Was Herr Steiner hier abgeliefert hat, riecht glasklar nach Schadensersatzpflicht wegen Verletzung der Fürsorgepflicht und Untreue.
Ich schließe mich jeder Sammelklage an, habe auch schon 3 mal den Vorstand zur Stellungnahme aufgefordert.
MACHT DIES BITTE AUCH, AM 12.NOVEMBER WIRD HERR STEINER LIEFERN MÜSSEN, ANSONSTEN WIRD ER VERKLAGT.
(Bloomberg) -- Norbert Steiner, der Vorstandsvorsitzende der K+S AG, sieht sich mit heftiger Kritik aus den Reihen der Investoren konfrontiert. Der Kali-Konzern hat 3 Mrd. Euro an Marktwert verloren nachdem er sich weigerte, in Gespräche über eine Übernahmeofferte der kanadischen Potash Corp. of Saskatchewan einzutreten.
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"Es ist verständlich, dass Herr Steiner zögerte, aber es ist nicht verständlich, dass er sich weigerte, ernsthafte Verhandlungen aufzunehmen", sagte Hendrik Leber, geschäftsführender Partner bei Acatis Investment GmbH in Frankfurt, die einen Anteil von 0,65 Prozent an der Kasseler K+S hält. "Meiner Meinung nach hat Herr Steiner gegen seine Fürsorgepflicht gegenüber dem Unternehmen verstoßen."
Genährt wird der Zorn der Investoren vom Kurssturz der K+S- Aktie. Seit einem Hoch im Juli, kurz nach Bekanntwerden des Übernahmegebots von Potash Corp., hat sie 37 Prozent an Wert eingebüßt. Am Montag stürzte die Aktie um 25 Prozent ab, nachdem Potash Corp. seine 7,85 Mrd. Euro schwere Offerte zurückzog.
Die Unmutsäußerungen der Anleger setzen Steiner im Vorfeld eines für den 12. November geplanten Investorentags unter Druck. Dort dürfte er außer etwaigen Aktienrückkäufen wenig zu bieten haben, denn K+S ist vollauf mit der umfangreichsten Investition der 126-jährigen Unternehmensgeschichte beschäftigt: dem Legacy- Projekt in Kanada mit einem Volumen von 4,1 Mrd. kanadischen Dollar. Es kommt dazu, dass die Kalipreise gefallen sind, weil die niedrigeren Erlöse der Landwirte ihnen weniger Mittel für den Ankauf von Dünger lassen.
Konzernsprecher Michael Wudonig betonte in einer E-Mail am Donnerstag unter Hinweis auf den Kapitalbedarf für Legacy, Aktienrückkäufe stünden derzeit nicht zur Debatte.
Unter den Investoren, die sich für einen Dialog mit Potash Corp. einsetzten war auch die Vermögensverwaltungssparte der Deutschen Bank AG - nach Bloomberg-Daten der zweitgrößte Anteilseigner bei K+S.
Storebrand ASA habe seinen Anteil von zuvor 0,07 Prozent fast halbiert und würde es begrüßen, wenn die Unternehmensführung von K+S zur Rechenschaft gezogen werde, sagte Espen Furnes, Fondsmanager beim größten börsennotierten Lebensversicherer Norwegens. Man habe die Investoren zu wenig einbezogen und es sei nun an Steiner, darzulegen, wie er eine beschleunigte Wertsteigerung zu bewerkstelligen gedenke.
Die Diskrepanz zwischen dem derzeitigen Aktienkurs - Freitagmittag notierten die K+S-Titel bei 25,55 Euro - und dem Kaufgebot von Potash Corp. in Höhe von 41 Euro je Aktie werfe die Frage nach Aktienrückkäufen auf, sagte Uwe Rathausky, Fondsmanager bei Acatis. Der Schweizer Agrarchemiekonzern Syngenta AG hatte mit einem Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 2 Mrd. Dollar versucht, die Investoren zu besänftigen, nachdem er ein Übernahmegebot der amerikanischen Monsanto Co. abwehrte. "Der Geschäftsleitung muss das Wasser im Mund zusammenlaufen beim Gedanken an einen Rückkauf der eigenen Aktien", schrieb Rathausky in einer E-Mail.