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#1

mo2mo:

Heute wird darüber entschieden, an wen die IKB

 
20.08.08 10:58
verkauft wird
mo2mo:

sollte man die aktie noch halten was meint ihr

 
20.08.08 13:10
Zocker-Aktie IKB
Seit Wochen ziehen sich die Verhandlungen zum Verkauf der krisengeschüttelten Mittelstandsbank IKB hin. Nun soll in dieser Woche endlich die Entscheidung fallen. Das lockt Anleger an, die die Aktie nach oben zocken.
IKB-Logo (Quelle: dpa/picture-alliance)

Der Titel setzt seinen Höhenflug vom Freitag fort. Nachdem das Papier angesichts des nahenden Verkaufsentscheids 13 Prozent zugelegt hatte, steigt es zu Wochenbeginn erneut um rund 20 Prozent auf 2,75 Euro. Damit ist IKB größter SDax-Gewinner.

Spekulation auf schnelle Gewinne
"Da spekulieren offenbar immer noch einige in Reaktion auf Meldungen, die vor dem Wochenende kamen", meinte amüsiert ein Händler. Einige würden wohl auf schnelle Gewinne setzen, strategische Investoren seien in der Aktie kaum noch investiert. "Wer raus wollte, ist längst draußen."

Tatsächlich ist die IKB-Aktie nur noch eine Zocker-Aktie. Experten halten die Aktie für überwertet. Bei einem Verkauf dürfte für die meisten Aktionäre kaum Geld übrig bleiben. Seitdem die Finanzkrise die IKB erfast hat, hat die Aktie rund 90 Prozent ihres Werts verloren.

Noch zwei Bieter im Rennen
Am Freitag hatten mehrere Medien darüber berichtet, dass der Verkauf der IKB unmittelbar bevorstehe. Mitte dieser Woche soll der Präsidialausschuss der Großaktionärin KfW auf einer Sitzung entscheiden, an wen die angeschlagene IKB verkauft werden soll. Im Gespräch sind angeblich noch zwei Bieter. Laut Insidern handelt es sich um den Finanzinvestor Lone Star und die Beteiligungsgesellschaft RHJ International. Wie die Nachrichtenagentur Reuters erfuhr, soll angeblich die schwedische Bank SEB aus dem Verfahren ausgeschieden sein.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 machte die IKB einen Nettoverlust von 24 Millionen Euro. Die Bank hatte sich am US-Hypothekenmarkt verspekuliert und konnte nur durch Milliardenhilfen der KfW und anderer Banken gerettet werden.
tatra:

bei rund € 3,-- läuft der abwärtstrend...

 
20.08.08 13:43
ich habe mir ein paar stücke eingeladen.
technik sieht brauchbar aus - ich kann mir gut eine 50 % korrektur vorstellen - d.h. kurse um die € 6,-- sind mfr. realistisch.
überraschungen kann es eigentlich nur noch auf der positiven seite geben.
spekulativ.

sehe mir auch ne fanniemae an.
mo2mo:

Heute noch keine IKB-Entscheidung

 
20.08.08 16:56

Berlin (BoerseGo.de) - Bei der heutigen Sitzung des Präsidialausschusses der staatlichen KfW-Bankengruppe in Berlin wird wohl doch noch keine endgültige Entscheidung über die Zukunft der angeschlagenen Mittelstandsbank IKB (News/Aktienkurs) fallen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. Der Ausschuss könnte dem Verwaltungsrat der KfW nur Vorschläge machen, so Glos gegenüber Reuters.

Nach der vorangegangenen Milliardenrettung unter anderem durch KfW und Bund steht ein Verkauf der Mittelstandsbank an. Nach der letzten Kapitalerhöhung erhöht sich KfW-Anteil an der IKB von rund 45,5% auf rund 90,8%, da außer der KfW praktisch keine Investoren weitere IKB-Aktien zeichneten. An der IKB interessiert sind die Beteiligungsgesellschaften RHJ und Lone Star. Die schwedische Finanzgruppe SEB hatte in der letzten Bieterrunde kein Angebot abgegeben

mo2mo:

Die angeschlagene Mittelstandsbank IKB geht in neu

 
21.08.08 04:06
Die schwer angeschlagene Mittelstandsbank bekommt einen neuen Eigentümer – das beschloss der Präsidialausschuss des staatlichen Großaktionärs in Berlin, wie Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) am Mittwochabend nach dem Ende der Sitzung erklärte. Den Namen des Käufers nannte der Politiker nicht, der derzeit auch Chef des KfW-Verwaltungsrats ist.
Die KfW will das Geheimnis am Donnerstag in Frankfurt auf einer Pressekonferenz lüften.

Dem Vernehmen nach gibt es noch zwei Bieter, die Beteiligungsgesellschaft RHJ International (RHJI), die zur US- Gesellschaft Ripplewood gehört, und den US-Finanzinvestor Lonestar. Zuletzt schien sich eine Präferenz für RHJI herauszukristallisieren. Eine endgültige Entscheidung werde vom KfW-Verwaltungsrat bei seiner nächsten Sitzung im September erwartet, sagte der Sprecher am Nachmittag.
Finanzkreisen zufolge sei die US-Beteiligungsgesellschaft Lone Star der neue Eigentümer. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwochabend von mehreren von mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr, bekam der Investor den Zuschlag für die IKB. Damit stach Lone Star den ebenfalls bis zuletzt im Rennen gewesenen Finanzinvestor RHJ International aus.
Die KfW als Mehrheitseignerin und Verkäuferin der IKB sowie Lone Star und RHJ lehnten eine Stellungnahme ab.
Die staatseigene KfW Bankengruppe ist mit rund 45 Prozent IKB- Mehrheitseigentümerin. In Branchenkreisen gilt vor allem das Mittelstandsgeschäft der IKB als interessant. Die IKB hatte sich am US-Kreditmarkt verspekuliert und war nur dank Milliardenunterstützung vor der Pleite bewahrt worden. Nach FDP-Angaben mussten KfW, Bund und Bankenwirtschaft bislang 9,8 Milliarden Euro Risiken abdecken, um die IKB zu retten.

Wie die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ berichtete, kostet der Verkauf der IKB den Bund 800 Millionen Euro. Von der im Juni gemachten vorsorglichen Zusage über eine Milliarde Euro solle dieser Betrag zur Absicherung weiterer Verlustrisiken aus dem Wertpapierportfolio nun tatsächlich zur Verfügung gestellt werden, schrieb die Zeitung unter Berufung auf Verhandlungskreise.
Von der KfW gebe es bereits die Zusicherung, anhängige oder mögliche Rechtsklagen im Zusammenhang mit außerbilanziellen Portfolio-Investments zu übernehmen. Mit diesen Zusagen sollte der Weg für den angestrebten Verkauf der IKB geebnet werden.
Der sechsköpfige Präsidialausschuss sollte den Verkaufsprozess der IKB beschleunigen. Ihm gehören unter anderen Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) als KfW-Verwaltungsratsvorsitzender und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) an.
mo2mo:

Käufer für Mittelstandsbank IKB steht fest

 
21.08.08 04:13
Die staatliche Förderbank KfW hat einen Schlussstrich unter ihr desaströses Engagement bei der Düsseldorfer IKB gezogen. Die schwer angeschlagene Mittelstandsbank bekommt einen neuen Eigentümer. Wer der neue ist, sollte ein Geheimnis bleiben. Wenn auch nur für wenige Stunden.
mo2mo:

Verkauf der IKB-Bank perfekt

 
21.08.08 05:33
Die KfW-Bankengruppe hat sich auf einen Verkauf der angeschlagenen deutschen Mittelstandsbank IKB geeinigt. Ein Sprecher von Wirtschaftsminister Glos berichtete am Mittwochabend, dass sich der KfW-Präsidialausschuss einstimmig hinter einen Vorschlag des KfW-Vorstands stelle, der am Donnerstag bekannt gegeben werden soll. An wen die Mittelstandsbank verkauft wird, blieb damit zunächst unklar.

Das Düsseldorfer Geldinstitut IKB hatte sich massiv am US-Hypothekenmarkt verspekuliert und konnte seit Juli 2007 nur mit mehreren milliardenschweren Rettungspaketen von KfW, Bund und Banken vor der Pleite bewahrt werden. Nach Medienberichten waren am Ende nur noch zwei Bieter im Rennen: die Finanzinvestoren RHJ und Lone Star.

Angesichts der erwarteten Entscheidung über den Verkauf hatten FDP und Linke der Bundesregierung Versagen vorgehalten. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke, Herbert Schui, erklärte dazu, es sei kein gutes Geschäft für den Staat, erst Milliarden zuzuschießen, und dann das gesunde Mittelstandsgeschäft zu verschenken. "Dem Verkaufspreis stehen Risikoübernahmen in vergleichbarer Höhe gegenüber. Die selbst ernannten Haushaltssanierer verschleudern öffentliches Vermögen."

Statt eines Notverkaufes dürfe die IKB nur verkauft werden, wenn ein angemessener Preis zu erzielen sei, verlangte Schui. "Außerdem muss sichergestellt sein, dass Privatbanken eine stabile Mittelstandsfinanzierung sicherstellen können. Beide Bedingungen sind gegenwärtig nicht erfüllt."

Der FDP-Abgeordnete Zeil äußerte sich ebenfalls kritisch. "Der Staat hat sich als Banker versucht und dabei kläglich versagt", stellte er fest. Wer Milliarden in den Sand setze, "wie Steinbrück, Glos & Co.", der müsse glaubhaft erklären, wie es dazu kommen konnte. "Darauf aber warten der Steuerzahler und die Oppositionsparteien bis heute leider vergeblich", monierte er.
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