Chancen und Herausforderungen des künftigen Energiemarktes - diesen Schwerpunkt setzt das Forum Erneuerbare Energien, das der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in diesem Jahr erneut auf Einladung der Hannover Messe organisiert. „Die hohe Präsenz der Erneuerbare-Energien-Branche auf der bedeutendsten Industriemesse der Welt und ihre innovativen Produkte zeigen, dass eine sichere Stromversorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien funktionieren kann“, betonte BEE-Präsident Dietmar Schütz zur heutigen Eröffnung des Forums. Die technologischen Weichen für die Energiewende seien klar auf Gelingen gestellt.
Schütz machte aber auch deutlich, dass die Unternehmen der Branche verlässliche Rahmenbedingungen bräuchten - politisch wie ökonomisch. „Diese Verlässlichkeit ist abhanden gekommen. Und ich habe Zweifel, ob die Energiewende als Erfolgsgeschichte noch Handlungsleitfaden der Regierung ist. Von den großen Chancen der Energiewende für die Menschen, die Unternehmen und für den Klimaschutz ist kaum mehr die Rede. Stattdessen gibt es immer neue Vorstöße, wie der Ausbau der Erneuerbaren verlangsamt werden könnte“, stellte Schütz fest. In der Branche sei dadurch eine erhebliche Investitionsunsicherheit ausgelöst worden.
„Wir brauchen aber weiterhin Dynamik. Denn der Beschluss steht, aus der Atomenergie bis 2022 aus- und auf Erneuerbare Energien umzusteigen. Das Zentrum des künftigen Energiesystems bilden die fluktuierenden Erneuerbaren Energien Wind und Sonne Der weitere Bedarf wird aus dem Zusammenspiel mehrerer Bestandteile gedeckt“, erläuterte Schütz. Unter anderem durch verbleibende konventionelle Kraftwerke und das europäische Verbundnetz. Beide könnten Angebotslücken oder temporäre Überschüsse ausgleichen helfen. Zunehmend würden neue Gaskraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Biomassekraftwerke die Nachfrage in wind- oder sonnenarmen Phasen decken.
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ir sind deshalb sicher, dass wir mit der gemeinsamen Vertriebsstrategie erfolgreich am Markt agieren werden.“