Unsicherheit hält an ob er bei der EM 2008 die Nr 1 ist.
Unsicherheiten bei Finanzaktien halten an
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abonnieren 04.12.07 23:31
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New York – Die gestern gestartete Konsolidierung der US-Märkte hat sich heute fortgesetzt und für weitere, moderate Verluste gesorgt.
Eine Analyse von JP Morgan prognostiziert, dass der wegbrechende Hypothekenmarkt die Gewinne der vier größten Investmentbanken im vierten Quartal deutlich belasten werde. Ein nachgebender Ölpreis schränkte den Ausblick auf stark steigende Gewinne bei Energieaktien etwas ein. Goldman Sachs, Merrill Lynch und Lehman Brothers bestritten die Schlussfolgerungen der JP Morgan Studie, dass die Unternehmen noch weitere erhebliche Abschreibungen vornehmen müsse. Finanzaktien, die ein Fünftel aller notierten Titel im S&P 500 ausmachen, haben in diesem Jahr rund 18 Prozent an Wert infolge von Abschreibungsankündigungen von 60 Milliarden Dollar verloren. Seit dem Beginn der Spekulation am 26. November, dass die US-Notenbank den Leitzins noch deutlicher senken werde, haben die gleichen Papiere bereits 7,1 Prozent an Kursgewinnen zu verzeichnen. Der weiter fallende Ölpreis und Anzeichen von Stärke in der Industrie mit Ausnahme des Finanzsektors konnten die Anleger nicht zurück in den Markt locken. Die Furcht vor der weiteren Revidierung von Unternehmensausblicken sowie Vorsicht vor der nächsten Notenbanksitzung in einer Woche ließen nach Ansicht von Marktbeobachter die Zurückhaltung erklären. Eine Zinssenkung um 25 Basispunkte wird an den Terminmärkten mit einer 100prozentigen Wahrscheinlichkeit gehandelt. Ein Zinsschritt um 50 Basispunkte wird jetzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 Prozent bewertet. Zudem steht mit dem Arbeitsmarktbericht am Freitag eine weitere wichtige Kennziffer zur Aufhellung über den wirtschaftlichen Zustand der USA bevor. Kein Investor wolle sich da so kurz vor dem Ende des Jahres negativ überraschen lassen, erklärte ein Händler. Der Dow Jones Industrial verlor 0,5 Prozent auf 13.248,73 Punkte. Der S&P-500 gab 0,6 Prozent auf 1.462,79 Punkte ab. Der Nasdaq Composite-Index sank um 0,7 Prozent auf 2.619,83 Zähler. Der Auswahlindex Nasdaq 100 büßte 0,4 Prozent auf 2.059,06 Punkte. Gestern Deutsche Bank, heute JP Morgan: Nächste Studie drückt Broker Aktien Finanzaktien gehörten an der Wall Street, wie gestern, dank einer negativen Studie der Investmentbank JP Morgan erneut zu den Verlierern. Morgan Stanley verloren 4,3 Prozent auf 50,01 Dollar, Merrill Lynch gaben um 3,3 Prozent auf 57,13 Dollar und Lehman Brothers büßten 2,9 Prozent auf 59,61 Dollar nach. Die Analysten gehen davon aus, dass der schwache Hypothekenmarkt die Umsätze der Investmentbanken im Geschäft mit Schuldverschreibungen und Firmenübernahmen deutlich reduzieren wird und das die Kreditkrise auf zusätzliche Abschreibungen im vierten Quartal erfordert. Auch Goldman Sachs verloren 5,1 Prozent auf 215,22 Dollar. Walgreen meldet Erlöszuwachs Die Drogeriekette Walgreen Co. erzielte im November einen Filialerlöszuwachs gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 4,4 Prozent. Die gesamten Einnahmen legten mit 9,5 Prozent auf 4,77 Milliarden Dollar weniger stark zu als von Analysten erwartet. Wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte, litten die Einnahmen im November unter anderem unter einer saisonüblichen Schwäche und einem aggressiven Preisumfeld im digitalen Foto-Druck-Bereich. Die Aktie verlor zum Handelsschluss 1,6 Prozent auf 35,81 Dollar. Merck & Co. bestätigt seine Ertragsziele Der Pharmakonzern Merck & Co. hat seine Ertragsziele für 2007 bestätigt. Der Gewinn je Aktie soll zwischen 3,08 und 3,14 Dollar liegen. Unter Berücksichtigung von Sonderposten wird ein Gewinn je Aktie von 1,45 bis 1,51 Dollar erwartet. Beide Werte enttäuschten die Wall Street Analysten. Erforderlich wird der Sonderposten durch das Medikamt Vioxx. Das Schmerzmittel wurde 2004 vom Markt genommen, nachdem sich erhöhte Schlaganfallrisiken zeigten. Für 2008 rechnet das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von 3,96 bis 4,06 Dollar. Merck Aktien verlieren 0,7 Prozent auf 58,39 Dollar. Landauer erwartet 2008 steigende Umsätze und Gewinne Der Hersteller von Spezialausstattungen zur Strahlenbehandlung, Landauer, erwartet dass im Jahr 2008 der Nettogewinn zwischen 6 und 8 Prozent steigen wird. Der Umsatz soll zwischen 4 und 5 Prozent zulegen und zwischen 87,1 und 89,1 Millionen Dollar liegen. Vorstandschef Saxelby bezeichnete vor allem die technologische Entwicklung und das Wachstum in neuen Märkten als den Motor für das erwartete Wachstum des Unternehmens. Landauer-Aktien gewannen 0,9 Prozent auf 50,39 Dollar. - (© BörseGo AG 2007) Quelle: BoerseGo
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