Die IT-Krise macht auch vor Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien nicht halt. Die Abbrecherquote im Fach Informationstechnologie liegt laut Branchenverband BITKOM bei rund 50 Prozent. Im Durchschnitt. An den Unis sieht es weit schlimmer aus.
Mit dem seit Jahren unverändert hohen Prozentsatz an gescheiterten IT-Studenten liege Deutschland „weit über dem internationalen Durchschnitt“, sagte BITKOM-Bildungsexperte Stephan Pfisterer am Mittwoch in Berlin.
Besonders schlecht sind die Zahlen an den Universitäten. Dort bringen bis zu 70 Prozent der Studenten ihr Studium nicht zu Ende. An Fachhochschulen und Berufsakademien sieht es dagegen mit Abbrecherquoten von rund 40 Prozent besser aus. Pfisterer präzisierte damit einen Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“, wonach fast 70 Prozent aller IT-Studenten in Deutschland ihr Studium nicht beenden.
Die hohe Zahl an erfolglosen Studenten führt der Fachverband auf falsche Erwartungen, mangelhafte Betreuung und fehlenden Praxisbezug vor allem im Grundstudium zurück. „Viele IT-Studiengänge sind völlig überfüllt“, sagte Pfisterer. „An manchen Universitäten sitzen 500 Erstsemester in einem Raum, ohne dass es einen einzigen Computer gibt.“ Dies wirke sich auch nachteilig auf die Studiendauer aus. Im Durchschnitt brauche ein Informatik-Student in Deutschland derzeit 13,8 Semester, weit mehr als in anderen Ländern.
Immer wieder kommt es dem Branchenverband zufolge auch vor, dass Studenten die Ausbildung wegen guter Angebote aus der Wirtschaft aufgeben. Der Branchenverband empfiehlt jedoch, das Studium zu beenden. „Die Leute tun sich keinen Gefallen, wenn sie die Ausbildung abbrechen. Auch in der IT-Branche geht der Trend zur Professionalisierung“, sagte Pfisterer. Viele Spitzenposten seien nur mit abgeschlossenem Studium erreichbar.
Erstmals seit Mitte der 90er Jahre ging die Zahl der Studienanfänger in der IT-Branche im vergangenen Jahr wieder leicht zurück. Insgesamt nahmen im Studienjahr 2001/2002 rund 25.400 Erstsemester ein Informatik-Studium auf, ein Minus von 5 Prozent. Einen Abschluss in Informatik oder verwandten Bereichen machten rund
6500 Studenten
Quelle: wiwo.de
Mit dem seit Jahren unverändert hohen Prozentsatz an gescheiterten IT-Studenten liege Deutschland „weit über dem internationalen Durchschnitt“, sagte BITKOM-Bildungsexperte Stephan Pfisterer am Mittwoch in Berlin.
Besonders schlecht sind die Zahlen an den Universitäten. Dort bringen bis zu 70 Prozent der Studenten ihr Studium nicht zu Ende. An Fachhochschulen und Berufsakademien sieht es dagegen mit Abbrecherquoten von rund 40 Prozent besser aus. Pfisterer präzisierte damit einen Bericht der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“, wonach fast 70 Prozent aller IT-Studenten in Deutschland ihr Studium nicht beenden.
Die hohe Zahl an erfolglosen Studenten führt der Fachverband auf falsche Erwartungen, mangelhafte Betreuung und fehlenden Praxisbezug vor allem im Grundstudium zurück. „Viele IT-Studiengänge sind völlig überfüllt“, sagte Pfisterer. „An manchen Universitäten sitzen 500 Erstsemester in einem Raum, ohne dass es einen einzigen Computer gibt.“ Dies wirke sich auch nachteilig auf die Studiendauer aus. Im Durchschnitt brauche ein Informatik-Student in Deutschland derzeit 13,8 Semester, weit mehr als in anderen Ländern.
Immer wieder kommt es dem Branchenverband zufolge auch vor, dass Studenten die Ausbildung wegen guter Angebote aus der Wirtschaft aufgeben. Der Branchenverband empfiehlt jedoch, das Studium zu beenden. „Die Leute tun sich keinen Gefallen, wenn sie die Ausbildung abbrechen. Auch in der IT-Branche geht der Trend zur Professionalisierung“, sagte Pfisterer. Viele Spitzenposten seien nur mit abgeschlossenem Studium erreichbar.
Erstmals seit Mitte der 90er Jahre ging die Zahl der Studienanfänger in der IT-Branche im vergangenen Jahr wieder leicht zurück. Insgesamt nahmen im Studienjahr 2001/2002 rund 25.400 Erstsemester ein Informatik-Studium auf, ein Minus von 5 Prozent. Einen Abschluss in Informatik oder verwandten Bereichen machten rund
6500 Studenten
Quelle: wiwo.de