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Israelischer Terror!


Beiträge: 25
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ZettelEwald:

Israelischer Terror!

 
06.07.02 11:30
Kürzlich wurden eine 44 jährige Frau und ihr 3 jähriger Sohn durch eine Granate getötet!
Zudem wurde ein Mann in seiner Wohnung erschossen, als israelische Soldaten das Feuer auf mehrere Häuser eröffneten!
Bemerkenswert: Diese Ereignisse finden in den Medien (zB. vorhin bei n-tv)
nur eine Randnotiz, während bei einem palästinensischen Anschlag mit vier israelischen Verletzten sofort eine Eilmeldung kommt und groß berichtet wird (z.B. von Herrn Sahm auf n-tv).
Diese Umstände führen u.a. dazu, daß immer wieder über den Einfluß einer "jüdischen Lobby" gemutmaßt wird.
Wenn die obigen Ereignisse kein Staatsterror sind, was dann?
Also, wie kann man die Tötung von Mutter und Kind mit dem Recht auf Verteidigung rechtfertigen?

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!  
Antworten
ZettelEwald:

Oh ein Schwarzer!

 
06.07.02 11:58
Derjenige traut sich wohl nicht mitzudiskutieren.
Antworten
Timchen:

Vielleicht ist Friedman hier im Board o.T.

 
06.07.02 12:03
Antworten
Elan:

Also ich halte Deinen Beitrag für berechtigt und

2
06.07.02 12:04
Israelischer Terror! 713207

 
verstehe deshalb auch nicht den verwichsten Moderator, wieso er Dir hier eine Beurteilung für eine Fragestellung gab, die mit einem Angriff verwechselt wurde.Lieber Moderator, da Du nicht im geringsten umfasst zu haben scheinst, halt Dich halt dann wenigsten zurück Du dumme blöde Sau. So, jetzt gehts mir wieder gut. Im übrigen habe ich dafür jetzt eine Be-Grünung verdient.

Löscht den Schwarzen vom ZettelEwald, da er nicht im geringsten etwas beleidigendes geschrieben hat, lest meinen Text, dann wisst Ihr was beleidigend ist.
Antworten
ZettelEwald:

Danke Elan!

 
06.07.02 12:10
Ich habe ja auch nichts dagegen, wenn man mich kritisiert, aber ich würde gerne die Meinung des Moderators hören. Die Fähigkeit zu diskutieren ist m.E. sehr wichtig.
Antworten
blindfish:

der schwarze ist überhaupt nicht gerechtfertigt...

 
06.07.02 12:17
@ZettelEwald
zwei grüne an dich...

gruß, bf ;-)
Antworten
Shogun:

Immer mit zweierlei Maß

 
06.07.02 12:29
Es ist immer die gleiche Vorgehensweise: Wenn Israelis Palästinenser töten, dann heißt es in den Medien: ... wurden getötet... oder: "... bei Raketenangriff starben ...." oder: " ... kamen ums Leben ... " Diese Meldungen stehen meistens irgendwo im Innenteil der Zeitungen oder werden in den Nachrichten als "weitere Meldungen"
bezeichnet.
Wenn aber Palistinenser Israelis töten, dann heißt es "... wurden ermordet ..." oder ... furchtbares Verbrechen ..." oder "... bestialisch umgebracht ...". Diese Meldungen werden meist dominant auf Titelseiten oder als Sondersendungen verbreitet.

Aber nicht nur bei bei Gewalt und Tod wird mit zweierlei Maß gemessen. Ein aktuelles Beispiel: In der heutigen "Rheinischen Post" steht ein Zitat von  der neu in die FDP und ins Westerwelle´s Berater-Team eingetretenen Politikwissenschaftlerin Margarita Mathiopoulis: "Ich halte Arafat für einen Terroristen, und es wird keinen Frieden im Nahen Osten mit ihm geben."
Ich behaupte mal, da wird sich, außer vielleicht die palästinensische Vertretung in Deutschland, niemand wagen dagegen zu protestieren.
Stellt Euch vor, sie hätte statt Arafat Scharon gesagt. Es wäre sofort ein Aufschrei der Entrüstung durch Deutschland´s Medien gegangen. Bestimmt mit Sondersendungen.
Antworten
bertiz:

Tullius Destructivus wanted! o.T.

 
06.07.02 12:32
Antworten
wetty:

So ist es halt

 
06.07.02 14:37

Die deutschen Medien, Politiker und sonstige Lenker buckeln vor den Israelis, begruendet durch die historische Schuld gegenueber den Juden.

Perfide wirds bei Diskussionen wie die bezueglich Moellemann in den letzten Monaten.

Ich denke es ist an der Zeit zu trennen, einerseits historische Schuld, andererseits der Umgang mit dem heutigen Israel.
Natuerlich ist das ein Tabu-Thema, und wer es oeffentlich wagt da ran zu gehen wird (virtuell) gesteinigt.

Ohne Moellemanns umstrittenen Aussagen recht geben zu wollen behaupte ich das diese staendige Buckelei geeignet ist eine vgl. grosse Zahl an Protestwaehlern zu provozieren.

Franzoesische Wahlergebnisse sind dann das Resultat.




mfg
Antworten
Elan:

ganz genau..ich wähle die FDP

 
06.07.02 15:14
Israelischer Terror! 713236

 
 
Antworten
C.F.Gauss:

Zettelewald, Elan, etc. Ihr seid einfach so naiv,

2
06.07.02 15:19
blöd und arrogant, daß sich die Balken biegen. Spielt Euch weiterhin auf wie die Boardgötter und die allwissenden Weltkritiker, aber ehrlich, was Ihr von Euch gebt, ist wiederkäuendes dämliches Gelabere und Ihr wollt darüber noch eine "Diskussion" ! Beschäftigt Euch mal mit etwas Anderem, als hier im Board dummes, naives, uninteresantes Gesülze abzugeben, interessiert doch eh kein Schwein.

Ciao, dämliches arrogantes Board!
Antworten
R.A.P.:

.

 
06.07.02 15:21
SPIEGEL ONLINE - 05. Juli 2002, 11:03
URL: www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,203820,00.html
Antisemitismus

Der hässliche Deutsche zeigt sein Gesicht

Von Caroline Schmidt

Nach der Möllemann-Debatte stehen immer mehr Deutsche zu ihrem Feindbild: Früher anonyme Drohungen und Schmähungen gegen Juden werden jetzt immer häufiger mit vollem Namen gezeichnet.

 
AP

Jürgen Möllemann: Ihm wird vorgeworfen, dass er antisemitisches Stammtischdenken politisch gesellschaftsfähig gemacht hat


Hamburg - Die beiden Stapel auf dem Boden des Büros wachsen unaufhörlich, inzwischen misst jeder wenigstens einen Meter. Stephan Kramer, Geschäftsführer des Zentralrates der Juden in Deutschland, hat knapp tausend Briefe gezählt. Kramer stapelt sie auf, weil sie so etwas wie ein Gradmesser für ein neues gesellschaftliches Phänomen in diesem Lande sind.

Antisemitische Äußerungen kamen in Deutschland bislang von ganz rechts oder so gut wie gar nicht. Die bürgerliche Mitte zeigte ihr Feindbild nicht, sie schwieg verschämt. Das Angenehme für die Gesellschaft: Was sich nicht äußert, kann nicht beunruhigen. Mit der Ruhe ist es nun vorbei. Die Briefe in Kramers Büro sind Schmähungen, Beschimpfungen, Drohungen.

Solche Briefe gab es immer, aber meist waren es anonyme Pamphlete aus der rechten Szene. Doch diese zwei Meter Briefe sind alle gezeichnet, mit vollem Namen, mit voller Adresse, viele sogar mit Telefon- oder Fax-Nummer für eine schnelle Rückantwort. Da schreibt nicht der rechte Rand, sondern der Mittelstand.

Und auch das gab es in der Bundesrepublik noch nie: Die Briefe kamen innerhalb von nur zwei Wochen ins Haus. Während der Walser-Bubis-Debatte vor dreieinhalb Jahren, habe es mehr als sechs Monate gedauert, ehe eine vergleichbare Zahl solcher Briefe zusammengekommen sei, heißt es aus dem Zentralrat. Auch sonst sind die Deutschen, nachdem der stellvertretende FDP-Vorsitzende Jürgen Möllemann antisemitisches Stammtischdenken politisch gesellschaftsfähig gemacht hat, aktiver denn je: Zu den Briefen kommen noch hunderte E-Mails, dazu etliche Anrufe, vor allem nach Fernsehauftritten jüdischer Repräsentanten wie dem Präsidenten des Zentralrates, Paul Spiegel, oder dessen Stellvertreter Michel Friedman. Auch der Rentner Jürgen Peters, 68, aus Maintal bei Frankfurt hat geschrieben. Spiegel sollte sich "mäßigen", nicht immer nur kritische Äußerungen antisemitisch nennen - "sonst verdoppelt sich bald die Zahl der Antisemiten in Deutschland".

Vorliebe für lateinische Sprüche

Er sei kein Antisemit, sagt Peters, sein Motto laute "Wehret den Anfängen". Dass sein Einsatz notwendig sei, habe er jüngst bei einem Urlaub auf Ischia gespürt. Da sei man sich selbst in internationaler Runde einig gewesen, man könne keine Kritik an Juden äußern ohne mit Repressalien rechnen zu müssen. Das seien die Anfänge, vor denen er die Juden schützen und ein weiteres harmonisches Zusammenleben ermöglichen wolle.

Ralph Giordano kennt diese Tour. Der Schriftsteller hat viele ähnlich formulierte Briefe erhalten. Die Verfasser seien meist gebildet, trügen manchmal sogar einen Doktortitel und hätten eine Vorliebe für lateinische Sprüche aus der bildungsbürgerlichen Mottenkiste: "Hierosolyma est perdita" stand neulich in einem Brief. "Jerusalem ist zerstört". Das sollen die Römer 70 nach Christus anlässlich der Zerstörung Jerusalems gerufen haben. Giordanos Stimme bebt vor Wut, wenn er über diese Briefe spricht: "Den Juden den Antisemitismus in die Schuhe zu schieben, ist genau die Formel, mit der in der gesamten abendländischen Geschichte Judenverfolgung und -ermordung gerechtfertigt wurde." Möllemann habe die Antisemiten aus ihrer Höhle geholt, sagt Giordano. Und zwar die mit Abitur. Grünen-Chefin Claudia Roth bekam hunderte von Briefen, nachdem sie Möllemann wegen Volksverhetzung angezeigt hatte. "Nur wenige davon waren anonym und von Leuten, die keinen geraden Satz herausbekommen."

Wunsch nach einem Schlussstrich

Auch Spiegel erlebt das. Selbst in Kreisen Intellektueller sprächen ihn jetzt immer wieder Menschen an, die geradezu euphorisch Möllemanns vermeintlichen Kampf für die Meinungsfreiheit lobten. "Es passiert in so einer Art des jetzt-trauen-wir-uns-was. Jetzt endlich ist die Zeit da, jetzt wollen wir einen Schlussstrich ziehen - und ihr Juden, ihr müsst mitmachen."

 
DDP

Möllemann-Kontrahent: Michel Friedman


Herbert Stäbler, 59, Angestellter aus Esslingen am Neckar erklärt seinen Brief ("Es muss endlich Schluss sein") mit dem "berechtigten Verlangen", die Juden könnten den Deutschen die Vergangenheit nicht ewig vorhalten. Vor allem jetzt nicht mehr, wo sie doch selbst "Dreck am Stecken" hätten. Ihre Palästina-Politik würde Israel sicher keiner sechzig Jahre lang vorhalten, denn "Juden haben eine Riesenmacht auf der Welt und steuern alles aus Amerika". So würden auch seine Stammtischkollegen denken, allesamt wie er keine Antisemiten, sagt Stäbler. Nur wenige hätten sich bisher getraut das zu sagen. Aber jetzt habe sich endlich mal ein Politiker aus der Deckung begeben. "Die wagen ja sonst wirklich gar nichts, was Juden angeht."

Den Wunsch nach einem Schlussstrich unter das düstere Kapitel der Geschichte hört auch Elke Gryglewski immer häufiger. Sie führt Gruppen durch das Haus der Wannsee-Konferenz, in dem 1942 die Organisation der Vernichtung der europäischen Juden verhandelt wurde. Und das würde jetzt mit großem Selbstbewusstsein vorgetragen. "Sie denken", sagt Gryglewski, "wenn Israel jemanden wie Scharon hat, warum sollen wir uns dann noch mit einem Mord vor fünfzig Jahren beschäftigen?"

Für viele seien die Kriegsverbrechen Israels eine willkommene Möglichkeit, die absolute Schuld der Deutschen zu relativieren, sagt auch Werner Bergmann vom Berliner Institut für Antisemitismusforschung. Jetzt, wo sich zeigte, dass auch die ehemaligen Opfer Täter sein könnten, fühlten sich viele wieder als bessere Menschen. Diese Deutschen seien, sagt Bergmann, die "Wippe, auf der sie bislang ganz unten saßen, ein stückweit hochgerutscht". Das macht offenbar dem deutschen Bildungsbürger auf ganz eigene Weise Mut. Der jüdische Künstler Gershom von Schwarze wähnte sich unlängst im Münchner Literaturhaus "unter Gutmenschen".

Als er sich nach der Veranstaltung in eine - wie er fand - von wenig Sachkenntnis getrübte Diskussion über Israel einschaltete, rief plötzlich jemand aus der Gruppe: "Du traust dir was, dass du mit deinem Judenkapperl da lang rennst. Pass nur auf, dass es dir keiner vom Kopf haut."






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Antworten
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#13

Schnorrer:

Das Dilemma der Historie im Spiegel der ariva-

 
07.07.02 02:40
Meinungsvielfalt:

von Arschloch bis Ailmeldung.

Kein Thema scheint die Gemüter sosehr zhu bewegen, wie die Kacke im Nahen Osten. Ab und zu schalte ich mal am Dienstag auf Südwest 3, um 20 Uhr: da kommen "historische" Nachrichten, von vor 25 Jahren.

Immer noch diesselben Themata.

25 Jahre Weltpolitik konnten den Nahost-Konflikt nicht lösen, aber hier am Board gibt's doch einige, die es offenbar könnten.

Schämt Euch, Ihr Pfeifen, von welcher Couleur auch immer. Schämt Euch vor dem Angesicht des Leids, Elends, der Toten und der Hoffnungslosigkeit. Schämt Euch für Euer anmaßendens Geschwätz und Eurer sesselfurzenden und vollgefressenen, dichbäuchigen Rechthaberei.

Ich wünsche jedem von Euch ein Kind, das in seinen Händen bei lebendigem Leib verbrennt.

Dann nehme ich Euch ernst. Ihr Wichser.
Antworten
Marc_Johans.:

Was bist Du denn für einer? o.T.

 
07.07.02 02:46
Antworten
Elan:

eyyy schnorrer, woher weisst du

 
07.07.02 10:55
Israelischer Terror! 713385

 
dass ich dickbäuchig bin und im sessel furze?
Antworten
physik:

@schnorrer, im Ton vielleicht etwas vergriffen,

 
07.07.02 14:14
aber meines Erachtens ein guter Hinweis. Gerade auch, weil Du keine Parteinahme mit reinschreibst.
Das Problem im Nahen Osten ist so katastrophal. Das Leid auf beiden Seiten so verheerend, daß diese im Board üblichen Schuldzuweisungen in der Tat schwer erträglich sind. Zumal die 'informationen', die hier gepostet werden, natürlich nur Sekundärinformationen sind. Sei es pro-dies oder anti-das, die Wahrheit ist nicht schwarz oder weiß. Die Wahrheit ist, daß zwei Völker ein erheblich besseres Leben führen könnten. Dies läßt sich offenbar nur von außen 'erzwingen'.
Irgendwann ist es doch egal, wer 'angefangen' hat. Wir sind nicht im Sandkasten. Das einzig interessante ist, wer aufhört. Der Haß wird wohl noch lange bleiben (das kann man ja bereits hier im Board sehen, wie schwer es ist, jenseits von Adrenalin und Testosteron zu argumentieren), aber die Völker haben ein normales Alltagsleben verdient.
Antworten
ZettelEwald:

@physik, du machst es dir aber auch einfach!

 
07.07.02 14:31
Ein besseres Leben lässt sich nur von aussen erzwingen schreibst du?
Vielleicht ist es ja auch so, dass der Konflikt von aussen bewusst gefördert wird!
Weisst du es? Nein! Genauso wenig wie ich!
Antworten
Elan:

@zettel

 
07.07.02 15:07
Israelischer Terror! 713448

 
ich bin sogar davon überzeugt, dass der konflikt von aussen gesteuert und geschührt, sowie auch gewollt ist. kein mensch kann mir erzählen, dass ein palästinenser und ein jude nicht endlich frieden möchte. friedseeligkeit ist ein grundbedürfnis, freie entfalltungsmöglichkeit ebenso...das sehen die moslems und juden nicht anders als chisten. jedoch kann niemand in fireden leben, auch nicht der frömmste, wenn es dem bösen nachbarn nicht gefällt...es gilt daher den bösen nachbarn ausfindig zu machen...ich tippe mal auf die weltbank!
Antworten
physik:

genau, Zettel,

 
07.07.02 15:14
das kann schon so sein. Und daher denke ich, offenbar genau wie Du, daß ein erhöhtes Engagement von außen nötig ist, den Konflikt zu beenden. Ob die Parteien, die am ehesten geeignet wären, den notwendigen äußeren Druck bereitzustellen aber nicht vielleicht gerade die sind, die die Region momentan destabilisieren, das weiß ich in der Tat genauso wenig wie Du.

Anders als Elan halte ich aber nichts von den üblichen Verschwörungstheorien. Denn diese sind schon vom Prinzip her selbststabilisierend und daher unwiederlegbar. Ich denke jedoch nicht, daß die wirtschaftlichen Vorteile einer befriedeten Region geringer wären als die einer Konfliktregion. Und es sind ja wohl 'oft' die wirtschaftlichen Interessen, die den politischen Verlauf beeinflussen.
Antworten
Elan:

da offensichtlich einige ein starkes Interesse

 
07.07.02 15:19
Israelischer Terror! 713451

 
an einer unbefriedbaren Region zu haben scheinen, ist es ein Beweis für sich, dass es sich um eine Verschwöhrung handelt...Banken und Waffenhändler machen in dieser Region seit Jahrezehnten ein gigantisches Geschäft...denk doch mal nach. Auch der FBI hat sein Interesse in dieser Region, ebenso wie andere Geheimdienste auch, und die USA haben nach wie vor die Legitimation entsprechende Truppen in den Erdölregionen zu halten, solange kein Friede herrscht.
Antworten
hjw2:

Eine der wichtigsten Fragen der Europäer ist die

 
07.07.02 16:01
nach dem Internationalen Strafgerichtshof, ein Einknicken gegenüber den USA
hätte fatale Folgen für zukünftige Friedensbemühungen weltweit.
Antworten
ZettelEwald:

Zum Thema, daß der Konflikt bewußt aufrecht

 
07.07.02 21:49
erhalten wird:
Die UN-Resulution von 1997, die durch ein Veto der USA nicht verabschiedet wurde!

Quelle: www.un.org/Depts/german/sr/sr_97/s-97-199.htm



RESOLUTIONSENTWURF*

S/1997/199

eingebracht von Frankreich, Portugal, Schweden und dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland

Der Sicherheitsrat,


nach Behandlung des Schreibens des Ständigen Beobachters Palästinas im Namen der Mitgliedstaaten der Liga der arabischen Staaten vom 27. Februar 1997 (S/1997/165),


mit dem Ausdruck tiefer Besorgnis über den Beschluß der Regierung Israels, im Gebiet des Dschebel Abu Ghneim in Ost-Jerusalem neue Siedlungstätigkeiten zu beginnen,


mit dem Ausdruck seiner Besorgnis über weitere in jüngster Zeit ergriffene Maßnahmen, die zu neuen Siedlungstätigkeiten ermutigen oder diese erleichtern,


betonend, daß solche Siedlungen illegal sind und ein großes Hindernis für den Frieden darstellen,


unter Hinweis auf seine Resolutionen betreffend Jerusalem und die anderen einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats,


bestätigend, daß alle von Israel getroffenen Gesetzgebungs- und Verwaltungsmaßnahmen und -handlungen, die eine Veränderung des Status Jerusalems zum Ziel haben, namentlich die Enteignung von Land samt darauf befindlichen Vermögenswerten, ungültig sind und diesen Status nicht verändern können,


in Bekräftigung seiner Unterstützung für den Nahostfriedensprozeß und alle seine Ergebnisse, namentlich das kürzlich geschlossene Hebron-Abkommen,


besorgt über die Schwierigkeiten, die sich dem Nahostfriedensprozeß entgegenstellen, und insbesondere ihre Auswirkungen auf die Lebensumstände des palästinensischen Volkes, und mit der nachdrücklichen Aufforderung an die Parteien, ihre Verpflichtungen zu erfüllen, einschließlich derjenigen, die sie in den bereits geschlossenen Abkommen eingegangen sind,


nach Erörterung der Situation auf seiner 3745. Sitzung am 5. und 6. März 1997,


1. fordert die israelischen Behörden auf, alle Handlungen oder Maßnahmen, einschließlich der Siedlungstätigkeiten, zu unterlassen, welche die Gegebenheiten am Boden verändern und so die Verhandlungen über Fragen des endgültigen Status präjudizieren und sich nachteilig auf den Nahostfriedensprozeß auswirken;


2. fordert die Besatzungsmacht Israel auf, ihren rechtlichen Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten nach dem Genfer Abkommen vom 12. August 1949 zum Schutze von Zivilpersonen in Kriegszeiten, das auf alle seit 1967 von Israel besetzten Gebiete Anwendung findet, genau nachzukommen;


3. fordert alle Parteien auf, im Interesse des Friedens und der Sicherheit ihre Verhandlungen im Rahmen des Nahostfriedensprozesses auf der vereinbarten Grundlage fortzusetzen und die von ihnen geschlossenen Abkommen fristgerecht durchzuführen;


4. beschließt, mit der Angelegenheit befaßt zu bleiben.



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* Der Resolutionsentwurf erhielt auf der 3747. Sitzung des Sicherheitsrats am 7. März 1997 14 Ja-Stimmen und 1 Nein-Stimme (Vereinigte Staaten von Amerika), ohne Stimmenthaltung, und wurde aufgrund der Gegenstimme eines ständigen Mitglieds des Sicherheitsrats nicht verabschiedet.
Antworten
ZettelEwald:

Es wagt sich mal wieder einer vor:

 
08.07.02 23:21
Montag, 8. Juli 2002


CDU-Politiker Lamers kritisiert

"Israel fördert Terrorismus"  

Karl Lamers, außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, hat heftige Kritik an Israel geübt. Der CDU-Politiker wirft der Regierung vor, mit ihrem Vorgehen in den Palästinensergebieten den Terrorismus zu fördern.

Wörtlich sagte Lamers in einem vorab veröffentlichten Interview mit der "Tageszeitung" (taz) in Berlin: "Man muss sehen, dass die israelische Regierung mit ihren Methoden objektiv den Terrorismus fördert."

Lamers verglich das Vorgehen Israels gegenüber den Palästinensern mit der Politik Russlands in Tschetschenien. In dem Gespräch verlangt der Christdemokrat, zwischen legitimem Widerstand in Nahost und Terrorismus genau zu unterscheiden.

"Man wird nicht umhin können, legitimen Widerstand - auch mit gewaltsamen Mitteln - gegen illegitime Herrschaft von illegitimem Terrorismus genau abzugrenzen", sagte Lamers.

Quelle: www.n-tv.de
Antworten
ZettelEwald:

Wie man heute sieht, hat Lamers meiner Meinung

 
24.07.02 00:08
nach recht!
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