Schauen wir mal was passiert Caddy.
Aber zurück zu unserer Perle. Soeben ist mir über Google news der neuste Beitrag von Geldanlagereport ins Haus geflattert mit Datum von heute.
Hier isssa:
Molybdän-Boom kein Ende in Sicht
11.06.2007
Geldanlage-Report
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die nordamerikanischen Thompson Creek Metals (ehemals Blue Pearl Minerals) dürfen sich heute bereits als größter reiner börsennotierter Molybdän-Produzent bezeichnen, so die Experten vom "Geldanlage-Report".
Insgesamt drei verschiedene Liegenschaften in der kanadischen Provinz British Columbia würden zum Thompson gehören:
Die wichtigste davon sei die gleichnamige Mine, die bereits 1983 von Standard Oil gebaut worden sei und weltweit die zweitgrößte Molybdän-Mine sei, wo im Tagebau gefördert werden könne. Die derzeit nachgewiesenen Reserven und Ressourcen würden für einen weiteren Abbau von 10 Jahren reichen. Aktuell gebe es 170 Millionen Pfund wirtschaftlich abbaubare Reserven, 370 Millionen Pfund nachgewiesene Ressourcen und 420 Millionen Pfund vermutete Reserven.
Angesichts des explodierenden Molybdän-Preises und der geologischen Beschaffenheit dürften sich die wirtschaftlich abbaubaren Reserven in den kommenden Jahren sogar noch deutlich erweitern lassen. Aktuell würden bereits 30.000 Tonnen täglich abgebaut, 2008 solle dies auf 50.000 Tonnen gesteigert werden.
Bei der zweiten Tagebaumine, Endako, hätten jüngst dank erfolgreicher Exploration die Reserven massiv nach oben angepasst werden können. Nun werde von im Boden befindlichen Vorräten von 282 bis 463 Millionen Pfund Molybdän sowie einer Minenlaufzeit zwischen 21 und 35 Jahren ausgegangen. In diesem Jahr solle mit einer Studie nachgewiesen werden, dass sich diese auch wirtschaftlich abbauen lassen würden.
Hoffnungsträger der Kanadier sei das Davidson-Projekt, wo die größte Molybdän-Untertage-Mine der Welt aufgebaut werden solle. Die Besonderheit dabei seien die extrem hohen Konzentrationen von 0,36 bis 0,38 Prozent, die weltweit einzigartig seien. Die Kosten für den Minenbau würden die Analysten von GMP Securities bei 55 Millionen US-Dollar sehen. Weil Thompson derzeit täglich (!) rund 1,2 Millionen US-Dollar verdiene, könnten die Kosten aus dem laufenden Cash-Flow finanziert werden.
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Ein weiterer wichtiger Vorteil: Das Erz könne direkt nach der Förderung zur weiteren Verarbeitung per LKW zur Endako-Liegenschaft befördert werden. Die Gesamtkosten könnten dadurch sehr niedrig gehalten werden. Zum Vergleich: Die Errichtung einer ganz neuen Mine koste durchschnittlich circa 500 Millionen US-Dollar. Die Konkurrenz müsse diesen Betrag zunächst einmal finanzieren und könne dann erst zum Produzenten werden.
Zuletzt sei es bei dem Senkrechtstarter sogar noch besser gelaufen als erwartet. Der Umsatz habe von 151 Millionen auf 275 Millionen US-Dollar zugelegt, dabei sei ein Cash-Flow von 105 Mio. US-Dollar erwirtschaftet worden. Der Gewinn je Aktie sei auf 0,46 US-Dollar geschnellt. Analysten seien zuvor im Schnitt nur von 0,31 US-Dollar ausgegangen. Die Schulden seien planmäßig von 320 Millionen auf 302 Millionen US-Dollar reduziert worden.
Kein Wunder, dass die Analysten im Anschluss ihre Schätzungen reihenweise angehoben hätten. Sprott Securities setze das Kursziel beispielsweise auf 28 kanadische Dollar, sofern sich der Molybdän-Preis über 20 US-Dollar halten sollte. Aktuell notiere die Aktie bei 18,37 US-Dollar und peile damit nach einer Konsolidierung die alten Höchststände von 19,09 US-Dollar von Ende April an.
Thompson Creek sei damit ganz klar die Nummer eins unter den Molybdän-Aktien - und der einzige Produzent!
Wer nach einem Unternehmen in einem früheren Entwicklungsstadium suche, für den könnte der australische Molybdän-Explorer Moly Mines eine interessante Alternative sein.
Mit CEO Derek Fisher habe man einen in der Branche hoch angesehenen Unternehmenslenker, der Großes vorhabe. Man verfüge über stattliche Ressourcen von 600 Millionen Pfund, was einem Minenleben von 20 Jahren entspreche. Jetzt gehe es darum, die Mine produktionsfähig zu machen. Ende 2008 bzw. Anfang 2009 solle es soweit sein.
Die Marktkapitalisierung von aktuell 164 Millionen Euro erscheine angesichts der hohen Ressourcen im Vergleich zu der von Thompson Creek extrem niedrig. Berücksichtigt werden müsse dabei jedoch, dass bei Moly eben jene angesprochenen 500 Millionen US-Dollar an Kosten für den Bau der Mine anfallen würden. Diese könnten nicht ohne weitere verwässernde Kapitalerhöhungen gestemmt werden.
Die Aktie sei somit um einiges riskanter als der Marktführer, verfüge aber auch über ein enormes Potenzial, wenn der Bau der Mine nach Plan laufe. Sollte sich der Molybdän-Preis auch in den kommenden Jahren zumindest über 20 US-Dollar halten, habe das Papier Vervielfachungspotenzial. (Ausgabe vom 07.06.2007) (11.06.2007/ac/a/m)
LG, Harley