Liberty führt wieder Verhandlungen über den Kauf des Fernsehkabelnetzes
Nach einem Bericht der ‚Süddeutschen Zeitung’ versucht Liberty Media einen neuen Anlauf um das deutsche TV-Kabel doch noch zu übernehmen. Nach dem Bericht werden bereits Gespräche mit der Deutschen Telekom geführt. Wie die SZ berichtet, verhandelt der Liberty-Manager Bob Bennett über die Netze in Bayern und Norddeutschland. Im Norden prüft Liberty erneut ein Bündnis mit dem drittgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber Telecolumbus, der zur Deutschen Bank gehört. Gerd Tenzer vom Telekom-Vorstand drückte gegenüber der Zeitung seine Hoffnung aus, dass es Ende des Jahres zu Abschlüssen kommen werde.
Der geplante Verkauf des Kabelnetzes für rund 5,5 Milliarden Euro war Anfang März diesen Jahres am Einspruch des deutschen Kartellamts gescheitert. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement hatte gestern auf dem Medienforum in Köln gefordert, diese Entscheidung neu zu überdenken. Es sei nicht im Interesse der Politik, der Beteiligten und der Bürger, die den Aufbau des Kabelnetzes einst finanziert hätten, wenn das Kabel als totes Netz und Investitionsruine ungenutzt bleibt. (as)
[ Donnerstag, 20.06.2002, 09:30 ]

bye peet
Nach einem Bericht der ‚Süddeutschen Zeitung’ versucht Liberty Media einen neuen Anlauf um das deutsche TV-Kabel doch noch zu übernehmen. Nach dem Bericht werden bereits Gespräche mit der Deutschen Telekom geführt. Wie die SZ berichtet, verhandelt der Liberty-Manager Bob Bennett über die Netze in Bayern und Norddeutschland. Im Norden prüft Liberty erneut ein Bündnis mit dem drittgrößten deutschen Kabelnetzbetreiber Telecolumbus, der zur Deutschen Bank gehört. Gerd Tenzer vom Telekom-Vorstand drückte gegenüber der Zeitung seine Hoffnung aus, dass es Ende des Jahres zu Abschlüssen kommen werde.
Der geplante Verkauf des Kabelnetzes für rund 5,5 Milliarden Euro war Anfang März diesen Jahres am Einspruch des deutschen Kartellamts gescheitert. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Wolfgang Clement hatte gestern auf dem Medienforum in Köln gefordert, diese Entscheidung neu zu überdenken. Es sei nicht im Interesse der Politik, der Beteiligten und der Bürger, die den Aufbau des Kabelnetzes einst finanziert hätten, wenn das Kabel als totes Netz und Investitionsruine ungenutzt bleibt. (as)
[ Donnerstag, 20.06.2002, 09:30 ]

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