Zunächst einmal zu der dreisten Lügerei dieser Branche (siehe Adresse im vorletzten Posting):
"Zusätzlich hinzu kommt auch noch das als Survival Ship Bias bezeichnete Phänomen. Hiermit ist gemeint, dass erfolglose Fonds oft geschlossen werden, was zu einer statistischen Verzerrung führt. Dies macht sich etwa in exotischen Indizes stark bemerkbar. Hedge-Fonds-Indizes beispielsweise weisen oft eine erfolgreiche Historie auf. Vergessen wird aber, dass die schlechten Hedgefonds, bei denen Anleger ihr Geld nahezu komplett verloren haben, aus dem Index herausfliegen und somit ein verzerrtes Bild entsteht. Werden die schlechten Produkte herausgerechnet, muss zwangsläufig ein im Schnitt besseres Ergebnis herauskommen.
Schlussendlich taugt eine solche Berechnung laut Scope nicht dazu, um eine Aussage darüber zu treffen, wie hoch die Wertentwicklung tatsächlich war. So kann es zum Beispiel passieren, dass kleine Fonds besonders erfolgreich waren, während die großen Flaggschiffe aufgrund ihrer Unbeweglichkeit eine unterdurchschnittliche Rendite erwirtschaftet haben. Würde man in dieser Berechnung die Größe aber berücksichtigen, ergäben sich hier wahrscheinlich andere Werte, bemängelt Scope am Ende der Kurzstudie."
Was sie neben der Lügerei von eben noch witzloser macht: Wer 20% von Renditen als Erfolgsprämie nimmt, kann keinen Markt schlagen.