...ich möchte es nochmal erklären, was ich meine.
Einerseits erklärst du hier EBITDA, EBIT und Nettogewinn völlig richtig, hast das also verstanden, und gleichzeitig wirfst du aber (bereinigtes) EBIT und Nettogewinn immer durcheinander, wenn es um die Aussagen der Lufthansa geht.
Zitat:
"NOCHMAL: Selbst bei einem Gewinn pro Aktie von nur 2,50 EUR, was ca. etwas mehr der Hälfte des von der LH heute bekräftigten Prognose entspricht wäre das KGV bei 5,6 für 2019.
AUF DEUTSCH: wenn der Finanzvorstand nach etwas mehr als einem halben Geschäftsjahr sich immer noch um gut 1 Mrd. verkalkulieren würden. Dann wäre das KGV immer noch bei ca. 5,6. FÜR 2 0 1 9!!!!!"
Ich rechne mal:
Die Lufthansa hat heute eine bereinigte EBIT-Marge von 5,5% - 6,5% bestätigt, KEINE Jahresüberschuss-Marge von 5,5% - 6,5% für 2019. Das entspricht bei der aktuellen Umsatzprognose Umsatz 2 - 2,4 Mrd. EUR bereinigte EBIT-Marge.
Im allerbesten Fall sind vielleicht gerade die 2 Mrd. noch zu erreichen.
Nach Abzug von Finanzergebnis und Steuern und zusätzlich der einmaligen Steuerrückstellung blieben da aber nur noch 1,1 Mrd. JÜ übrig. Und das wären eben nur 2,30 EUR pro Aktie. Das ist das, was die Prognose des Vorstandes in etwa impliziert.
Aber ich sehe es wie Carmelita, wenn der Preisdruck und die Kerosinpreise so bleiben (und im Moment spricht alles dafür) wird die LH vermutlich nicht mal die 2 Mrd. bereinigte EBIT-Marge (und damit nicht mal die 2,30 EUR pro Aktie) schaffen. Es sei denn, der Spohr kann und will noch ein paar Bewertungsreserven in Q2 heben.