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14:41 - 20.12.13 Zum Thema
Wachsende Weltbevölkerung kann nur dank Dünger ernährt werden
MARTIN GOLLMER
Stickstoff, Phosphor und Kali sind unentbehrliche Nährstoffe für Pflanzen, die in der Nahrungsmittelproduktion eingesetzt werden. Doch der globale Düngermarkt ist nicht frei von Unsicherheiten.
Weil immer mehr Menschen auf der Erde leben, braucht es immer mehr Nahrungsmittel. Die Produktion kann bei letztlich beschränkten Anbauflächen auf zwei Arten gesteigert werden: mit ertragreicherem Saatgut und mit Dünger. Während die Nährstoffreserven im Boden und die Wiederverwendung von organischem Material als Dünger nicht ausreichen für zusätzliches Wachstum, hat der erhöhte Einsatz von Dünger Wirkung: Seit 1960 ist die Verwendung von mineralischem Dünger der Hauptgrund, dass der Getreideertrag global gestiegen ist.
Auszug:
Spekulationen wuchern
Zu den Leuten, die seither in Uralkali eingestiegen sind, gehört Dmitry Mazepin, in Minsk geboren und Besitzer des russischen Chemieriesen Uralchem. Ihm wird Nähe zur weissrussischen Regierung nachgesagt. Das hat Spekulationen genährt, dass das Exportkartell BPC wiederbelebt werden könnte. Die Spekulationen erhielten weiteren Auftrieb, als Uralkali verlauten liess, sie sei offen für Vorschläge von Belaruskali.
Die Zukunft des Düngermarktes prägen neben der Gewissheit, dass immer mehr Dünger zur Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung mit Nahrungsmitteln gebraucht wird, auch Unsicherheiten: Was geschieht mit den Überkapazitäten im Stickstoffbereich und wie sehen die Marktstrukturen im Kalisektor aus? In dieser Situation sollten Anleger auf Düngerhersteller setzen, die breit diversifiziert sind und so vom Wachstumstrend in Dünger profitieren, aber auch ausweichen können, wenn in einem Bereich des Düngermarktes Probleme auftreten. Agrium erfüllt diese Anforderungen.
