Casio Cassiopeia E200 (818 Euro), die mit ihren Leistungen an die kleinsten Notebooks heranreichen.

Quelle: manager-magazin.de


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