Für alle die wie ich in der Logistikbranche bzw. bei Logistikaktien noch einiges an Kursgewinnen erwarten sollte dieser Thread als Übersicht dienen.
News zu Logistikaktien und interessante Meldungen also ruhig hier herein.
Vielleicht bekommen wir hier ja eine gute Übersicht über die Branche.
News - 23.11.06 07:02
Logistik-Branche legt Schmuddel-Image ab
Als Thomas Gottschalk Werbung für den Logistik-Konzern DHL machte, nutzte er damit nicht nur seinem Auftraggeber, sondern auch anderen Logistik-Anbietern. Der prominente Werber erhöhte den Bekanntheitsgrad der gesamten Branche. Das war auch dringend nötig.
KÖLN. Logistiker litten lange unter einem schlechten Image, das viele Job-Bewerber abschreckte. Mit Arbeit bei Transport-Unternehmen und Speditionen verbanden Hochschulabsolventen oft Tätigkeiten als Gabelstapler- und Lastwagenfahrer. Doch das Bild ändert sich: "Wir werden langsam attraktiver", sagt Struck. Cargoline ist ein mittelständischer Unternehmensverbund für Transport- und Logistikdienstleistungen. Die 46 Partner machten mit ihren 5 000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Umsatz von 936 Mill. Euro - Tendenz steigend.
Das Wachstum der Branche führt dazu, dass immer mehr Akademiker in Logistikunternehmen streben. Rund 200 000 Logistikbeschäftigte gehören hochqualifizierten Berufsgruppen wie dem Management oder der Informationstechnik an, schätzt die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft (ATL). So hat Cargoline in den vergangenen Jahren etwa 100 Akademiker eingestellt - im Vergleich zu den Jahren zuvor ein gewaltiger Sprung. "Vor ein paar Jahren haben wir gar keine Akademiker gefunden", berichtet Struck.
So breit gefächert die Job-Angebote sind, so vielfältig sind auch die Ausbildungsmöglichkeiten. Es gibt über 100 deutsche Universitäten und Fachhochschulen, die Logistik im Angebot haben. Dabei reicht die Spanne von spezialisierten Studiengängen wie an der Hamburg School of Logistics bis hin zu einzelnen Vorlesungsangeboten.
Die Chancen auf einen festen Job sind gut. Jedes Jahr drängen 3 500 Logistik-Spezialisten auf den Arbeitsmarkt, schätzt Frank Straube, Professor am Logistik-Lehrstuhl der Technischen Universität Berlin: "Die finden alle einen Job." Allein Straube entlässt pro Jahr 260 Absolventen auf den Arbeitsmarkt, die problemlos adäquate Positionen finden. Es gebe eine Nachfrage nach 30 Prozent mehr Absolventen, allerdings fehlen Studienplätze.
Noch ist der Anteil an Akademikern in Speditionen relativ gering, doch laut Straube wird er steigen - ebenso wie die Anforderungen. "85 Prozent der Mitarbeiter in der Logistik haben die Branche erst im Job kennen gelernt." Das wird sich in Zukunft ändern. Etwa 30 Prozent der Absolventen gehen zu mittelständischen und großen Logistik-Dienstleistern. Dort haben sie schnell viel Eigenverantwortung und internationale Aufgaben.
Nach Aussage von ATL-Leiter Peter Klaus gibt es vor allem bei Kontraktlogistikern, Unternehmensberatern und IT-Serviceunternehmen, die die Logistikbranche bedienen, eine hohe Nachfrage nach Akademikern. Aber auch mobile Nachwuchskräfte für die operativen Jobs der Depot- und Filialleitungen würden gesucht.
Wissenschaftler Straube rät zu einem Wirtschaftsingenieur-Studium. Dort sei sowohl die technische als auch die wirtschaftliche Komponente abgedeckt: "Nur BWL studieren reicht in der Logistik nicht aus." Wer Karriere machen wolle, solle sich rechtzeitig spezialisieren.
Auch auf dem Ausbildungsmarkt macht sich der Logistik-Boom bemerkbar. "Der Bedarf an Auszubildenden in der Logistik-Branche nimmt zu", sagt Hella Lüth, Referatsleiterin für kaufmännische und Dienstleistungsberufe beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag. 2002 wurden für den Ausbildungsgang zur Fachkraft für Lagerlogistik etwa 3 700 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Im vergangenen Jahr waren es schon über 6 000. Zudem gibt es seit 2005 einen neuen Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen. Dort kamen sofort 1500 Azubis unter.
Quelle: Handelsblatt.com
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News - 23.11.06 07:02
Logistik-Branche legt Schmuddel-Image ab
Als Thomas Gottschalk Werbung für den Logistik-Konzern DHL machte, nutzte er damit nicht nur seinem Auftraggeber, sondern auch anderen Logistik-Anbietern. Der prominente Werber erhöhte den Bekanntheitsgrad der gesamten Branche. Das war auch dringend nötig.
KÖLN. Logistiker litten lange unter einem schlechten Image, das viele Job-Bewerber abschreckte. Mit Arbeit bei Transport-Unternehmen und Speditionen verbanden Hochschulabsolventen oft Tätigkeiten als Gabelstapler- und Lastwagenfahrer. Doch das Bild ändert sich: "Wir werden langsam attraktiver", sagt Struck. Cargoline ist ein mittelständischer Unternehmensverbund für Transport- und Logistikdienstleistungen. Die 46 Partner machten mit ihren 5 000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr einen Umsatz von 936 Mill. Euro - Tendenz steigend.
Das Wachstum der Branche führt dazu, dass immer mehr Akademiker in Logistikunternehmen streben. Rund 200 000 Logistikbeschäftigte gehören hochqualifizierten Berufsgruppen wie dem Management oder der Informationstechnik an, schätzt die Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Technologien der Logistik-Dienstleistungswirtschaft (ATL). So hat Cargoline in den vergangenen Jahren etwa 100 Akademiker eingestellt - im Vergleich zu den Jahren zuvor ein gewaltiger Sprung. "Vor ein paar Jahren haben wir gar keine Akademiker gefunden", berichtet Struck.
So breit gefächert die Job-Angebote sind, so vielfältig sind auch die Ausbildungsmöglichkeiten. Es gibt über 100 deutsche Universitäten und Fachhochschulen, die Logistik im Angebot haben. Dabei reicht die Spanne von spezialisierten Studiengängen wie an der Hamburg School of Logistics bis hin zu einzelnen Vorlesungsangeboten.
Die Chancen auf einen festen Job sind gut. Jedes Jahr drängen 3 500 Logistik-Spezialisten auf den Arbeitsmarkt, schätzt Frank Straube, Professor am Logistik-Lehrstuhl der Technischen Universität Berlin: "Die finden alle einen Job." Allein Straube entlässt pro Jahr 260 Absolventen auf den Arbeitsmarkt, die problemlos adäquate Positionen finden. Es gebe eine Nachfrage nach 30 Prozent mehr Absolventen, allerdings fehlen Studienplätze.
Noch ist der Anteil an Akademikern in Speditionen relativ gering, doch laut Straube wird er steigen - ebenso wie die Anforderungen. "85 Prozent der Mitarbeiter in der Logistik haben die Branche erst im Job kennen gelernt." Das wird sich in Zukunft ändern. Etwa 30 Prozent der Absolventen gehen zu mittelständischen und großen Logistik-Dienstleistern. Dort haben sie schnell viel Eigenverantwortung und internationale Aufgaben.
Nach Aussage von ATL-Leiter Peter Klaus gibt es vor allem bei Kontraktlogistikern, Unternehmensberatern und IT-Serviceunternehmen, die die Logistikbranche bedienen, eine hohe Nachfrage nach Akademikern. Aber auch mobile Nachwuchskräfte für die operativen Jobs der Depot- und Filialleitungen würden gesucht.
Wissenschaftler Straube rät zu einem Wirtschaftsingenieur-Studium. Dort sei sowohl die technische als auch die wirtschaftliche Komponente abgedeckt: "Nur BWL studieren reicht in der Logistik nicht aus." Wer Karriere machen wolle, solle sich rechtzeitig spezialisieren.
Auch auf dem Ausbildungsmarkt macht sich der Logistik-Boom bemerkbar. "Der Bedarf an Auszubildenden in der Logistik-Branche nimmt zu", sagt Hella Lüth, Referatsleiterin für kaufmännische und Dienstleistungsberufe beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag. 2002 wurden für den Ausbildungsgang zur Fachkraft für Lagerlogistik etwa 3 700 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Im vergangenen Jahr waren es schon über 6 000. Zudem gibt es seit 2005 einen neuen Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen. Dort kamen sofort 1500 Azubis unter.
Quelle: Handelsblatt.com
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