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LEONI.... von der Drahtwerkstatt zum Global Player


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Leoni kein aktueller Kurs verfügbar
 
maria24f:

Schau mal das Produkt an

 
23.07.19 09:11
LEONI produziert nicht auf Verdacht/Lager, sondern ausschließlich auf Bestellung.

Das Produkt Auto-Kabelsatz hat die Besonderheit, dass es keine zwei gleichen gibt. Der Kabelsatz ist quasi untrennbar mit der Fahrgestelllnummer verheiratet, was eine aufwendige Logistik zur Folge hat, die LEONI zumindest bis 2015 reibungslos beherrschte: Am Montag kommt der Abruf für den Kabelsatz in Rumänien an, der am Freitag um 10:47 in das Fahrzeug in Regensburgoder München geht, dass dann dort vorbeifährt. Das ist JIS Just in Sequenz. Geht so in RU auf den Laster wie es in R oder M ans Band gestellt wird, kein Umsortieren.

Wenn also kein Absatz, wie Du meinst, dann wäre kein Auftrag da, der die Produktion auslöst. Arbeitsrecht in Rumänien oder Ukraine, auch Mexiko - nichts mit Beschäftigungsgarantie oder Lohfortzahlung. Keine Arbeit, kein Lohn, keine Kosten. Selbst wenn: Das wäre ein Geldabfluss, der nach 1-3 Monaten auf Null geht.

Ein Werk kostet 40 Mio. Das wäre abzuschreiben, auch über einen endlichen Zeitraum.

Kein Werk, keine ausgefallene Produktion - nicht von dem allen, was uns serviert wird, löst 100 Mio pro Monat ungeplante und ungedeckte Kosten aus.

LEONI muss die Karten auf den Tisch legen!
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gvz1:

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23.07.19 09:47
Leoni wird der Auftragsflut nicht Herr
10. November 2015 , aktualisiert 10. November 2015, 13:12 Uhr

Eigentlich freuen sich Firmen über eine viele Aufträge. Bei dem Kabel-Spezialisten Leoni sorgt eine Auftragsflut aber für steigende Personalkosten. Außerdem muss ein neuer Chef für die Bordnetz-Sparte gefunden werden. Eine überraschende Auftragsflut bei Bordnetzen hat den Autozulieferer Leoni kalt erwischt. Hohe Mehrkosten unter anderem für neue Mitarbeiter drückten das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im dritten Quartal binnen Jahresfrist um 14 Prozent auf 29,8 Millionen Euro, wie der Nürnberger Konzern am Dienstag mitteilte. Der Umsatz stieg dagegen um 9,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wozu allerdings auch Wechselkurseffekte beitrugen. Die Rendite lag damit bei 2,7 Prozent - angepeilt sind seit langem sieben Prozent. Auch dieses Ziel, das eigentlich 2016 erreicht werden sollte, hatte Leoni kürzlich über den Haufen geworfen. Jetzt wollen die Franken erst im März nächsten Jahres eine Gewinnprognose für 2016 abgeben. Leoni begründete die Turbulenzen damit, dass in der Bordnetz-Sparte neue Projekte schneller und schwieriger als erwartet hochgelaufen seien. Kunden hätten kurzfristig mehr und größere Kabelsätze bestellt. Weil Leoni nicht darauf vorbereitet war, fielen demnach hohe Mehrkosten an, etwa für neue Mitarbeiter, denn das Legen von Bordnetzen muss größtenteils per Hand gemacht werden.

„Der Standort Rumänien ist uns im September regelrecht um die Ohren geflogen“, fasst Leoni-Chef Dieter Bellé die Ereignisse zusammen, die unter anderem zur Gewinnwarnung und einer abgeschwächten Prognose für 2015 und 2016 geführt haben. Am Standort Rumänien zweifle man deshalb aber nicht, stellte Bellé klar.
Sparten-Chef muss gehen

Leoni gab sich vor einigen Monaten eine neue Matrixorganisation. Diese sollte eigentlich dazu führen, dass nicht jede Entscheidung in der Zentrale getroffen werden muss, sondern die einzelnen Abteilungen im Bordnetzbereich eigenständiger arbeiten können.

Doch mangelnde Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Geschäftseinheiten haben dazu geführt, dass das Werk Rumänen „völlig überfordert war“, gab Bellé zu. Die verschiedenen Projektleiter hatten sich schlicht nicht abgesprochen und das Werk mit zu vielen Aufträgen bombardiert.

Unter anderem deshalb lagen die Anlaufkosten statt der geplanten sechs Millionen Euro tatsächlichen deutlich höher – etwa weil viel mehr neue Mitarbeiter eingestellt werden mussten und gleichzeitig der Mindestlohn dort stark gestiegen ist.

Das Unternehmen hat bereits personelle Konsequenzen aus dem Fiasko gezogen. Der für die Division Bordenetze zuständige Vorstand Andreas Brand hat das Unternehmen verlassen. Weitere personelle Konsequenzen seien nicht geplant, so Bellé. Im Vorstandskreis hätte man die Probleme bei den einzelnen Projekten leider erst „recht spät erkennen können. Das Projektmanagement hätte es sicherlich früher erkennen müssen.“

„Es geht ganz klar um interne Probleme im Bereich Projektmanagement, die wir jetzt lösen müssen“, sagte Bellé. Er betonte aber gleichzeitig, dass zu keinem Zeitpunkt Lieferprobleme bestanden hätten. „Unsere Kundenbeziehungen sind unbelastet und hervorragend“, so Bellé.

Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!
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maria24f:

willst Du tatsächlich

 
23.07.19 11:53
behaupten, dass seit 4 Jahren ein Standort um die Ohren fliegt, keiner was dagegen tut?
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maria24f:

Anlauf

 
23.07.19 11:54
Ein Anlauf dauert nicht 4, nicht 3, nicht 2 Jahre - er dauert 6 Monate
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nba1232:

Mich beschleicht

 
23.07.19 15:54
Das Gefühl als wurden viele Leerverkäufer langsam blicken das die Kurse nicht ewig weiter fallen ....
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kekinito:

Anstieg

 
23.07.19 20:44
Weiß jemand woher der Anstieg heute kommt? Dankeeee
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nba1232:

geht es wieder runter ?

 
23.07.19 20:59
ich glaube das aber nicht da wir wirklich branchenübergreifend einen hohen Anstieg hier hatten ,
conti war der Auslöser , Klöckner war eigentlich das was die Leerverkäufer geplant hatten , Bad News und noch mal ne Etage tiefer daher ist Klöckner gestern auch gefallen , war ja auch einfach die paar gehandelte Aktien nach unten zu puschen ! und schon hatte man das was man wollte , optmale vorrausetzungen das es bei den Gewinnwarnungen der anderen ( z.B Conti ) ebenso laufen würde. weil man ja das Beispiel Klöäckner hatte , und das die Gewinnwarnungen kommen würden war so was von klar , jeder der meinte es kommt keine war ein absluter träumer.
Doch dann DAS ! der kurs hat nicht so auf die schlechten News reagiert wie man es erhofft hatte ! , der Markt kaufte Conti wie wild , ..... warum ? weil vermutlich ein leerverkäöufer den Rückzug angetreten hat .... und dann ging die Lawine auch in den anderen Bereichen die hoch leerverkauft sind los ......
Leoni hat heute auch massiv zugelegt , schaeffler enorm .. usw   daher denke ich nicht das es dabei bleiben wird , ich bleibe bei den Aktien weiter strong long und verkaufe schaeffler nicht unter 9 , Klöckner nicht unter 7 und Thyssen nicht unter 17  
sind alles kurse die noch vor einem jahr wie ultra Pesimistische kursziele geklungen hätten und jezt sind es teilweise 50 % Up movs ......
Wünsch allen die mit Aktien handel viel Glück  
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gvz1:

Wir sind hier aber schon bei Leoni?

 
24.07.19 09:01
"ich bleibe bei den Aktien weiter strong long und verkaufe schaeffler nicht unter 9 , Klöckner nicht unter 7 und Thyssen nicht unter 17"  
Grüne Sterne beruhen auf Gegenseitigkeit!
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maria24f:

gestern

 
24.07.19 10:39

war das wohl eher ein Strohfeuer: Johnson/Brexit und billiges EZB-Geld, das ließ alle in Aktien flüchten.

Fundamental hat sich nichts geändert. Klar, bei LEONI kommt einiges zusammen:

  • Branche - naja, abgewatscht
  • Shortseller - mehr als in der Deutschen Bank
  • Kurs: nahe Pennystock
  • Fundamental: unplausible Zahlen

LEONI wird dann sich befreien, wenn das Management reinen Wein eingießt.

Hoffungen auf einen Käufer würde ich mir nicht machen: Poisson Pill, unklare Lage - kein Investor kauft unbeherrschbare Risiken - oder er feuert alle vom AR an abwärts

Antworten
nba1232:

Unbeherschbare risiken

 
24.07.19 12:31
Werden doch gerne zu überteuerten Preisen gekauft, siehe bayer
Antworten
BigBen 86:

langsam wir der Kurs interessant

 
24.07.19 12:38
aber vielleicht kommt man noch einstellig rein
Antworten
nba1232:

big ben

2
24.07.19 12:57
der kurs ist nach wie vor eine Lachnummer und die jenigen die nicht auf ganz kurzfristeige Trades setzen wissen das auch , kaufen den " Schrott hier " und warten bis ein Übernahmeangebit kommt
man muss immer denken
über 5 Mrd umsatz !
lezten jahre immer gewinne gemacht
und der kurs war vor nen jahr noch bei über 50 !

Ich weis ich bin eventuell blauäugig , aber der Laden ist immer noch minimum 20 € wert
als Value investor , kaufen , verkaufsorder bei 20 setzten und warten bis die kassen klingeln
Antworten
warren64:

Na dann kauf doch!

 
24.07.19 23:51
Q2 wird bestimmt horrend schlecht. Da wirst du viel Freude haben in den nächsten Wochen.
Antworten
nba1232:

Gute Idee morgen Kauf ich

 
24.07.19 23:55
Muss dafür aber bissle thyssenkrupp abgeben ... Aber why not
Antworten
BigBen 86:

@warren 64

 
25.07.19 12:36
Die schlechten Q2 Zahlen sind wahrscheinlich schon eingepreist. die aktuelle Bewertung bietet eigentlich wenig Spielraum nach unten ...
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warren64:

Wart's ab...

 
25.07.19 17:00
Der einzige Lichtblick sind die VW-Zahlen heute.
Ich denke, VW ist nicht unwichtig für Leoni.

Aber klar, es ist sicherlich ein sehr schlechtes Ergebnis eingepreist.
Wenn es mittelprächtig ist, dann kann es durchaus nach oben gehen.
Aber die Zulieferer habe doch alle in den letzten Tagen eher negativ überrascht.
Antworten
paul76:

Spannend..

 
25.07.19 18:06
Was der Aldo berichtet..
Nochmalige Gewinnwarnung müsste die nächsten zwei Wochen kommen.
Aber wahrscheinlich schafft er irgendwie eine 0..
Ausblick wird er nicht geben daher eher wieder Niveau 11-12
Antworten
maria24f:

VW

2
25.07.19 18:14
ist für keinen Zulieferer unwichtig. Aber VW fährt klare 4-fach-Sourcing-Strategie. LEONI kam spät bei VW rein, eher über Porsche/Audi. Die Masse machen dort andere, nicht LEONI.

Ich denke, wesentlich in allen Aktien ist derzeit das billige Geld.
Q2 ist noch bei keinem so richtig eingepreist, da nur wenige Zahlen auf dem Tisch sind.
Es wird darauf ankommen, ob LEONI vom weißen Ritter träumt oder seine Probleme benennt und in den Griff bekommt. Nicht erst 2022 wie Kamper meint, sondern jetzt.

Ich behaupte, aufgrund der Zahlen, LEONI muss mindestens einem Kunden als Bank dienen. Erst, wenn dieser Knoten gelöst ist, wird es wieder Geld bei LEONI geben.
Daher sehe ich Q2 bei LEONI noch gar nicht eingepreist und rechne mit einem Korridor von 8-12 EUR ab Veröffentlichung der Zahlen.  
Antworten
BigBen 86:

@maria

 
25.07.19 18:40
bisher sind deine Prognosen ja eingetroffen ...
Antworten
Mäusevermeh.:

#3620

 
25.07.19 19:31
Das kann man unterschreiben....und fast auf den Punkt.
Antworten
timtom1011:

bei leoni sind miese Q2 zahlen schon eingepreist

 
27.07.19 09:02
also kann es nach den zahlen nur nach oben gehen  
wenn die zahlen nicht so schlecht sind geht es stark nach oben
aber wenn da nur ein guter licht blick  ist gibt es ein kurs feuer werk
^13% LEERVERKÄUFE
Antworten
Roecki:

Der erst fällt bereits um ...

 
29.07.19 22:43
www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/...-63628600.bild.html
Antworten
sonnenschein.:

update Reuters:

 
30.07.19 12:32
Kabelsparte - v.a. Industrie wird gut zu verkaufen sein...
“The wire and cable business with industrial clients will likely see robust demand, while interest in the unit catering to carmakers is limited,” one of the sources said. Industrial clients account for roughly 40% of the unit’s 2 billion euros in annual sales."

Deutsche Bank and UBS are advising Leoni on the unit sale, while Rothschild has been brought in as restructuring advisor, the people said.

Das wäre doch mal eine Reaktion des Kurses wert ;-)
Antworten
sonnenschein.:

alles solvente Kandidaten:

 
30.07.19 12:34
"According to the sources, Huber+Suhner, Prysmian, Adient and Deren, as well as private equity firms Triton, Bain and KKR are among those expected to be interested in the assets.

Leoni sent out information packages at the start of the month and is holding informal talks with potential bidders, the insiders noted."
Antworten
Buyer2292030.:

WCS attraktiv?

 
30.07.19 15:17
Nun, die bloße Tatsache, einen Käufer für WCS zu suchen, wird kein Kursfeuerwerk hervorrufen. Das Meterwarengeschäft ist nicht so wahnsinnig ertragreich. Nicht ohne Grund steigen andere Kabelhersteller aus den Standardprodukten aus und verlegen sich auf Spezialleitungen mit tiefergehenden Wertschöpfungen. Einadrige PVC und dergleichen... Mhmm, das wird schwer, dafür einen Käufer zu finden.
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