"Deutsche bei E-Autos vorne gemäß aktueller Studie" gestern den ganzen Tag auf n-tv.
www.n-tv.de/mediathek/sendungen/...5-Uhr-article14635331.htmlJedoch wurden nur VW, Daimler, Audi genannt.
BMW ist erkennbar im Stealth-Modus.
Seit 2013 ist BMW technisch und im Markt führend - seit langer Zeit E-Marktführer in Deutschland.
Zitat:
"Auf dem deutschen Markt bleibt BMW mit einem Anteil von 21 Prozent der elektrifizierten Fahrzeuge weiterhin unumstrittener Marktführer. Für Gesamt-Europa liegt BMW mit einem unveränderten Anteil von 13 Prozent auf dem zweiten Rang, wobei Marktführer Tesla einen Rückgang von 20 auf 18 Prozent vermelden muss. Mit einem Anteil von 3 Prozent schafft Mercedes den Sprung aus der “Sonstige”-Riege, die Schwaben liegen damit auf Augenhöhe mit Audi. Gemeinsam mit ihrer Tochtermarke Smart kommen die Stuttgarter auf 6 Prozent und liegen damit gleichauf mit Volkswagen."
Quelle:
www.bimmertoday.de/2019/11/26/...t-starkem-oktober-2019-nach/Dass BMW keine "Showcars" präsentiert, wie EQC oder E-TRON etc. ist offensichtlich.
Diese "Mitbewerber" können
(
#1) entweder mit Tesla technisch nicht mithalten oder
(#2) sind preislich uninteressant oder
(
#3) nicht mit Gewinn herstellbar oder
(
#4) nicht in Stückzahlen lieferbar.
Dies sind Knockout-Kriterien und oft ist es sogar eine Kombination daraus.
Selbst Tesla leidet massiv unter
#3.
Bei BMW schafft man Vorsprung und hält sich öffentlich mit Details gezielt zurück, bis man
#1 bis
#4 tatsächlich erfüllen kann. Das ist viel nachhaltiger und mir lieber als nach dem Diesel-Betrug nun verzweifelt zweistellig Milliarden in Aktionismus zu versenken (VW, Audi, Daimler). Es ist meist teurer unter Zeitdruck nachzuziehen als frühzeitig zu investieren und die gewonnenen Erfahrungen in Ruhe und besonnen zu nutzen.
Um die Stamm-Arbeitsplätze bei BMW mache ich mir kaum Sorgen.
E-Autos und Plug-in-Hybrid sowie Brennstoffzelle sind weitere Optionen,
die BMW als einziger Hersteller weltweit auf der gleichen Produktionsstraße herstellen kann.
Weder Benziner noch Diesel werden jemals durch E-Autos völlig beendet. Und um diesen tatsächlich diversifizierten Markt flexibel und vollständig bedienen zu können, braucht man eher mehr als weniger qualifizierte Mitarbeiter. Wer dies nicht kann, wird eben Marktanteile verlieren oder setzt einseitig auf E-Autos. Wenn dann die Erwartungen (E-Blase) platzen, wird es für Hersteller, die primär auf E-Autos setzen, extrem unangenehm. Dass Audi und Daimler den Mitarbeiterabbau auf die E-Autos schieben, ist eher eine bequeme Ausrede und BMW nutzt diese Chance Kosten zu reduzieren und überhohe Bonuszahlungen rechtzeitig zu begrenzen.
Die 3- und 5 Jahres-Charts zeigen Nachholpotenzial für BMW.
Sobald diese Strategie funktioniert, holen wir das Potenzial IMHO mehr als auf.