- Klingbeil äußert sich zu Lagardes möglichem Abtritt.
- Die Bundesregierung wird sich zur Nachfolge schnell positionieren.
- Lagardes reguläre Amtszeit endet im Oktober 2027.
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Wenn es so weit sei und es um die Nachfolge von Lagarde gehe, werde sich die Bundesregierung aber "sehr schnell" mit dieser Frage beschäftigen und dann eine gemeinsame Position haben. "Und natürlich werden wir dann auch kraftvoll mitreden als Bundesregierung, wenn es um die Frage der Nachfolge von Frau Lagarde geht", sagte Klingbeil nach Gesprächen mit dem hessischen Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) und Vertretern des Finanzplatzes Frankfurt. Noch stehe das Thema nicht an.
Spekulationen über Amtsdauer von Lagarde
Zuletzt hatte die "Financial Times" (FT) berichtet, dass Lagarde noch vor den Präsidentschaftswahlen in Frankreich im April 2027 abtreten dürfte. Hintergrund sind demnach Sorgen, dass Rechtspopulisten die Wahl in Frankreich gewinnen könnten, was die Neubesetzung der Spitze der Europäischen Zentralbank erschweren könnte.
Regulär läuft die Amtszeit von Lagarde bis Oktober 2027, doch längst laufen Spekulationen über ihre Nachfolge. Für den EZB-Spitzenposten haben sich auch Bundesbank-Präsident Joachim Nagel und EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel ins Gespräch gebracht. Seit der Gründung der EZB 1988 konnte Deutschland noch nie deren Spitze besetzen.
Die EZB hatte zu dem Bericht der "FT" erklärt, Lagarde konzentriere "sich voll und ganz" auf ihre Aufgabe und habe noch keine Entscheidung über das Ende ihrer Amtszeit getroffen./als/DP/men
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