KarstadtQuelle-Konzern setzt hohes E-Business-Wachstum im 1. Quartal 2002 fort
Die KarstadtQuelle AG, Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern, konnte auch im ersten Quartal 2002 ein starker Wachstum im E-Business verzeichnen und schließt damit an die hohen Wachstumsraten der Vergangenheit an. Im Geschäftsjahr 2001 steigerten die Shopping-Portale des Konzerns die Online-Nachfrage um 80 % auf 814 Mio. Euro (450 Mio. Euro im Jahr 2000). Im ersten Quartal 2002 wuchs das Internet-Bestellvolumen auf 261 Mio. Euro. Für das laufende Jahr plant der Konzern eine Steigerung der Online-Nachfrage auf 1,2 Mrd. Euro, was einem weiteren Zuwachs um 50 % entspricht. KarstadtQuelle betreibt inzwischen 65 Shopping- und Informations-Portale im Konzern.
Auch die Warenbeschaffung über Internet-Marktplätze gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nach einem Start im Jahr 2001, in dem die Konzerngesellschaften insgesamt 454 Auktionen durchführten, wurde die Online-Beschaffung bereits in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit 399 Auktionen weiter gesteigert.
Insbesondere für die beiden Versender Quelle und Neckermann, die seit 1995 online sind und damit zu den E-Commerce-Pionieren gehören, ist das Internet zu einem bedeutenden Geschäftsfeld geworden. Im konzernweiten Versandhandel werden bereits mehr als 10 % des Gesamtumsatzes im Netz erwirtschaftet. Ein wesentlicher Teil der Internet-Kunden des Versandhandels sind Neukunden. Dies bedeutet auch eine Senkung der kundenbezogenen Verwaltungskosten, so ein Sprecher des Konzerns.
Deutliche Steigerung im B2B-Markt
Im Bereich B2B lag der Schwerpunkt des Konzerns auf der Produktbeschaffung über E-Markets. Das Unternehmen ist seit Oktober 2000 an TexYard, dem Online-Marktplatz der europäischen Textilindustrie für den Einkauf von Bekleidung, und seit Februar 2001 an GlobalNetXchange (GNX), der branchenübergreifenden Plattform für Hersteller, Lieferanten und Handelsunternehmen, beteiligt.
Für 2003 rechnet das Unternehmen mit einer Online-Nachfrage in Höhe von 1,5 Mrd. Euro für den Gesamtkonzern. Die geplanten Investitionen für die Weiterentwicklung des E-Business belaufen sich im Fünfjahreszeitraum 2000 bis 2004 konzernweit auf ca. 200 Mio. Euro. (ck)
[ Montag, 03.06.2002, 22:30 ]

bye peet
Die KarstadtQuelle AG, Europas größter Warenhaus- und Versandhandelskonzern, konnte auch im ersten Quartal 2002 ein starker Wachstum im E-Business verzeichnen und schließt damit an die hohen Wachstumsraten der Vergangenheit an. Im Geschäftsjahr 2001 steigerten die Shopping-Portale des Konzerns die Online-Nachfrage um 80 % auf 814 Mio. Euro (450 Mio. Euro im Jahr 2000). Im ersten Quartal 2002 wuchs das Internet-Bestellvolumen auf 261 Mio. Euro. Für das laufende Jahr plant der Konzern eine Steigerung der Online-Nachfrage auf 1,2 Mrd. Euro, was einem weiteren Zuwachs um 50 % entspricht. KarstadtQuelle betreibt inzwischen 65 Shopping- und Informations-Portale im Konzern.
Auch die Warenbeschaffung über Internet-Marktplätze gewinnt zunehmend an Bedeutung. Nach einem Start im Jahr 2001, in dem die Konzerngesellschaften insgesamt 454 Auktionen durchführten, wurde die Online-Beschaffung bereits in den ersten drei Monaten dieses Jahres mit 399 Auktionen weiter gesteigert.
Insbesondere für die beiden Versender Quelle und Neckermann, die seit 1995 online sind und damit zu den E-Commerce-Pionieren gehören, ist das Internet zu einem bedeutenden Geschäftsfeld geworden. Im konzernweiten Versandhandel werden bereits mehr als 10 % des Gesamtumsatzes im Netz erwirtschaftet. Ein wesentlicher Teil der Internet-Kunden des Versandhandels sind Neukunden. Dies bedeutet auch eine Senkung der kundenbezogenen Verwaltungskosten, so ein Sprecher des Konzerns.
Deutliche Steigerung im B2B-Markt
Im Bereich B2B lag der Schwerpunkt des Konzerns auf der Produktbeschaffung über E-Markets. Das Unternehmen ist seit Oktober 2000 an TexYard, dem Online-Marktplatz der europäischen Textilindustrie für den Einkauf von Bekleidung, und seit Februar 2001 an GlobalNetXchange (GNX), der branchenübergreifenden Plattform für Hersteller, Lieferanten und Handelsunternehmen, beteiligt.
Für 2003 rechnet das Unternehmen mit einer Online-Nachfrage in Höhe von 1,5 Mrd. Euro für den Gesamtkonzern. Die geplanten Investitionen für die Weiterentwicklung des E-Business belaufen sich im Fünfjahreszeitraum 2000 bis 2004 konzernweit auf ca. 200 Mio. Euro. (ck)
[ Montag, 03.06.2002, 22:30 ]

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