Du schreibst:
"Das ist doch kompletter Quatsch, das hat Lion sich ganz alleine selbst zuzuschreiben, jede dieser Behauptungen waeren leicht zu widerlegen gewesen, man tat es aber nicht"
Ständig hat Lion direkt auf die Vorwürfe reagiert.
Wenn maladez geschrieben hatte, daß demnächst die Liquidität zu Ende gehen würde, stand im nächsten Newsletter, daß der Investor jederzeit zur Verfügung stünde. Eindeutiger geht es gar nicht mehr. Danach hat er es dann in voller Absicht weiter wiederholt und er wurde bei wallstreet-online gesperrt.
Wenn maladez schrieb, der Investor selbst hätte sich beim letzten Call gar nicht mehr wörtlich gemeldet, er wäre gar nicht anwesend gewesen, das wäre ein ganz schlechtes Zeichen, dann stand im nächsten Newsletter, daß der Investor sehr wohl anwesend gewesen wäre, er sich nur nicht gemeldet hatte. Und beim Call danach hatte er sich wieder wortwörtlich gemeldet.
Wenn maladez schrieb, beim Jahresbericht fehle der KPMG Bestätigungsvermerk (das hat er sagenhafte 5x wiederholt), wurde direkt alles aufgeklärt, jemand hatte den richtigen Bericht nicht verlinkt, der Fehler wäre jetzt behoben.
Wenn kritisiert wurde, die Investoren, die die Kapitalerhöhungen gezeichnet hätten, wären namentlich gar nicht bekannt, dann wurde wenig später der Name des Investors bekannt.
Wenn kritisiert wurde, daß Lion ständig Versprechungen gemacht hätte, die dann nicht eingehalten werden konnten, dann hat Lion dieses Verhalten sehr gründlich verändert. Lion hätte mit Sicherheit schon lange vor den jeweiligen Prognoseerhöhungen gewisse Chancen kommunizieren können, sie taten es aber nicht, eben weil es nicht bombensicher war. Stattdessen wurden jetzt über 12 Monate die eigenen Prognosen sagenhaft 4x übertroffen.
Wenn kritisiert wurde, daß Walter Wimmer als Leiter der IR Abteilung untauglich wäre, dann kann ich nur festhalten, daß seither die Position zweimal gewechselt wurde und der jetzige Sebastian Düring einen außerordentlich guten Job macht.
Wenn kritisiert wurde, daß die Personalkosten ganz generell viel zu hoch wären, dann wird sehr ausführlich die genaue Personalkostenquote bekanntgegeben, das macht sonst kaum ein Unternehmen, normalerweise muss man sich das selbst ausrechnen. Die Personalkostenquote ist absolut genial, das nur mal so am Rande.
Wenn kritisiert wurde, daß die Quartalsberichte viel zu dürftig ausfallen würden, dann kann ich nur sagen, ausführlicher und detaillierter als genau jetzt waren sie noch nie.
Wenn die Kommunikation seitens TÜV SÜD kritisiert wurde, dann ist jedem Dachdecker sonnenklar, daß Lion E-Mobility darüber liebend gerne berichten würde, eben weil die Zahlen vom TÜV SÜD bei +130% Gewinnplus in zwei Jahren absolut phantastisch sein müssen, Lion es aber nicht kann, weil die Offenlegung beim TÜV SÜD selbst liegen würde, sie es aber nicht so laut rausposaunen wollen, weil dieses super einfache skalierbare Geschäftsmodell bei extrem großen Wachstumsraten auch die Konkurrenz auf den Plan bringen könnte..
Diese Liste könnte ich jetzt endlos fortsetzen.
Du hast maladez nicht dafür kritisiert, daß er behauptet hatte, daß die Umsätze jetzt direkt in 2021 komplett zusammenbrechen würde, eine vollkommen haltlose und abenteuerliche Unterstellung. Du hast ihn auch nicht dafür kritisiert, daß er jahrelang von einem unmittelbaren Zusammenbruch wg fehlender Liquidität gesprochen hat, stattdessen hast Du winzige Kapitalerhöhungen kritisiert, die aber nicht nur die Liquidität sicher stellten, sondern auch, daß der Umsatz sich fast verdreißigfachen konnte.
Andere Unternehmen gehen mit hunderten Millionen Investorengeldern an die Börse, Lion macht das komplett anders. Sie gehen mit Winzigkeiten an die Börse und wenn weiteres Geld benötigt wird, holen sie sich das bei sehr deutlich steigenden Aktienkursen über weitere kleine Kapitalerhöhungen. Vor vier Jahren stand der Aktienkurs bei 1 seitdem gab es sehr viele Kapitalerhöhungen und es gibt mittlerweile doppelt so viele Aktien. Gleichzeitig hat sich der Aktienkurs aber verfünffacht, während sich die Börsenkapitalisierung glatt verzehnfachen konnte.
Würde ich darüber nachdenken, ob es sinnvoll sein könne, mit winzigen Kapitalerhöhungen krass steigende Umsätze und damit auch klar steigende Aktienkurse trotz der sehr geringen Verwässerung zu gewährleisten? Natürlich nicht.