Deutsche Anleihen: Rentenmarkt unverändert - Ifo-Daten senken Zinshoffnung
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Rentenmarkt hat am Montag im Sog freundlicher Konjunkturdaten für Deutschland nahezu unverändert tendiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sank bis 13.21 Uhr um 0,01 Prozent auf 107,09 Punkte.
Die positiven Konjunkturdaten hätten die Hoffnungen auf eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im Februar deutlich reduziert, sagten Händler. Der schwächere Anstieg der Geldmenge M3 in der Eurozone im Januar habe den Zinspessimismus aufgewogen.
Volkswirt Lothar Hessler von HSBC Trinkaus & Burkhardt rechnet für das gesamte erste Quartal nun nicht mehr mit einer Senkung der Leitzinsen durch die EZB. Die Verunsicherung bei der Inflationsentwicklung, Tarifforderungen der Gewerkschaften und die Signale für eine Konjunkturwende wirkten dämpfend.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellte sich im Januar deutlich auf. Der ifo-Geschäftsklima-Index für Westdeutschland war im Januar auf 86,3 Punkte und damit den höchsten Stand seit dem vergangenen August gestiegen. Im Dezember hatte der Wert noch bei 85,8 Punkten gelegen (November: 84,9). Auch in Ostdeutschland zeigt das ifo-Barometer deutlich nach oben. Nach 96,9 Punkten im Dezember registrierten die Münchner Forscher nun einen Anstieg auf 98,5 Zähler. Die Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturwende habe dadurch Auftrieb erhalten, sagte Hessler./FX/jh/js/af
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Rentenmarkt hat am Montag im Sog freundlicher Konjunkturdaten für Deutschland nahezu unverändert tendiert. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sank bis 13.21 Uhr um 0,01 Prozent auf 107,09 Punkte.
Die positiven Konjunkturdaten hätten die Hoffnungen auf eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im Februar deutlich reduziert, sagten Händler. Der schwächere Anstieg der Geldmenge M3 in der Eurozone im Januar habe den Zinspessimismus aufgewogen.
Volkswirt Lothar Hessler von HSBC Trinkaus & Burkhardt rechnet für das gesamte erste Quartal nun nicht mehr mit einer Senkung der Leitzinsen durch die EZB. Die Verunsicherung bei der Inflationsentwicklung, Tarifforderungen der Gewerkschaften und die Signale für eine Konjunkturwende wirkten dämpfend.
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hellte sich im Januar deutlich auf. Der ifo-Geschäftsklima-Index für Westdeutschland war im Januar auf 86,3 Punkte und damit den höchsten Stand seit dem vergangenen August gestiegen. Im Dezember hatte der Wert noch bei 85,8 Punkten gelegen (November: 84,9). Auch in Ostdeutschland zeigt das ifo-Barometer deutlich nach oben. Nach 96,9 Punkten im Dezember registrierten die Münchner Forscher nun einen Anstieg auf 98,5 Zähler. Die Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturwende habe dadurch Auftrieb erhalten, sagte Hessler./FX/jh/js/af