Kasseler Wahlvorstände meuterten bei der Auszählun


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Kasseler Wahlvorstände meuterten bei der Auszählun

 
23.09.02 02:31
LETZTER FEHLENDER WAHLKREIS

Kasseler Wahlvorstände meuterten bei der Auszählung

Wiesbaden - Das vorläufige amtliche Endergebnis dürfte noch ein wenig auf sich warten lassen. Grund: Bei der Auszählung der Bundestagswahl in Hessen ist es zu Pannen gekommen. Wie Landeswahlleiter Wolfgang Hannappel am frühen Montagmorgen in Wiesbaden erklärte, sind in Eltville am Rhein, in Kassel sowie in Trebur bei Rüsselsheim Wahlvorstände einzelner Stimmbezirke nach Hause gegangen, ohne die Stimmzettel komplett auszuzählen.
In Kassel waren fünf Wahlvorstände nach Hause gegangen und hatten die noch nicht ausgezählten Stimmzettel einfach liegen lassen, wie der stellvertretende Kasseler Wahlleiter Helmut Schäfer mitteilte. Damit verzögerte sich auch das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl auf unbestimmte Zeit.

Das Problem sei beim Auszählen der 59 Briefwahlbezirke entstanden, erklärte Schäfer. Es habe länger als vorgesehen gedauert, so dass die fünf Wahlvorstände irgendwann nicht mehr wollten. Wegen ihres vorzeitigen Aufbruchs fehlten insgesamt 25 Mitarbeiter beim Auszählen. Bis weit in den Morgen hinein mussten die im Rathaus verbliebenen Wahlvorstände weiterzählen.

Hannappel sagte, derzeit werde versucht, die Auszählung mit den verbliebenen Wahlvorständen zu retten. Das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl für Hessen werde sich jedoch deutlich verzögern. Der Landeswahlleiter sagte, sollte es nicht mehr gelingen, alle Stimmzettel in der Nacht auszuzählen, werde das vorläufige Landesergebnis möglicherweise durch eine Hochrechnung ermittelt.


Bloss damit die Amis auch was zu lästern haben über unsere Wahl. :-(
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