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12.03.15
• Angestrebtes Ziel mit operativem Ergebnis von 954 Millionen erreicht • 2,8 Milliarden Euro Investitionen bei 30 Milliarden Euro Umsatz in 2014 • Streikkosten belasten Ergebnis mit insgesamt 232 Millionen Euro • Carsten Spohr: „Zahlen für 2014 zeigen erneut, dass Beharren auf unwirtschaftlichen Strukturen keine Option für die Zukunft ist“ • Keine Dividende für das Geschäftsjahr 2014 aufgrund negativen HGB-Ergebnisses • Ergebnisverbesserung für das Geschäftsjahr 2015 auf mehr als 1,5 Milliarden Euro „Adjusted EBIT“ angepeilt
Mit dem Anstieg des operativen Konzernergebnisses um 255 Millionen Euro auf 954 Millionen Euro (plus 37 Prozent gegenüber Vorjahr) hat die Deutsche Lufthansa AG ihr operatives Ergebnisziel für 2014 erreicht. Der Konzern hatte nach einer Prognosekorrektur im Juni 2014 aufgrund der negativen Entwicklung der Durchschnittserlöse sowie Sonderbelastungen durch Streiks ein Ergebnis von einer Milliarde Euro anvisiert - vorbehaltlich weiterer, durch Streiks verursachter Kosten. Der Umsatz der Gruppe blieb trotz der erheblichen Yieldrückgänge im Passagiergeschäft mit 30 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahr stabil. Positiv wirkten sich die im Wesentlichen preisbedingt um 364 Millionen Euro gesunkenen Treibstoffkosten sowie der Effekt aus der im Vorjahr geänderten Abschreibungsmethode für Flugzeuge und Reservetriebwerke (351 Millionen Euro) aus. Streiks von Piloten und Sicherheitspersonal belasteten 2014 das operative Ergebnis mit insgesamt 232 Millionen Euro, davon 62 Millionen Euro allein im Dezember 2014. Das „normalisierte Ergebnis“, das die Sondereffekte aus SCORE-Restrukturierungsaufwendungen und Projektkosten nicht berücksichtigt, stieg auf 1,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,0 Milliarden Euro). Die hohen Investitionen von 2,8 Milliarden Euro wurden in erster Linie zur Modernisierung der Flotte und zur Verbesserung der Kabinenausstattungen verwendet.