Game-Schmiede verschafft sich starkes Standbein im Konsolenmarkt
Es ist vollbracht. Österreichs GameSpezialist schnappt der internationalen Konkurrenz die Entwickler der deutschen Neon-Software vor der Nase weg.
Wien. JoWooD, Österreichs Aushängeschild in der Computerspiele-Industrie, drängt in den Konsolenmarkt. Und weil man dort gleich Nägel mit Köpfen machen will, haben sich die Österreicher eines der bekanntesten deutschsprachigen Entwicklungsstudios unter den Nagel gerissen. Die 1993 gegründete Neon Software hat in der Vergangenheit vor allem Spiele für den Konsolenmarkt (Sony Playstation, Sega, Nintendo, Gameboy) entwickelt. Das wohl bekannteste ist "Tunnel B1", das sich weltweit über 500.000 Mal verkauft hat. Glaubt man Branchenkennern, so haben die Österreicher beim Kauf von Neon eine Reihe von internationalen Entertainmentgrössen ausgestochen. Dem Vernehmen nach sollen auch einige amerikanische Firmen an Neon, das zuletzt unter anderem für Branchengrössen wie Infogrames und Acclaim entwickelt hat, Interesse gezeigt haben.
Konsole schlägt CD
Der Kauf von Neon, in deren Werkstatt in den nächsten fünf Jahren 12 bis 15 so genannte Full-Price-Spiele entstehen sollen, hat für die Österreicher aber auch strategischen Charakter. Sie haben sich damit ein starkes Standbein im Konsolenmarkt verschafft, der laut Marktforschern in den nächsten Jahren weit stärker wachsen soll als der reine PC-CD-ROM-Spielmarkt. Nicht zuletzt die angekündigte X-Box von Microsoft könnte neben der PlayStation 2 für zusätzlichen Schub sorgen. Auch hier sind die Österreicher am Ball und verhandeln schon jetzt mit Microsoft, das einigen Game-Produzenten bereits Vorversionen der X-Box vorgestellt hat. Laut JoWooD-Boss Andreas Tobler stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Gamepublisher als einer der ersten im deutschsprachigen Raum ebenfalls zu den Auserwählten zählt. Den nächsten Coup will Tobler in England landen. Dort haben die Österreicher gerade die Due Dilligence Phase hinter sich gebracht. Ziel der Begierde ist ein weiterer Konsolenspezialist. (hf)
Quelle: www.wirtschaftsblatt.at
Viele Grüße
Guru Brauni
Es ist vollbracht. Österreichs GameSpezialist schnappt der internationalen Konkurrenz die Entwickler der deutschen Neon-Software vor der Nase weg.
Wien. JoWooD, Österreichs Aushängeschild in der Computerspiele-Industrie, drängt in den Konsolenmarkt. Und weil man dort gleich Nägel mit Köpfen machen will, haben sich die Österreicher eines der bekanntesten deutschsprachigen Entwicklungsstudios unter den Nagel gerissen. Die 1993 gegründete Neon Software hat in der Vergangenheit vor allem Spiele für den Konsolenmarkt (Sony Playstation, Sega, Nintendo, Gameboy) entwickelt. Das wohl bekannteste ist "Tunnel B1", das sich weltweit über 500.000 Mal verkauft hat. Glaubt man Branchenkennern, so haben die Österreicher beim Kauf von Neon eine Reihe von internationalen Entertainmentgrössen ausgestochen. Dem Vernehmen nach sollen auch einige amerikanische Firmen an Neon, das zuletzt unter anderem für Branchengrössen wie Infogrames und Acclaim entwickelt hat, Interesse gezeigt haben.
Konsole schlägt CD
Der Kauf von Neon, in deren Werkstatt in den nächsten fünf Jahren 12 bis 15 so genannte Full-Price-Spiele entstehen sollen, hat für die Österreicher aber auch strategischen Charakter. Sie haben sich damit ein starkes Standbein im Konsolenmarkt verschafft, der laut Marktforschern in den nächsten Jahren weit stärker wachsen soll als der reine PC-CD-ROM-Spielmarkt. Nicht zuletzt die angekündigte X-Box von Microsoft könnte neben der PlayStation 2 für zusätzlichen Schub sorgen. Auch hier sind die Österreicher am Ball und verhandeln schon jetzt mit Microsoft, das einigen Game-Produzenten bereits Vorversionen der X-Box vorgestellt hat. Laut JoWooD-Boss Andreas Tobler stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Gamepublisher als einer der ersten im deutschsprachigen Raum ebenfalls zu den Auserwählten zählt. Den nächsten Coup will Tobler in England landen. Dort haben die Österreicher gerade die Due Dilligence Phase hinter sich gebracht. Ziel der Begierde ist ein weiterer Konsolenspezialist. (hf)
Quelle: www.wirtschaftsblatt.at
Viele Grüße
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