Jinko Solar schließt Modulabnahmevertrag mit Nextera Energy
Der chinesische Photovoltaik-Hersteller plant den Bau einer Fabrik im US-Bundesstaat Florida. Die dort produzierte Menge an Solarmodulen von Jinko Solar wird nicht ausreichen, um den Liefervertrag mit dem US-Projektierer Nextera Energy zu erfüllen.
3. April 2018 Sandra Enkhardt
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Noch in diesem Jahr soll voraussichtlich die Modulproduktion in Jinko Solars neuem US-Werk beginnen.
Foto: Jinko Solar
Jinko Solar und Nextera Energy haben kurz vor Ostern einen Liefervertrag geschlossen. Solarmodule mit bis zu 2750 Megawatt rund sieben Millionen Stück will der Projektierer von dem chinesischen Hersteller in den kommenden vier Jahren beziehen, wie die Unternehmen mitteilten.
In Jacksonville in Florida plant Jinko Solar den Aufbau einer Modulfertigung, in der rund 200 Menschen arbeiten sollen. Die jährliche Produktionskapazität soll bei 400 Megawatt liegen, wie es weiter hieß. Die Fertigung solle voraussichtlich noch in diesem Jahr starten. Die in Florida produzierten Solarmodule werden aber nicht ausreichen, um den Liefervertrag mit Nextera zu erfüllen. US-Präsident Donald Trump hatte im Januar Importzölle für Solarzellen und Solarmodule von 30 Prozent verhängt. Sie werden in den kommenden Jahren sukzessive gesenkt.
www.pv-magazine.de/2018/04/03/...evertrag-mit-nextera-energy/