Liqudität der Aktienanlage ausnutzen


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Libuda:

Liqudität der Aktienanlage ausnutzen

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13.11.08 19:02
Für viele instituionelle Anleger, insbesondere Hedge-Fonds, sind Aktien die momentan einzig liquide Anlage. Daher müssen sie die Aktien verkaufen, obwohl sie selbst genau wissen, dass sich ihr Wert in einem Jahr verdoppelt haben wird. Ich poste ja auf dem Hot-Stock-Board zu einer Internet/Technologie-Kapitalanlagegesellschaft, wo ich bei dem Wert, der zu 86% von solchen Institutionals gehalten wird, massiv in deren Verkäufe hinein verbillige

Aber in der Note frisst eben der Teufel bekanntlich Fliegen - und müssen momentan viele Hedgies verkaufen. Private Anleger sollten das ausnutzen und Aktien, die sich mit großer Wahrscheinlichkeit binnen eines Jahres verdoppeln werden kaufen. Zumindest ich habe inzwischen eine nur schon einmal in 2002 (war etwas zu früh) hohe Aktienquote von 100%, was allerdings nur sehr risikofreudigen Anlegern zur Nachahmung zu empfehlen ist. Schon aus steuerlichen Gründen macht das Sinn, um ab 2009 Ersparnisse nur in Anleihen zu stecken und so nach und nach den Aktienanteil wieder nach unten zu fahren, was aber in den nächsten Jahren wegen der steigenden Aktienkurse sehr schwierig sein wird.  
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Libuda:

Zumindest das Timing stimmte

 
13.11.08 22:22
beim letzten Posting. Kurzfristig ist das logischerweise ausschließlich Glücksache - aber langfristig stimmt ein derartiges Posting bei der vorhandenen extremen Unterbewertung seit Adam und Eva immer.
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Libuda:

Bisher haben wir auch von der Makroökonomie

 
14.11.08 10:10
bei weitem nicht die harten Facts, die den momentanen Kursrückgang auch annähernd rechtfertigen. In den USA fand eine regelrechte Hysterie um einen annualisierten Rückgang um 0,3% statt - das heißt nichts anderes als dass im dritten Quartal 0,075% weniger produziert wurde. Wie absurd es ist, so etwas mit der Weltwirtschaftskrise der 20er Jahre zu vergleichen, als sich das BIP in vielen Länder halbierte und mehr ist den Weltuntergangsschreihälsen wohl selber nicht klar.
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FDSA:

Stehen Ampel auf rot oder auf grün?

 
14.11.08 10:19
Danke, für die Antwort.
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Libuda:

Für einen langfristigen Investor auf grun

 
14.11.08 10:47
mit Sicherheit, das gilt auch für mittelfristig Orientierte und selbst kurzfristig sind die Wahrscheinlichkeiten für steigende Kurse höher als für sinkende. Denn die momentanen Kurse sind nicht das Ergebnis von Fundamenaldaten, sondern ausschließlich das Ergebnis der hohen Liquidität von Aktien. Gerät eine Bank oder ein Hedgefund in Not, kann er oft nur seine Aktien zu Geld machen, obwohl er weiss, dass sie vielleicht beim Kauf extrem unterbewertet sind. Warum ich auch kurzfristig Licht am Ende des Tunnels sehe, hängt damit zusammen, dass die Hedge-Funds inzwischen die nie dagewesene Quote von einem Drittel als Liqudität halten. Selbst wenn die durch Kündigungen von Kunden teilweise wieder geringer werden wird, steckt diese Liquidität dann bei Kunden, die gekündigt haben. Liqudität steckt auch bei Pleitebanken fest, allein bei Lehman Brothers sollen es 70 Milliarden sein, die zwar vorhanden sind, die aber der Konkursverwalter noch nicht auszahlt. Auch die werden nicht ewig festsitzen - sondern mit ersten Raten aus diesen festsitzenden Vermögen ist zu rechnen.

Und noch eines: Nicht nur Warren Buffett investiert, sondern außer ihm weitere sonst sehr skeptische und vorsichtige Investoren. Ich würde dabei auch US-Aktien anderen vorziehen und in den Chor von Buffett einstimmen: Buy american shares, yes I can.
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Depothalbierer:

also ich bin ja eher der kurzfristanleger.

 
14.11.08 10:51
deswegen muß ich noch warten.

wenn die hedgis wüßten, daß sich aktien in 1 jahr verdoppeln, dann müßten die doch jetzt kaufen!?
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Libuda:

Und noch eine Ergänzung zum letzten Posting

 
14.11.08 10:54
Viele schräge Vögel, die auch schon "Nie wieder Aktien" in 2003 skandierten, waren seit dieser Zeit dauernd unterwegs und sind es auch noch heute. Übersehen darf man dabei nicht, dass der Tiefpunkt des DAX diesmal mit 4000 doppelt so hoch lag wie damals in 2000. Die Schreihälse haben es also versäumt in fünf Jahren ihren Einsatz zu verdoppeln. In fünf Jahren werden wir über diese Schreihälse beim DAX-Stand von 16.000 sagen, dass sie nicht dabei waren, wie sich der Einsatz in fünf Jahren vervierfacht hat - und zwar bei einem Kauf in 2008 steuerfrei.

In Deutschland fehlt eben ein Warren Buffett, der sagt "Ja, ich kann" - unsere Eliten sind oft korrupt und fallen dadurch auf, dass sie über Lichtenstein Steuern hinterziehen.  
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Marlboromann:

Ampel ist auf gelb und nächste Phase ist grün

 
14.11.08 10:55
Das ist wie beim Autofahren, wenn die Ampel auf Gelb schaltet, dann lege ich schon mal den ersten Gang ein .

Ich würde auch nur in den USA meine Mehrheit an Aktien einkaufen.
Im übrigen sind auch die Aktien, die ein Warrant Buffet gehalten hat, in den Überlegungen zu berücksichtigen. Man hält ja nur die Aktien, die gut sind.
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Marlboromann:

Weil ich nicht Gott bin, gehe ich lieber etwas

 
14.11.08 11:03
früher in den Markt, weil ich nicht allwissend bin.
Mag sein das der Dax nochmal nach untern gehen wird, ich kaufe meinen Titel jetzt schon unter Buchwert und das langt mir.
Die gestrigen von Paulson angesprochenen Maßnahmen sind für mich eine glaubwürdige Option, mit der die Kreditproblematik effektiv und schnell gelöst werden kann.

Die neuen Derviatprodukte, mit 100% Verlustrisikoabsicherung (durch Anleihen), sind ja schon fertig entwickelt worden. Diese Produkte bringen frisches Kapital an die Börsen der Welt.

MFG
Marlboromann
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FDSA:

Ich werde immerhin 2 % investieren...

 
14.11.08 11:04
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Libuda:

Seltsamerweise getraut sich fast niemand

 
14.11.08 11:58
auf das gigantische Entlastungsprogramm der Verbraucher durch die sinkenden Öl- und Lebensmittelpreise hinzuweisen. Und für die Firmen ergeben sich durch sinkende Energie- und Rohstoffpreise teilweise gigantische Kostenentlastungen. Im Oktober, als die Ölpreise noch nicht das momentane Tief hatten, lag nach den heutigen Veröffentlichungen die Preissteigerungsrate nur noch bei 2,4%. Und bis zum Jahresende sind wir unter 2% - wodurch z.B. aus 4% nominaler Lohnerhöhung für Lieschen Müller 2% mehr reale Kaufkraft resultieren.

Daher wird uns wahrscheinlich eines überraschen: ein gut laufendes Weihnachtsgeschäft.
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afruman:

Sehe langfristig verdoppelung

 
14.11.08 12:21
bei den Stabilen Titeln.Sicher werden auch ein paar Firmen auf der Strecke bleiben aber Firmen wie Daimler oder Thyssen werden nicht Pleite gehen.Habe viel Kontakt zu diesen Firmen und so schlecht wie alle reden gehts den noch lange nicht.
Werde bei beiden noch aufstocken wenn das naechste Tief kommt.Wir werden sicher noch 1-2 Hochtiefs sehen bis der Markt stabil ist.Und auf 1-2 Jahre sind meiner Meinung nach Aktien die beste Investition.
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Libuda:

Da lag ich heute morgen mit meiner Vermutung

 
14.11.08 14:21
nicht schlecht:

HINTERGRUND: Börsen droht von Hedge-Fonds keine neue Verkaufswelle
13:35 14.11.08

FRANKFURT (dpa-AFX) - Den Aktienmärkten droht laut Experten in der anhaltenden Finanzkrise keine neue Abwärtsspirale durch eine Verkaufswelle von Hedge-Fonds. Hintergrund entsprechender Befürchtungen ist der Stichtag am 15. November, der so genannte "Redemption Day": Bis zu diesem Tag müssen die Kunden vieler Hedge-Fonds entscheiden, ob sie ihre Mittel zum Jahresende abziehen oder auf bessere Zeiten vertrauen. Die deutlichen Mittelabflüsse bei alternativen Vermögensverwaltern sind in den vergangenen Wochen als einer der Hauptgründe für die Einbrüche an den Börsen genannt worden. Genau darauf gründet aber der Optimismus der Experten - sie glauben, dass die Hauptverkaufswelle bereits vorbei ist.

MIT 'REDEMPTION DAY' KÖNNTE DRUCK NACHLASSEN

Nach Einschätzung von Experten einer US-Bank sind die meisten Verkaufsaufträge von Hedge-Fonds bereits getätigt, weshalb der Druck auf die Märkte von dieser Seite "zur Monatsmitte merklich nachlassen sollte". Dazu machen sie folgende Rechnung auf: Hedge-Fonds dürften knapp 2.000 Milliarden US-Dollar verwalten und aus deren Kreisen sei zu hören, im letzten Quartal des Jahres seien fast 20 Prozent des Vermögens abgezogen worden - also etwa 400 Milliarden Dollar. Lege man einen Verschuldungshebel von 1,4 zugrunde, so müssten aus den verschiedenen Vermögensklassen Werte für ungefähr 600 Milliarden Dollar verkauft worden sein.

Das sei eine "nicht zufällige ungefähre Übereinstimmung" mit den rund 600 Milliarden Dollar an Cash-Positionen, die Hedge-Fonds derzeit wohl hielten, fahren die Experten fort. Sie stützen sich in ihrer Schätzung auf die jüngsten Berichte von Dach-Fonds. Zudem warteten Hedge-Fonds mit ihren Verkäufen in der Regel nicht bis zum letzten Tag der "Redemption"-Frist. In den anschließenden wenigen verbliebenen Wochen bis zum Jahresende könnte der Aktienmarkt durch den nachlassenden Verkaufsdruck daher sogar positive Impulse erhalten.

KEINE SPEKULATIONSNEIGUNG IM DERZEITIGEN UMFELD

"Ich erwarte eher nicht, dass es am 15. November zu einer außerordentlichen Verkaufswelle kommen wird", sagte auch Sven Ulbrich, Geschäftsführer des Derivate-Spezialisten Oaklet. "Der Preis wird ja unabhängig vom Auftragsdatum erst zum Rückgabetermin Ende Dezember festgezurrt und der Kunde kann über das Geld erst danach verfügen." Zudem sei die 45-Tages-Frist zum Jahresende zwar eine von Hedge-Fonds häufig genutzte, aber nicht die einzige Frist für Verkaufsaufträge. Diese Zeiträume setzten die Fonds selbst fest und 30 oder 90 Tage bis Jahresmitte oder -ende seien ebenfalls recht verbreitet.

Eine Rolle bei Kursturbulenzen könnten laut Ulbrich Fonds-Manager spielen, die bei Verkaufsanträgen ihrer Kunden auf Zeit spielten, um einen möglichst guten Preis zu erzielen. "Aber im derzeitigen unsicheren Umfeld wird niemand eine Position länger als nötig halten, schon gar nicht im Dezember mit seinen wenigen Handelstagen - das wäre Harakiri."/gl/zb/tw --- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

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Tiefstapler:

wen interessieren die Hedgies

 
14.11.08 14:25
die Pensionskassen sind dran. Da geht es um ganz andere Pakete. Haltet euch fest.
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Jetzt_aber:

@ 16.000

 
14.11.08 14:31
Zitat: In fünf Jahren werden wir über diese Schreihälse beim DAX-Stand von 16.000 sagen, dass sie nicht dabei waren, wie sich der Einsatz in fünf Jahren vervierfacht hat...Zitatende

Wie kommst Du af 16.000?

Kann so ein Satz bitte mal diskursiv gewürdigt werden?
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Libuda:

Tiefststapler sagt die Unwahrheit

 
14.11.08 15:05
Pensionskassen arbeiten nicht mit einem Kredithebe von 50 wie manche Hedge-Funds, sondern mit 100% Eigenkapital - folglich entsteht auch kein Druck.
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Libuda:

Entspannung der Kapazitäten statt Krise

 
14.11.08 16:02
DIW erwartet leichtes BIP-Wachstum
15:30 14.11.08

Berlin (aktiencheck.de AG) - Das DIW-Konjunkturbarometer signalisiert für das Schlussquartal des laufenden Jahres ein leichtes Wirtschaftswachstum.

Wie aus einer Pressemitteilung vom Freitag hervorgeht, signalisiert das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für das laufende vierte Quartal ein Plus von 0,2 Prozent. Diesem Zuwachs war von Juli bis September noch ein deutlicherer Rückgang von 0,5 Prozent vorausgegangen; unter Berücksichtigung der Aufwärtsrevision für die erste Jahreshälfte fiel die Wirtschaftsleistung im Vorquartal allerdings nur um 2 Promille schwächer aus, als in den beiden Vormonaten vorausgesagt wurde. Das leichte Plus im laufenden Quartal sei maßgeblich auf die stabilisierenden Kräfte der Dienstleistungssektoren zurückzuführen.

Für das Gesamtjahr ergibt sich nach der gegenwärtigen Vorausschätzung ein Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent (kalenderbereinigt: 1,5 Prozent).

Trotz der technischen Rezession befindet sich die deutsche Volkswirtschaft laut dem DIW immer noch in einer robusten Verfassung. "Über den Verlauf im Gesamtjahr betrachtet, ist die gegenwärtige Entwicklung eher durch eine Entspannung bei den Kapazitäten als durch eine konjunkturelle Krise gekennzeichnet", sagte DIW-Konjunkturexperte Stefan Kooths. Allerdings waren die Unterschiede zwischen der Lageeinschätzung und den Zukunftserwartungen im wiedervereinigten Deutschland noch nie so ausgeprägt wie derzeit. Dies dürfte in erster Linie auf die von der Finanzkrise ausgehende Verunsicherung zurückzuführen sein und stellt ein ernsthaftes Problem für die weitere Entwicklung dar, hieß es weiter. (14.11.2008/ac/n/m)

Quelle: Aktiencheck
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Libuda:

Lieschen Müller und Joe Sixpack

 
14.11.08 17:12
sind schließlich keine Investmentbängster, denen jetzt endlich das Fell über die Ohren gezogen wird.

US-Verbrauchervertrauen hellt unerwartet auf
16:17 14.11.08

Washington (aktiencheck.de AG) - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im November 2008 überraschend verbessert. Dies ist das vorläufige Ergebnis der Untersuchung der Universität Michigan.

So erhöhte sich der Gesamtindex des Verbrauchervertrauens auf 57,9 Punkte. Volkswirte waren hingegen von einer Abnahme auf 57,0 Punkte ausgegangen, nach 57,6 Punkten im Vormonat.

Der stark beachtete private Verbrauch macht etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung aus. (14.11.2008/ac/n/m)

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anjab:

So ein bullshit. Als ob eine Steigerung von 0,3%

 
14.11.08 17:19
eine Aufhellung wäre.

Der Wert liegt noch nichtmal außerhalb des statistischen Standardfehlerbereichs.

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Tiefstapler:

Pensionskassen

 
14.11.08 17:25
Hab ich Pensionskassen mit Hedgefonds verglichen? Nö. Alles was ich sage ist, dass die ihre Aktienquote weiter senken. Da mag es nur um geringe prozentuale Verschiebungen gehen. Angesichts der Volumina werden die ihre Wirkung an den Märkten jedoch keineswegs verfehlen.  
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Libuda:

Inverse Zinsstruktur verschwunden

 
14.11.08 17:58
FDSA:

Kenntst Du Kondratieff,

 
14.11.08 18:10
den solltest Du mal lesen, es ein wirklich ein interessantes Buch...
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Libuda:

Den hast Du mit Sicherheit nicht gelesen

 
14.11.08 20:09
sondern ahnst vielleicht nur, dass das Kein russischer Wodka ist.

Würde Kondratieff heute noch leben, wäre sein Diagnose vermutlich so: "Der 5. Kondratieff nahm seinen Anfang etwa um 1982, denn zu diesem Zeitpunkt begann die Basisinnovation "Eletronik" die Märkte zu durchdringen. Normalerweise dauern die von mir entdeckten Langen Wellen im Schnitt 56 Jahre, wobei sich diese Zeitspanne allerdings nicht in 28 Jahre Aufschwung und 28 Jahre Abschwung aufteilen, sondern der erste bis vierte  Kondratieff haben gezeigt, dass die Aufschwungwellenteile erheblich länger dauern als die Abschwungwellenteile. Geht man rein mechanisch vor, dürfte der der Abschwung frühestens 2012 und spätestens 2017 beginnen. Trotzdem sollten wir nicht so mechanistisch vorgehen, sondern uns die Produktivitätssteigerungen in der Wirtschaft ansehen und untersuchen, ob wir hier vor dramatischen Rückgangen stehen, oder ob die Kraft und besondere Wucht des 5. Kondratieffs noch trägt. Wie der erste Kondratieff ist der fünfte Kondratieff von einer besonderen Wucht gekennzeichnet, denn hier haben wir im Gegensatz zum zweiten bis vierten Kondratieff nicht nur eine Basisinnovation, sondern auch eine die Produktivität steigernde Umkremplung der Arbeitsorganisiation. Während diese zweite Komponente im ersten Kondratieff die innerbetriebliche Arbeitsteilung war, ist das im fünften Kondratieff die Intensivierung der zwischenbetrieblichen Arbeitsteilung, die das vor allem das Internet ermöglichte - und diese Quelle der Produktivitätssteigerung wird noch einige Jahre tragen, wie auch die Schätzungen des Conference-Boards, das vor zwei Jahren für die USA für die Dekade eine Steigerung der Produktivität von 2,7% pro Jahr vorhersagt und die Nr. 1 in Europa, das Institut an der Universität Groningen das ähnlich sieht."

Was können wir aus diesem Gespräch mit Herrn Kondratieff, der im Gegensatz zu Stalin in den Himmel gekommen ist, lernen? Wer jetzt nicht investiert ist, wird die reifen Früche der nächsten 5 Jahre nicht ernten und kann, wenn er schon älter ist,  besonders reife Früchte erst wieder zusammen mit Kondratieff im Himmel ernten.
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FDSA:

Mit russischem Wodka

 
14.11.08 20:35
kann man tief Fallen...
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Depothalbierer:

hmm, 2001 sind bloß ein paar überbewertete

 
14.11.08 21:07
internet-buden abgeschmiert.

trotzdem hat die chose bis mai 2003 gedauert.

und nun, nach dem den amis keiner mehr kredit gibt und die nun merken, daß man mit nichts nichts kaufen kann, soll das alles in 3 monaten vorüber sein???

ein paar kleinbanken und autoherst6eller sollen auch arge geldnöte haben.

hab ich irgendwo gehört.

in 1 jahr werden wir sehen, wer recht hat.
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Libuda:

Deine Verharmlosung der 2000er Krise

 
15.11.08 15:03
ist lächerlich, denn das war wohl die schwerste Konjunkturkrise nach dem zweiten Weltkrieg - übertüncht wurde das durch den hohen Wachstumstrend.  Die Schwere der Krise in 200o resultierte vor allem daraus, dass das Ergebnis die gesamte Wirtschaft durchziehenden Überinvestitionen war. Geradezu schwachsinnig ist es, zu übersehen, dass knapp 60% der Investitionen von Unternehmen etwas mit Elekronik/Datenverarbeitung zu tun haben. Im Gegensatz zu Überinvestitionskrisen sind nachfrageinduzierte Krisen sehr viel leichter zu beheben - hier kann durch eine Anhebung der Nachfrage gegengesteuert werden und die sinkende Rohstoffpreise sind zudem eine Nachfragebelebungsprogramm. Von Überinvestitionen ist fast nirgendwo etwas zu entdecken, vielleicht auf dem Rohstoffsektor. Daher wird die Krise sehr schnell vorbeigehen - denn wir dürfen nicht vergessen, dass es momentan am härtesten die Oberbrüller trifft: die Bängster, die sich für den Nabel der Welt halten, aber bei weitem nicht so wichtig sind. Und noch etwas Wichtiges: Das Gute an der Krise ist, dass die Bängster zurechtgestutzt werden und in Zukunft Lieschen Müller und Joe Sixpack weniger Marmelade und Schinken vom Brot fressen können.
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