Bei SolarEgde haben dann ein paar Analysten von Goldman Sachs und der Deutschen Bank ihre deutlichen Herabstufungen damit begründet, dass das Wachstum im kleinen US-Aufdachanlagenmarkt, das Hauptgeschäft von SolarEgde, schwach ist und er kaum wachsen wird. Heute gab es offizielle Zahlen dazu vom US-Solarverband SEIA und die zeigen ein Wachstujm in diesem Segment von 34% gg. dem Vorjahrszeitraum auf 630 MW und es wird in diesem Jahr von der SEIA im Residential-Markt ein Wachstum von 500 MW bzw. 19% auf 2,6 GW erwartet. Jedenfalls war das alles schon sehr dubios was da bei SolarEdge gelaufen ist.
Mit Solar kann man es machen, da die Branchenprognosen alles andere als eine hohe Visibilität haben und somit für die Spielchen der Großen eigentlich ein ideales Umfeld sind. Zudem gibt es auch nicht allzu viele Solaranalysten und damit sind solche Spielchen auch leichter zu spielen.
Die 38 $ im Januar 2014 waren aber zu diesem Zeitpunkt eindeutig zu hoch (KGV bei 15). Diese 38 $ waren zudem nach dem Turn Around-Jahr und bei Turn Arounder kommt es meist in den Endzügen der Turn Around-Fantasie zu deutlichen Kursübertreibungen nach oben.
Aber Fundamentals und dazu gehören nun halt Nachfrage und Preise sind dann schon wichtig meiner Erachtens nach, denn nur in einem einigermaßen positiven Umfeld mit guten Rahmenbedingungen steigen Solaraktien. Das hat man in den letzten 2 Jahren immer gut sehen können. Wenn der Newsflow gut ist und die Börsen positiv sind, dann sind die Solaraktien gestiegen. Ist aber seit März nicht mehr so. Mit ein Grund ist dabei sicher die Mega-Pleite von SunEdison.
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