.Liest erstmal durch!!!
Die goldenen Zeiten für Geschäftsreisende sind vorbei.
Was bleibt noch übrig um Geld vu verdienen.
Carsten Spohr setzt auf Touristen und spart bei den Premium- und Businesskunden.
Genau im Bereich, in dem Easyjet und Ryanair so stark sind.
www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...2a-848d-c35db0dd1e19
Die größten Veränderungen dürften sich wohl für die bislang gehätschelte Klientel der Geschäftsreisenden ergeben. Sie bescherte der Lufthansa bislang einen Großteil der Gewinne, verursachte aber gewaltige Kosten für Lounges, Personal und spezielle Serviceleistungen wie Fast Lanes, Limousinentransporte zum Flugzeug oder komfortablere Betreuung in der First- und Businessclass. Sie muss sich auf schwere Zeiten einstellen. Vor der Krise waren rund 29 Prozent der Lufthansa-Gäste Geschäftskunden und machten 40 Prozent des Umsatzes aus. Spohr rechnet mit einem Umsatzrückgang in diesem Segment von 10 bis 20 Prozent."
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Das Premium-Angebot soll schrumpfen
Krisenbedingt gibt es eine First Class aktuell nur auf sehr wenigen Strecken, nämlich jenen, die von der Boeing 747-8 bedient werden. Spohr will das Premium-Angebot schrumpfen und mit kleineren Maschinen künftig verstärkt touristische Ziele ansteuern. Im Gegenzug soll es weniger Direktverbindungen geben. Geschäftsreisende werden häufiger umsteigen müssen, auch auf Strecken innerhalb Europas. Bislang konnten sie Wartezeiten noch in den Lufthansa-eigenen Lounges überbrücken und sich dort verwöhnen lassen. Wie exklusiv der Service ist, bleibt abzuwarten. In der Branche wird schon spekuliert, dass die Mitglieder der Star Alliance ihre Wartehallen für Statuskunden zusammenlegen könnten, um Geld zu sparen.
Die aktuellen Zahlen verkündete Spohr heute aus dem First-Class-Terminal in Frankfurt am Main. Wo es sonst luftgetrockneten Pata-Negra-Schinken oder Ruinart-Champagner gibt und Passagiere in Badewannen entspannen können, ist derzeit das Licht ausgeschaltet, wenn nicht gerade Pressekonferenzen abgehalten werden. Das First-Class-Terminal ist geschlossen, weil die Fluggäste fehlen. Das, so Spohr, solle so nicht bleiben. Er wolle das Luxus-Terminal so bald wie möglich wieder öffnen.