Kinowelt: Geschäft wird von Kölmel-Brüdern fortgeführt
Die Gläubigerbanken der Kinowelt haben sich am Freitag in ihrer
Sitzung dafür entschieden, Sicherheiten- und Pfandfreigabe für das
Übernahmeangebot der Investorengruppe Dres. Michael und Rainer Kölmel zu
erklären. Der Gläubigerausschuss, der im Anschluss an das Bankentreffen tagte,
votierte für das Konzept der Firmengründer. Ausschlaggebend für diese
Entscheidung waren die im Vergleich zum Angebot von Schöfer/Payne besseren
Finanzierungsnachweise.
Das Angebot zur Übernahme der Assets und Ablösung der
Pfandrechte beläuft sich auf 32 Mio Euro. Hinzu kommt die Unterstützung des
Insolvenzverwalters bei der Realisierung noch offener Forderungen.
Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Ott, Insolvenzverwalter der Kinowelt Medien AG und der
Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH, wird das Angebot der Investorengruppe Dres.
Kölmel annehmen und kurzfristig die Vertragsverhandlungen aufnehmen.
Die Sicherheiten- und Pfandfreigabe ist Voraussetzung
für die Unterzeichnung und Umsetzung des Kaufvertrages.
An dieser Hürde war das MBO (Management-Buy-Out)-Modell von Marcus Schöfer
und Dr. Jerry Payne (beides Geschäftsführer innerhalb der Kinowelt Medien Gruppe)
zunächst gescheitert. Der Gläubigerausschuss hatte Dr. Ott am 9. Juli 2002
ermächtigt, das Angebot der Investoren um Schöfer/Payne anzunehmen. Dr. Ott hatte
danach die Verhandlungen mit dieser Investorengruppe unterschriftsreif zum
Abschluss gebracht.
Allerdings erteilten die Banken nicht die zur Umsetzung dieses
Modells notwendige Sicherheiten- und Pfandfreigabe. Um die hierdurch entstandene
Pattsituation zu lösen, hatten sich der Insolvenzverwalter und die Gläubigerbanken
darauf verständigt, dass beide Anbietergruppen ihre Übernahmekonzepte nochmals
abschließend am 9. August 2002 präsentieren können.
Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 0,33 Euro mit einem Plus von 18 Prozent.
12.08.2002 - 07:31 Uhr
Die Gläubigerbanken der Kinowelt haben sich am Freitag in ihrer
Sitzung dafür entschieden, Sicherheiten- und Pfandfreigabe für das
Übernahmeangebot der Investorengruppe Dres. Michael und Rainer Kölmel zu
erklären. Der Gläubigerausschuss, der im Anschluss an das Bankentreffen tagte,
votierte für das Konzept der Firmengründer. Ausschlaggebend für diese
Entscheidung waren die im Vergleich zum Angebot von Schöfer/Payne besseren
Finanzierungsnachweise.
Das Angebot zur Übernahme der Assets und Ablösung der
Pfandrechte beläuft sich auf 32 Mio Euro. Hinzu kommt die Unterstützung des
Insolvenzverwalters bei der Realisierung noch offener Forderungen.
Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Ott, Insolvenzverwalter der Kinowelt Medien AG und der
Kinowelt Lizenzverwertungs GmbH, wird das Angebot der Investorengruppe Dres.
Kölmel annehmen und kurzfristig die Vertragsverhandlungen aufnehmen.
Die Sicherheiten- und Pfandfreigabe ist Voraussetzung
für die Unterzeichnung und Umsetzung des Kaufvertrages.
An dieser Hürde war das MBO (Management-Buy-Out)-Modell von Marcus Schöfer
und Dr. Jerry Payne (beides Geschäftsführer innerhalb der Kinowelt Medien Gruppe)
zunächst gescheitert. Der Gläubigerausschuss hatte Dr. Ott am 9. Juli 2002
ermächtigt, das Angebot der Investoren um Schöfer/Payne anzunehmen. Dr. Ott hatte
danach die Verhandlungen mit dieser Investorengruppe unterschriftsreif zum
Abschluss gebracht.
Allerdings erteilten die Banken nicht die zur Umsetzung dieses
Modells notwendige Sicherheiten- und Pfandfreigabe. Um die hierdurch entstandene
Pattsituation zu lösen, hatten sich der Insolvenzverwalter und die Gläubigerbanken
darauf verständigt, dass beide Anbietergruppen ihre Übernahmekonzepte nochmals
abschließend am 9. August 2002 präsentieren können.
Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 0,33 Euro mit einem Plus von 18 Prozent.
12.08.2002 - 07:31 Uhr