Wenn ich nur an den Immobilenbestand, die verbliebende Logistik, und die Kundenkartei denke. Ich sage mal, schlafender Riese.
Wir werden sehen.
Franziskaner
|
|
A.
Das ist der Chart...und der Lügt nicht.
B.
Immobilenbestand, der wird jetzt schon versielbert.
Sprich....die verkaufen schon.
Und die Läden die ich kenne (noch Karstatdt) sind hässliche alte Kästen die Überteuert sind.
C.
Logistik und die Kundenkartei
Bleiben bei Qualle......
ERGO....Ich sehe tiefste dunklheit für Karsatdt.
( Wie das mit einer evt.??? Trennung von Quelle-Karstadt aussieht?
keine Ahnung....evt. kann jemand hier dazu etwas sagen ob und wie)
MfG
waldy
Mit einem drastischen Umsatzeinbruch im vierten Quartal 2004 um 9,5 Prozent sei für KarstadtQuelle das Worst-Case- Szenario Wirklichkeit geworden. Gemäß den vorläufigen Zahlen seien die Umsätze von KarstadtQuelle im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 um 7 Prozent auf 14,2 Mrd. Euro eingebrochen. Damit habe KarstadtQuelle die Markterwartungen enttäuscht, jedoch die eigenen Worst-Case-Erwartungen erfüllt, die erst im November von -5 auf -7 Prozent reduziert worden seien. Dabei sei KarstadtQuelle in beiden Kerngeschäftsfeldern hinter dem allgemeinen Umsatztrend in Deutschland zurück geblieben.
Für 2005 sei die Rückkehr in die operative Profitabilität noch nicht zu erwarten. Entgegen den ursprünglichen Planungen von Ende September, habe KarstadtQuelle bereits Anfang November eingestehen müssen, dass im Jahr 2005 noch kein positives EBTA erzielt werden könne. Somit werde deutlich, dass die operative Entwicklung bislang hinter den Restrukturierungsplanungen von KarstadtQuelle zurückbleibe. Die Analysten erwarten für 2005 ein negatives EBTA von -90 Mio. Euro.
Analyst: HypoVereinsbank
KGV: 17.6
Rating des Analysten: Underperform

Der angeschlagene Handelskonzern KarstadtQuelle KAR.ETR hat sich Informationen aus Branchenkreisen zufolge über den Verkauf seiner Logistik-Aktivitäten an die Deutsche Post DPW.ETR und den Dienstleister Fiege geeinigt. Das erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX am Montag aus Verhandlungskreisen. KarstadtQuelle will den Verkauf, der noch im ersten Quartal abgewickelt werden soll, in Kürze offiziell bekannt geben.
Gruß Moya 

| Presse: Gläubigerbanken verkaufen Kredite von KarstadtQuelle | |
| 01.02.2005 09:37:00 |
Nach Informationen der "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe), wurden seit Freitag Darlehen in Höhe von 300 Mio. Euro an Investmentbanken und Hedge Fonds veräußert. In den kommenden Tagen wird damit gerechnet, dass sich weitere Banken von ihren Krediten trennen. Im November hatten die Gläubigerbanken an KarstadtQuelle für die kommenden drei Jahre Kreditlinien in Höhe von 1,75 Mrd. Euro gewährt. Ein Konzernsprecher war auf Anfrage der Zeitung zu keiner Stellungnahme bezüglich der Gerüchte um Kreditverkäufe durch Gläubigerbanken bereit, erklärte jedoch, dass die Finanzierung des im MDAX notierten Konzerns nach wie vor gesichert sei.
Durch die Verkäufe der Kredite durch die Gläubigerbanken ändert sich den Angaben zufolge nichts, da die neuen Gläubiger das Geld nicht unmittelbar zurückfordern können. Allerdings steigt der Druck, die in dem Vertrag vereinbarten Planzahlen einzuhalten. "Für das Unternehmen ist der Verkauf der Kredite ein Desaster", wird ein mit der Situation vertrauter Bankmitarbeiter zitiert. Dabei wird befürchtet, dass die Hedge Fonds und die Investmentbanken den von der Unternehmensberatung Roland Berger erstellten Sanierungsplan deutlich verschärfen könnten. "Solche Investoren gehen Restrukturierungen viel aggressiver an als Geschäftsbanken, die auch politischem Druck unterliegen", wird ein Experte zitiert.
Ursprünglich wurde Zeitungsangaben zufolge zwischen den Gläubigerbanken vereinbart, auf Kreditverkäufe an Dritte zu verzichten. Diese Vereinbarung wurde nach Informationen der "FTD" erstmals am Freitag von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gebrochen. Noch am selben Tag habe die HypoVereinsbank mit 88 Mio. Euro den Großteil ihrer Kredite abgestoßen. Dann gab die WestLB ihre 120 Mio. Euro vollständig ab. Die Hessisch-Thüringische Landesbank (Helaba) verkaufte 100 Mio. Euro ihres 130-Mio.-Euro-Kredits.
Laut dem Artikel wurde der Großteil der KarstadtQuelle-Kredite durch die Investmentbank Goldman Sachs erworben, die diese wiederum größtenteils an Hedge Fonds und Pensionskassen weiterveräußert hat. Ein Teil der Kredite wurde den Angaben zufolge auf eigene Rechnung erworben. Goldman Sachs will sich nach Angaben aus Bankenkreisen zudem mit einem Darlehen von 300 bis 400 Mio. Euro engagieren, das im Vergleich zu den anderen Krediten nachrangig bedient wird. Dafür ist eine Verzinsung von bis zu 20 Prozent einschließlich vom Geschäftserfolg abhängiger Bestandteile im Gespräch, hieß es weiter.
Die Aktie von KarstadtQuelle verliert aktuell mit einem Minus von 1,11 Prozent auf 7,15 Euro.
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 2 | 24 | Übernahme von GaKaKa? - Manteldeal? | Rudini | BoMa71 | 10.05.24 19:35 | |
| 36 | 8.323 | Arcandor AG nach der Insolvenz | Horusfalke | HonestMeyer | 15.04.24 09:25 | |
| 14 | Wertpapier - Frühwarnsystem? | Odolando | schnuffel | 27.12.23 18:23 | ||
| 2 | 318 | f-h Oni BW sb & Friends-TTT, Montach 29.11.04 | first-henri | Parocorp | 25.04.21 10:56 | |
| 32 | 8.572 | Schafft Arcandor nochmals 0,70 ? | Biggemann | tbhomy | 25.04.21 00:16 |