Langfrist Charts Dax, Nasdaq, Dow!


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soros:

Langfrist Charts Dax, Nasdaq, Dow!

 
11.05.04 18:26
Hi,

vielleicht macht das ja wieder mut?

http://www.taprofessional.de/ausgaben/02011110-DAX.gif

http://www.amateur-investors.com/Dow-Nasdaq2003.GIF

Nasdaq Stock History

The stock market goes through ups and downs and performs well in some decades and not as well in other decades.  The Nasdaq Stock History shows that the recent bubble looks rather similar to what occurred in the Dow back in 1929 to 1932.  

Notice what happened in the 1920's and 1930's and compare that to what the Nasdaq has done since 1990.  From 1924, when the Dow was around 100, until the Dow peaked in 1929 around 375 it appreciated near 275% over a 5 1/2 year period before crashing in late 1929 and losing 87% of its value from late 1929 through 1932.  Meanwhile the Nasdaq which really started to take off in 1995, when it was near 1000 peaked in early 2000 just above 5100 and appreciated nearly 400% over the 5 year period before selling off severely as well and losing 78% of its value from 2000 through 2002.

If you compare the Nasdaq Chart History to that of the Dow in the 1920's to early 1930's they look very similar.  Also notice what happened to the Dow after it finally bottomed in 1932.  It was followed by a steady up trend through 1936.  


As shown by the table below after the stock market crashed in 1929 the Dow suffered horrific losses from 1929-1932 but then had four consecutive up years from 1933-1936.   Can the Nasdaq pull off a similar feat from 2003-2006 just like the Dow did after the stock market crash of 1929?  

Year Dow Year Nasdaq
Return  Return
1920 -32.9% 1990 -17.8%
1921 12.7% 1991 56.8%
1922 21.7% 1992 15.5%
1923 -3.3% 1993 14.7%
1924 26.2% 1994 -3.2%
1925 30.0% 1995 39.9%
1926 0.3% 1996 22.7%
1927 28.8% 1997 21.6%
1928 48.2% 1998 39.6%
1929 -17.2% 1999 85.6%
1930 -33.8% 2000 -39.3%
1931 -52.7% 2001 -21.1%
1932 -23.1% 2002 -31.5%
1933 66.7% 2003 ?
1934 4.1% 2004 ?
1935 38.5% 2205 ?
1936 24.8% 2006 ?




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soros:

Hoffentlich wirds bald mal bulliger!

 
11.05.04 18:35
Zur Zeit ist eine trübe Stimmung an den Börsen, ehrlich gesagt, suuuper nervig! Wir reden sogar in den USA schon von einer Zinserhöhung ende Juni! Die Zinsen sind ja derbe tief!

Erneut überraschend deutliches Stellenwachstum in USA
Freitag 7 Mag, 2004 15:11 CET

Washington (Reuters) - Die Lage am US-Arbeitsmarkt hat sich im April den zweiten Monat in Folge überraschend deutlich verbessert und damit Spekulationen auf eine rasche Zinserhöhung der Notenbank Fed angeheizt.

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft stieg im vergangenen Monat um 288.000, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington bekannt gab. In fast jedem Wirtschaftssektor seien mehr Arbeitsplätze entstanden als angenommen. Damit stieg die Zahl der Beschäftigten das zweite Mal in Folge kräftig. Für März revidierte das Ministerium die Zahl nach oben auf 337.000 neue Stellen. Analysten hatten im Schnitt mit einem geringeren Plus von 173.000 Stellen gerechnet.

Der Euro fiel nach den Daten um rund einen US-Cent auf 1,1970 Dollar. Allerdings sanken auch die Terminkontrakte auf die US-Aktienindizes unmittelbar nach Vorlage der Zahlen und deuteten damit auf Kursverluste zu Handelseröffnung an der Wall Street hin. Der Deutsche Aktienindex Dax weitete seine Verluste kräftig um rund einen Prozentpunkt aus.

"Seit August 2003 ist die Zahl der Beschäftigten um 1,1 Millionen gestiegen", sagte Kathleen Utgoff aus der Statistikabteilung des Ministeriums. "Im April stand das Stellenwachstum den zweiten Monat in Folge auf einem breiten Fundament." Die Arbeitslosenquote fiel auf 5,6 Prozent von 5,7 Prozent im Vormonat. Analysten hatten mit einer unveränderten Quote von 5,7 Prozent gerechnet.

Nach Einschätzung von Volkswirten ist die weitere Entspannung am Arbeitsmarkt zwar positiv für den Konsum in den USA, der die wichtigste Stütze der größten Volkswirtschaft der Welt ist, birgt aber auch die Gefahr einer steigenden Inflation und damit steigender Leitzinsen. "Das ist gut für die Verbraucher, aber es ist für die Fed auch ein kleines Anzeichen für Inflation", sagte David Wyss von Standard & Poor's in New York. Chefvolkswirt Gary Thayer von A.G. Edwards & Sons in St. Louis sagte: "Ich denke, das versetzt die Fed in Alarmbereitschaft. Die Wirtschaft muss nicht mehr so stark stimuliert werden wie vor einem Jahr."

Die US-Notenbank Fed hatte den Finanzmärkten am Dienstag ein deutliches Signal für das baldige Ende der derzeitigen Niedrigzins-Phase gesandt. Das Ende der lockeren Geldpolitik werde aber in "maßvollem Tempo" kommen, versuchten die Währungshüter Spekulationen auf rasche Zinserhöhungen auszuräumen. Der Schlüsselzins liegt derzeit mit 1,00 Prozent auf dem niedrigsten Niveau seit 1958. Nach den Daten könnte die Wahrscheinlichkeit steigen, dass die Fed schon im Juni eine Erhöhung der Leitzinsen beschließt. Mit Spannung werden daher an den Finanzmärkten auch die Daten zu den US-Verbraucherpreisen am kommenden Freitag erwartet.


oder



US-Börsen von Spekulation über Zinserhöhung bestimmt
Samstag 8 Mag, 2004 12:48 CET



New York (Reuters) - Die US-Börsen werden in der kommenden Woche nach Einschätzung von Analysten von Spekulationen über eine baldige Erhöhung der Leitzinsen durch die US-Notenbank (Fed) bestimmt sein. Dabei dürften Anleger dem Ölpreis großes Interesse schenken und nach weiteren Anzeichen für eine Inflation Ausschau halten.

"Der Mai ist im Allgemeinen ein harter Monat für die Aktienbörsen", sagte Frederic Dickson von D.A. Davidson & Co. "Ich denke, die kommende Woche wird wieder eine Achterbahn mit Sprüngen und wenig Bewegung in eine klare Richtung."

Sorgen, dass die Fed die Zinsen in wenigen Monaten von derzeit 1,00 Prozent deutlich erhöhen könnte, haben in den vergangenen Wochen auf dem Markt gelastet. In der abgelaufenen Woche hatte der Dow-Jones-Index der Standardwerte 1,1 Prozent verloren. Der technologielastige Nasdaq-Index gab 0,1 Prozent nach, der S&P-500-Index 0,8 Prozent.

"Die 10.000-Punkte-Marke des Dow wird eine Größe sein, an der die Händler kleben werden", sagte Dickson. Der Dow-Jones-Index hatte am Freitag in New York mit einem Minus von 1,21 Prozent bei 10.117 Punkten geschlossen.

In der kommenden Woche wird die US-Regierung auch einige wichtige Konjunkturdaten veröffentlicht. So wird für Donnerstag der Erzeugerpreisindex (PPI) und für Freitag der Verbraucherpreisindex (CPI) erwartet.

"Ich würde sagen, dass das Hauptaugenmerk am Markt jetzt auf den Daten liegt, die die Zinsen bewegen, ... daher wird es vermutlich auf den Preisdaten liegen", sagte Subodh Kumar von CIBC World Markets. "In dem Maße, in dem der Ölpreis über 40 Dollar steigt oder wenn er dort für eine lange Zeit bleibt, werden die Leute nervöser bei Inflation und Preisen. Die Märkte werden die Energiepreise genau beobachten." Am Freitag war der Preis für ein Barrel (rund 159 Liter) Öl in den USA auf ein 13-Jahreshoch von 40 Dollar gestiegen.

Neben den Konjunkturdaten stehen in der ausklingenden Berichtssaison noch einige Quartalsergebnisse an, so vom Netzwerkausrüster Cisco Systems, dem Computerhersteller Dell, dem Unterhaltungskonzern Walt Disney und Wal Mart, dem weltweit größten Einzelhändler



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soros:

Gute News häufen sich in den USA?

 
12.05.04 08:09
Wirtschaft zieht deutlich in den USA an, bei Bloomberg lese ich im Ticker dauernd Nettogewinn!!! Wie bereits erwähnt, soll im Juni eine Zinserhöhung kommen, also wird bald schon wieder gegengelenkt! Bekommen wir noch eine richtige Rally oder wars das schon wieder erstmal? Was meint Ihr?


Cisco Systems steigert Umsatz und Gewinn im 3. Quartal

SAN FRANCISCO (dpa-AFX) - Der weltgrößte Netzwerkausrüster Cisco Systems hat im dritten Geschäftsquartal dank der steigenden Nachfrage von Unternehmenskunden deutliche Zuwächse verzeichnet. Für das vierte Quartal rechnet Cisco mit weiteren Umsatzzuwächsen.



Wie das Unternehmen am Dienstagabend nach Börsenschluss mitteilte, habe der Umsatz in dem am 1. Mai beendeten Drei-Monats-Zeitraum mit 5,6 Milliarden Dollar um 21,7 Prozent über dem Vorjahr gelegen. Der Überschuss stieg auf 1,2 Milliarden Dollar oder 0,17 Dollar je Aktie nach 987 Millionen Dollar oder 0,14 Dollar je Aktie vor einem Jahr. Ohne Sonderaufwendungen betrug der Gewinn je Aktie 0,19 Dollar und lag damit über der durchschnittlichen Analystenerwartung von 0,18 Dollar. Auch der Umsatz lag leicht über den Prognosen der Experten von 5,55 Milliarden Dollar.

Nach Vorlage von Zahlen haben die Aktien von Cisco Systems im nachbörslichen New Yorker Handel 0,94 Prozent auf 22,10 Dollar nachgegeben. Einige Analysten hatten mit deutlicheren Umsatzsteigerung gerechnet.

STEIGENDE NACHFRAGE

Cisco führte die Zuwächse auf die steigende Nachfrage bei Unternehmenskunden zurück. Konzernchef John Chambers sprach von wachsenden Aufträgen in allen wichtigen Produktkategorien. Er verwies auch auf "solide Fortschritte" bei Sicherheitsprodukten und bei Erzeugnissen für drahtlose lokale Netze sowie für den Internet-Telefonsektor. Cisco setzte dabei nach Darstellung des Konzernchefs neben einer firmeninternen Expansion auch auf Partnerschaften und Firmenübernahmen, um das Wachstum in existierenden und neuen Märkten zu beschleunigen.

Im vierten Quartal will Cisco den Umsatz um 3 bis 5 Prozent zum Vorquartal steigern, wie das Unternehmen am Dienstagabend in einer Telefonkonferenz mitteilte. Die Bruttomarge sieht Cisco auch in den letzten drei Monaten des Geschäftsjahres 2004 zwischen 67 und 69 Prozent. Im dritten Quartal war die Bruttomarge auf 68,8 Prozent gestiegen nach 68,5 Prozent im Vorquartal. Konzernchef Chambers kündigte außerdem an, bis Ende des Kalenderjahres 1.000 neue Mitarbeiter einzustellen.

AKTIEN ZURÜCKGEKAUFT

Das Verhältnis der Aufträge zu den gebuchten Umsätzen (Book-to-Bill) bezifferte das Unternehmen im dritten Quartal mit 1. Das bedeutet, dass für jede 100 Dollar gebuchter Umsatz neue Aufträge in gleicher Höhe eingingen.

Im Quartalsverlauf hat Cisco insgesamt 131 Millionen eigene Aktien zurückgekauft. Dafür seien 3 Milliarden Dollar ausgegeben worden, hieß es. Das Unternehmen hatte zum Quartalsende liquide Mittel und Investments von 18,9 Milliarden Dollar verfügbar gegenüber 20,4 Milliarden Dollar zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres.

Finanzchef Dennis Powell strich die soliden Umsatzzuwachsraten, die Bruttomargen, die Gewinne und Marktanteilgewinne heraus. Cisco konzentriert sich nach seinen Angaben auf ein profitables Wachstum, interne Produktivität und die Beibehaltung einer gesunden und konservativen Bilanz./rw/mw




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12.05. 05:58  - Mittwoch, 12. Mai 2004 -
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soros:

Hmmm? Ruhe vorm Sturm?

 
12.05.04 08:16
NTT DoCoMo verdreifacht Nettogewinn 07.05.2004

Network Associates: Nettogewinn von 15,8 Millionen US-Dollar

Aegon: 354 Mio Nettogewinn...

T-Online: 1Qu EBITA Nettgewinn...

Sharp steigert den Nettogewinn
Der japanische Elektronikkonzern Sharp machte im vergangenen Geschäftsjahr, das am 31. März endete, einen Nettogewinn von 60,72 Milliarden Yen (465 Millionen Euro). Die Steigerung um 86,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr resultierte laut einer Mitteilung aus einer regen Nachfrage nach LCD-Fernsehgeräten. Der Gesamtumsatz stieg um 12,7 Prozent auf 2,26 Billionen Yen (17,3 Milliarden Euro).  Anzeige


Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Gewinn von 75 Milliarden Yen. Damit liegt Sharp unter den Analystenerwartungen. Der Umsatz werde 2,53 Billionen Yen betragen. Die Sparte Consumer/Information Products werde um 7 Prozent, die Sparte Electronic Components um 21 Prozent wachsen

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soros:

Markus Koch!

 
12.05.04 08:21
Wie der Folter-Skandal die Börse belastet

Markus Koch von der Wall Street
11. Mai 2004

"Alle Augen ruhen auf Cisco, na ja, nicht alle - vielleicht drei oder vier", scherzt der Moderator im US-Börsenfernsehen an diesem Dienstagvormittag. Sicher, der Netzwerk-Riese meldet am Abend Quartalszahlen, doch die Wall Street plagen ganz andere Sorgen: die Entwicklung im Irak und die politischen Folgen.

Der demokratische Senator John Lieberman kann es sich leisten, moderate Töne anzuschlagen. Auf die Frage eines Journalisten, ob Verteidigungsminister Donald Rumsfeld nach den Folterskandalen in irakischen Gefändnissen zurücktreten müsse, antwortet er mit Bedacht: Es gebe keine Beweis für eine Schuld oder Mitwisserschaft des Ministers, so der zum wiederholten Male aus dem Präsidentschaftsrennen gedrängte Politiker.

Einen Rücktritt Rumsfelds muss Lieberman nicht fordern. Das erledigen andere, und der Senator kann seine Würde wahren. Für eine Absetzung des Verteidigungsministers findet sich unterdessen eine Mehrheit. Laut einer neuen Gallup-Umfrage ist die Zufriedenheit der Amerikaner mit ihrem Kriegsminister von 71 Prozent im April auf nur noch 46 Prozent zurückgegangen, sein Chef im Weißen Haus notiert unterdessen auf einem Allzeit-Tief von ebenfalls nur 46 Prozent.

Die Foltertaten amerikanischer Soldaten, die irakische Gefangene nackt und an Hundeleinen vorführten, sie vor anderen Insassen masturbieren ließen oder auch vergewaltigten, haben erneut das Bild des Irakkriegs verändert. Die allgemeine Zustimmung der Amerikaner zum Feldzug ist auf 44 Prozent gesunken, in besseren Zeiten hatten sich schon einmal drei Viertel der Bevölkerung hinter den Oberkommandierenden Bush gestellt.

Dass Bush derart an Rückhalt verloren hat, ist im Wahljahr bedenklich. Von bislang fünf Präsidenten, die erfolgreich zur Wiederwahl angetreten sind, war zuvor keiner je unter eine Zustimmung von 50 Prozent gefallen - für Bush ist es nun schon das dritte Mal, dass er weniger als die Hälfte der Amerikaner auf seiner Seite wähnen kann. Sein demonstratives Festhalten an Donald Rumsfeld hilft Bush auch nicht weiter: Loyalität zu einem an sich so umstrittenen Mann ist nicht gefragt.

Dass die Zustimmung für den Präsidenten und seine Mannen so bröckelt, ist einer der Hauptgründe für die aktuell gedrückte Stimmung an der Wall Street. Nicht dass man dort notwendigerweise hinter Bush steht, aber der Republikaner ist weiterhin erste Wahl für Corporate America. Vor einer Präsidentschaft John Kerrys fürchtet sich die Börse, denn der Demokrat hat bereits angekündigt, lukrative Steuersenkungen für die Industrie zurückzufahren und eine verantwortungsvollere Haushaltspolitik zu fahren.

Neben der ganz offensichtlich von einem Regierungswechsel betroffenen Rüstungsindustrie müssten sich auch Ölkonzerne, Autohersteller und nicht zuletzt der viele Milliarden Dollar schwere Pharma-, Gesundheits- und Versicherungssektor auf drastische Veränderungen einstellen. Vorbei wären die Zeiten, in denen Pfizer und Co. ihre Medikamente zu beliebigen Preisen auf den Markt bringen könnten. Eine Rückkehr zu internationalen Handelsabkommen würde den Wettbewerb neu beleben und die Margen drücken.

Das wäre für den Sektor schädlich, und den Unternehmen anderer Branchen drohen ähnliche Veränderungen nach dem Ende der Präsidentschaft Bush. Die Wall Street fürchtet also mit jeder neuen Horrormeldung aus Irak um die Zukunft des wirtschaftlichen Aufschwungs und um die Kurse. Mit persönlichen Sympathien hat das nicht unbedingt zu tun, eher mit einem nüchternen Blick ins Depot.

Copyright 2004 Wall Street Correspondents
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soros:

Überblick

 
12.05.04 08:30
NASDAQ COMPOSITE INDEX

isht.comdirect.de/charts/...rs=0x000000&sSym=COMPX.IND&hcmask=


Dax:
isht.comdirect.de/charts/...lors=0x000000&sSym=DAX.ETR&hcmask=


DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE INDEX
isht.comdirect.de/charts/...ors=0x000000&sSym=INDU.IND&hcmask=
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soros:

IPOs?

 
12.05.04 08:36
Start-up
Börsengänge 2004: erste Hoffnungsschimmer
Von Antje Nietzold, Volker Fitzner

05. Februar 2004 Die Entwicklungen auf dem europäischen Markt für Börsengänge waren in den vergangenen beiden Jahren durchwachsen: Nachdem bereits das Jahr 2002 nicht an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen konnte, war auch das Jahr 2003 von einem angespannten wirtschaftlichen Umfeld geprägt.

Obwohl sich der IPO (initial public offering)-Markt im vergangenen Jahr nach verhaltenem Start in den Anfangsmonaten zum Jahresende noch deutlich belebte, wurden die Ergebnisse des schwachen Jahres 2002 dennoch verfehlt.

2003: IPOs und Emissionsvolumina stark rückläufig

Insgesamt verzeichneten die europäischen Börsen im Jahr 2003 lediglich 143 Neuemissionen. Dagegen wagten im Vorjahr noch 174 Unternehmen den Gang an die Börse. Das Emissionsvolumen fiel von rund 11,5 Milliarden Euro (2002) auf 6,7 Milliarden Euro (2003). Allerdings war in den letzten Monaten des Jahres 2003 eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung erkennbar.

In den ersten drei Monaten in 2003 spiegelte die geringe Anzahl von lediglich 14 IPOs das fehlende Vertrauen der Marktteilnehmer wider. Im ersten Quartal des Vorjahres wagten noch 36 Unternehmen den Gang an Europas Börsen. Eine leichte Belebung des Marktes war im zweiten Quartal 2003 mit 23 Börsengängen erkennbar. Der Vergleich mit den im selben Zeitraum des Vorjahres gezählten 66 Börsengängen belegt jedoch die anhaltende Zurückhaltung der Marktteilnehmer. Im dritten Quartal setzte sich die Erholung des Marktes fort: Es gab 37 Unternehmensnotierungen. Erstmals im letzten Quartal des Jahres 2003 lagen die Börsengänge über den Vorjahreswerten: Insgesamt 69 Unternehmen wagten sich auf das europäische Parkett.

Auch im Hinblick auf das Emissionsvolumen konnten die Börsen die Zahlen des Vorjahres nicht erreichen. Im Jahresverlauf war allerdings eine deutliche Zunahme des Emissionsvolumens zu erkennen. Während im ersten Quartal das Emissionsvolumen lediglich 71 Millionen Euro betrug, wurde im dritten  Quartal bereits ein Emissionsvolumen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro erreicht. Im vierten Quartal sank das Volumen leicht auf 2,4 Milliarden Euro. Als größte Neuemissionen des Jahres 2003 konnten der britische Telefonbuchverlag Yell Group (1,6 Milliarden Euro), die Bank Austria Creditanstalt (958 Millionen Euro) sowie der indische Minenbetreiber Vedanta Resources (730 Millionen Euro) plaziert werden

Positive Signale für 2004

Für das Jahr 2004 sehen die Prognosen für den IPO-Markt - sowohl in Europa als auch in Deutschland - wieder freundlicher aus. Allerdings ist damit zu rechnen, daß zunächst überwiegend Unternehmen der klassischen Industrien den Weg an die Börse suchen. Technologiefirmen werden dieses Jahr insgesamt eher weniger zu den Börsenneulingen gehören, auch wenn beispielsweise Wacker Siltronic für 2004 einen Börsengang anstrebt.

Medienberichten zufolge zählen unter anderem Hapag-Lloyd, Grohe und Auto Teile Unger (ATU) zu den IPO-Kandidaten in Deutschland. Eine besondere Signalwirkung könnte in der zweiten Jahreshälfte 2004 von der Deutschen Post ausgehen. Für diesen Zeitraum visiert sie die Plazierung von knapp 50 Prozent ihrer Anteile an der Postbank an. Gelingt es ihr, die Anteile erfolgreich zu plazieren, könnte diese Neuemission eine Art „Eisbrecherfunktion“ für weitere Börsengänge in Deutschland übernehmen.

In Europa kommen möglicherweise Électricité de France, Gaz de France, aber auch weitere Anteile der französischen Regierung an Air France oder France Télécom sowie der britische Versicherungsbroker Catlin Group in Frage. Insgesamt prognostizieren Experten rund 100 bis 150 Börsengänge in Europa für das laufende Jahr 2004. Diese Zahlen bieten zwar keinen Anlaß zur Euphorie, aber immerhin Grund zu einem Hoffnungsschimmer.

Antje Nietzold ist Senior Consultant bei der Corporate Finance-Beratung von PricewaterhouseCoopers
E-Mail: antje.nietzold@de.pwc.com

Dr. Volker Fitzner ist Partner bei der Corporate Finance-Beratung von PricewaterhouseCoopers E-Mail: volker.fitzner@de.pwc.com

Die Zahlen im Artikel verwendeten Zahlen stammen aus dem „IPO Watch Europe - Review of the year 2003“  der internationalen Prüfungs- und Beratungsorganisation PricewaterhouseCoopers.


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soros:

Meine Meinung

 
12.05.04 08:46
als typischer Optimist, denke ich das wir aus der Seitwärtsbewegung früher oder später ein nette Endrally bekommen, bis die 3 Zinserhöhung dann folgt und dann gehts erstmal wieder abwärts?

Bis dahin sollten sich auch die IPOs/Neuemissionen häufen!

Wie immer kein Garant! Ich hoffe es kommt so!  
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soros:

Vielleicht kann man die Situation an den

 
12.05.04 15:43
Märkten besser einschätzen, wenn man mal zurückschaut in die Vergangenheit?!

11. Mai 2004, 02:07, Neue Zürcher Zeitung

 
Tabelle: Wall-Street-Notize


Wall-Street-Notizen
Ein wenig Inflation kann nicht schaden  

dek. (New York). Die Leitzinsen in den USA werden bald steigen. Gemessen am Fed Funds Future, dem Terminkontrakt, dem die Leitzinsen unterliegen, wird die Notenbank möglicherweise schon im Juni die Zinszügel straffen und die Fed Funds Rate von 1% auf 1,25% heben. Es ist wohl auch höchste Zeit, dass Alan Greenspan das Zinsgefüge an die wirtschaftliche Realität anpasst. Zweimal in Folge gab es erfreuliche Arbeitsmarktdaten (die US-Wirtschaft hat sowohl im März als auch im April über Erwarten reichlich Arbeitsplätze geschaffen), und die Inflationszahlen zeigen ebenfalls nach oben. Gemessen an der Zinsspanne zwischen herkömmlichen und inflationsangepassten Staatsanleihen, auch Tips (Treasury Inflation Protected Securities) genannt, erwartet der Bondmarkt in den nächsten zehn Jahren eine durchschnittliche Inflation von 2,65%. Am Aktienmarkt stellt man sich daher zu Recht die Frage, wie man mit der Aussicht auf steigende Inflationszahlen umgehen soll.

*

Ein Blick in die Vergangenheit bietet dazu interessante Anhaltspunkte. In den Jahrzehnten, als die Inflation über 4% lag, wie etwa in den vierziger oder siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, fiel die reale Rendite des Aktienmarktes laut einer Studie von Lehman Brothers jeweils äusserst mager aus. Weiter standen in diesen Jahren die Dividenden im Vordergrund. Die reale Rendite kam also vorwiegend dank den Dividenden zustande, während Kursavancen so gut wie keinen Beitrag leisteten. In diesen Jahren litten auch die Kurs-Gewinn-Verhältnisse der Blue Chips, da einerseits zwar die Gewinne (dank der Inflation) zunahmen, die Kurse jedoch stagnierten. Besser sieht die Lage in Zeiten mit niedriger Inflation aus, so wie etwa in den fünfziger oder neunziger Jahren. Hier brachten die Aktionäre jeweils zweistellige reale Renditen ins Trockene, und der Grossteil der Rendite kam von den Kursavancen, nicht von den Dividenden.

*

Am besten geht es dem Aktienmarkt also, wenn die Inflation zwischen 2% und 4% liegt. Zu wenig oder gar negative Inflation ist ebenfalls sehr schädlich, wie die Deflation der dreissiger Jahre zeigte. In Perioden mit gemässigter Inflation können die Unternehmen profitabel wachsen. Zudem verlieren die Anleger in solchen Zeiten nicht die Nerven und parkieren ihr Geld in inflationssicheren Anlagen, wie etwa Gold, Tips oder stabilen Fremdwährungen. Mit steigender Inflation geht demgegenüber das Anlegervertrauen verloren, worin denn auch die grösste Gefahr einer unkontrollierten Teuerung liegt. Alan Greenspan gibt sich für die Zukunft allerdings gelassen und erwartet im Einklang mit dem Bondmarkt nicht mehr als 3% Inflation. Gute Nachrichten also für die Aktionäre? Der grosse Risikofaktor bleibt das wachsende Staatsdefizit Washingtons, das den Finanzmarktteilnehmern einen dicken Strich durch die Rechnung machen könnte, falls es die Inflation über die 4%-Marke hebt. Für langfristige Aktienanleger lohnt sich dieser Tage also eine genauere Analyse der US-Staatsfinanzen und von deren Auswirkungen auf die Inflation.

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soros:

Nasdaq 100

 
14.05.04 20:34
Rally?      


Langfrist Charts Dax, Nasdaq, Dow! 1503040

Wirtschaft zieht an!
     
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