dass Airlines zurzeit viel Geld verbrennen. Bei Lufthansa sind es 1 Million Euro pro Stunde.
Da unklar ist, wann der Flugverkehr wieder voll aufgenommen wird (kann bis zu 18 Monate dauern), sind Airlines zwingend auf externe Hilfen angewiesen - außer sie entschließen sich, pleite zu gehen.
Die "Schirmherrschaft" (europäische Version der amerikanischen Chapter-11-Pleite) wäre am aktionärsfeindlichsten, weil die Altaktionäre dann nämlich höchstwahrscheinlich Totalverlust erleiden.
Die Alternative wären Kapitalerhöhungen, um das verbrannte Geld wieder reinzuholen. Aber die könnten den Kurs - bis der Impfstoff da ist - endlos verwässern: Um 18 Monate zu überbrücken, bräuchte LHA 18 Mrd. Euro - und das bei einer MK von nur 3,7 Mrd.
Deshalb sollten sich die LHA-Aktionäre, die wie fast alle Aktionäre ausgesprochen staatsfeindlich sind, mit dem Gedanken anfreunden, dass eine stille Beteiligung des Staates, die evtl. später zurückgezahlt werden kann, auch für sie selbst noch das kleinste von allen Übeln ist.