Nur noch ganz kurz
1) Ich schreibe nirgends das die K + S und der Preis für Kali noch Jahrzehnte fallen wird. Die K + S ist bereits von 95 auf 27 gefallen und hat damit logischerweise den Großteils des Preisrückganges bereits hinter sich. Ich sage nur, daß die K + S im Rahmen ihrer Korrektur noch max. bis ca. 13,50 EUR fallen kann, weil dort die vorhergende Welle 4 war. Im nominellen Vergleich mit der Verluststrecke, welche die Aktie bereits hinter sich gebracht hat, ist das fast gar nichts mehr. Prozentual kann sich aber der Wert ausgehend vom heutigen Niveau nochmal halbieren. Wer einen mfr. - lfr. Horizont hat, kann wahrscheinlich schon heute einsteigen. Nur ich werde das nicht tun, weil die Aktie für mich noch nicht unten ist. Das sage und schreibe ich, mehr nicht.
2) Ich habe mich mit der Elliot-Wellen-Theorie erst beschäftigen können, seitdem ich z.B. aus der Bank raus bin. Das solch eine Theorie für Firmenlenker nur bedingt verwendbar ist, ist klar (bei Rohstofffirmen wären solche Kenntnisse aber sicher nicht schlecht). Ich empfehle sie ja nicht Firmenlenkern sondern den Kleinaktionären.
3) Wann empfiehlst du als Strategieberater Minenkäufe bzw. Neuerschließungen auf Höchst- oder Tiefpreisniveau und wie erkennt man, ob wir ziehmlich oben oder unten sind? Ich neige zu der Erkenntnis, daß wenn ein Rohstoff sich binnen Jahren von 100 auf 900 entwickelt hat, eher das obere Ende der Preisspanne erreicht ist als das untere und mein Verstand sagt mir, daß dies nicht ewig so weiter gehen wird. Ich weiß jetzt nicht wann die K + S den Kauf und die Erschließung ihrer neuen Mine vollzogen hat, aber ich habe da so meine Befürchtungen.......
4) Gerade Vorstände und insbesondere im Minenbereich sind auch nur Menschen bzw. oftmals noch die schlimmeren Herdentiere, weil sie unter Druck der Aktionäre stehen. Und wenn da die Preise nach oben zu Rollen beginnen, heißt es warum bist du nicht dabei, warum erweiterst du nicht die Kapazitäten, daß tun doch jetzt alle und die Preise werden jetzt nie mehr fallen. Schauen sie sich die Goldproduzenten und z.B. eine Barrick Gold an. Die ganz klugen Investoren haben zwischen 2001 und 2003 erkannt, daß eine neue Goldhausse bevorsteht und das kommuniziert und sukzessive gekauft. Was taten die Vorstände von Barrick Gold und vielen anderen Goldproduzenten? Sie betrieben bis über 2008 hinaus Vorwärtsverkäufe von Gold (ich weiß jetzt nicht mehr hat Barrick Gold seine Vorwärtsverkäufe jetzt 2009 oder 2010 oder noch später erst aufgelöst; kann man googeln), weil sie über ein Jahrzehnt nicht erkannten, daß Gold in einem Bullenmarkt ist. Und seit sie das kapiert haben und ihre Vorwärtsverkäufe wieder eingestellt haben, fällt Gold wieder.......
Hier eine Anlayse dazu ohne daß ich die Einschätzung von Stanzl zur weiteren Entwicklung des Goldpreises teilen würde:
www.godmode-trader.de/nachricht/...ld-Amex-Index,a3119655.html
5) Im übrigen sind wir gar nicht so weit auseinander und verstehe eigentlich nicht, daß gerade du das dann nicht kapierst - sorry.