Lucent brechen nach Lehman-Brothers-Kommentar ein
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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien des Netzwerkausrüsters Lucent Technologies haben ihren Kurssturz nach einem weiteren negativen Analystenkommentar fortgesetzt. An der New Yorker Stock Exchange gaben die Papiere am Mittwoch bis 21.10 Uhr MEZ um 12,74 Prozent auf 4,93 US-Dollar nach. Der S&P-100-Index verlor gleichzeitig 1,11 Prozent auf 584,63 Punkte. Am Dienstag waren die Lucent-Aktien nach einer Senkung der Umsatzprognose durch das Unternehmen bereits um 10,7 Prozent eingebrochen.
Im Gefolge der Lucent-Ankündigung nahm auch das Investmenthaus Lehman Brothers seine Umsatzprognose zurück. Analyst Steven Levy rechnet jetzt im zweiten Quartal nur noch mit einem Erlös von 3,6 Milliarden Dollar nach bisherigen 3,9 Milliarden Dollar. Gleichzeitig senkte Levy das 12-Monats-Kursziel von 12 bis 15 Dollar auf 10 Dollar. Die schwache Investitionstätigkeit in der Telekommunikations-Sparte lasse nicht so rasche Fortschritte zu, wie er erwartet habe. Levy blieb allerdings bei seiner Einstufung "Strong Buy".
Der Analyst geht in seiner Studie davon aus, dass die Liquiditätslage bei Lucent weiterhin zufrieden stellend bleibt. Das Unternehmen habe das vierte Quartal 2001 mit flüssigen Mitteln in Höhe von 3,1 Milliarden Dollar abgeschlossen. Auch würden bis 2006 keine weiteren Kredite zur Rückzahlung fällig. Am Vortag hatte Lucent die Ausgabe von umtauschbaren Wertpapieren angekündigt, mit deren Hilfe das Unternehmen 1,5 Milliarden Dollar erlösen will. Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte am Dienstag die Kreditwürdigkeit des Telekomausrüsters von BB- auf B+ gesenkt./jb/ck/tv
NEW YORK (dpa-AFX) - Die Aktien des Netzwerkausrüsters Lucent Technologies haben ihren Kurssturz nach einem weiteren negativen Analystenkommentar fortgesetzt. An der New Yorker Stock Exchange gaben die Papiere am Mittwoch bis 21.10 Uhr MEZ um 12,74 Prozent auf 4,93 US-Dollar nach. Der S&P-100-Index verlor gleichzeitig 1,11 Prozent auf 584,63 Punkte. Am Dienstag waren die Lucent-Aktien nach einer Senkung der Umsatzprognose durch das Unternehmen bereits um 10,7 Prozent eingebrochen.
Im Gefolge der Lucent-Ankündigung nahm auch das Investmenthaus Lehman Brothers seine Umsatzprognose zurück. Analyst Steven Levy rechnet jetzt im zweiten Quartal nur noch mit einem Erlös von 3,6 Milliarden Dollar nach bisherigen 3,9 Milliarden Dollar. Gleichzeitig senkte Levy das 12-Monats-Kursziel von 12 bis 15 Dollar auf 10 Dollar. Die schwache Investitionstätigkeit in der Telekommunikations-Sparte lasse nicht so rasche Fortschritte zu, wie er erwartet habe. Levy blieb allerdings bei seiner Einstufung "Strong Buy".
Der Analyst geht in seiner Studie davon aus, dass die Liquiditätslage bei Lucent weiterhin zufrieden stellend bleibt. Das Unternehmen habe das vierte Quartal 2001 mit flüssigen Mitteln in Höhe von 3,1 Milliarden Dollar abgeschlossen. Auch würden bis 2006 keine weiteren Kredite zur Rückzahlung fällig. Am Vortag hatte Lucent die Ausgabe von umtauschbaren Wertpapieren angekündigt, mit deren Hilfe das Unternehmen 1,5 Milliarden Dollar erlösen will. Die Ratingagentur Standard & Poor's hatte am Dienstag die Kreditwürdigkeit des Telekomausrüsters von BB- auf B+ gesenkt./jb/ck/tv