IRAK!


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Bankerslast:

IRAK!

 
05.12.02 09:08
Erster bedeutender Waffenfund

Bei ihrer Suche nach irakischen Massenvernichtungswaffen sind die Rüstungskontrolleure der Vereinten Nationen auf eine chemische Komponente gestoßen. Wie Teamchef Demetrius Perricos berichtete, wurde bei einer fünfstündigen Inspektion in einem ehemaligen Rüstungskomplex nordwestlich von Bagdad etwa ein Dutzend Artilleriegeschosse sichergestellt, die mit Senfgas geladen waren.

Bush wetzt die Säbel.  
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lutzhutzlefutz:

Bald gibt´s auffe Omme !!! o. T.

 
05.12.02 09:15
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Bankerslast:

... und Schröder

 
05.12.02 09:15
knickt ein.
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Mützenmacher:

Wieso durchsucht man nicht mal die usa?

 
05.12.02 09:16
Was meint ihr, was man da alles finden würde?
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Bankerslast:

glaubt Ihr, die Börse

 
05.12.02 09:18
reagiert auf diese Meldung?
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Mützenmacher:

Nö, glaub ich nicht o. T.

 
05.12.02 09:18
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Sahne:

Ich auch nicht...

 
05.12.02 09:20
der Krieg ist doch schon abgemachte Sache.
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gut-buy:

egal was man in USA findet Mütze , es dient dem

 
05.12.02 09:21
Guten und Edlen.
In Bush we trust !
Und komm mir bitte nicht mit den Atombomben auf Japan,
oder das gezielte Bombardieren der Deutschen Zivilbevölkerung
als der 2. Weltkrieg zu Ende ging.
Auch das hatte ein guten Zweck und ein edles Ziel.
Wir wissen, wer uns Gutes tut.
Die Irakis werden es auch noch kapieren.
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kunibert:

Saddam-Vize bezichtigt Uno-Inspektoren der Spionag

 
05.12.02 09:21
SPIEGEL ONLINE - 05. Dezember 2002, 5:59
URL: www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,225665,00.html
Erste Spannungen

Saddam-Vize bezichtigt Uno-Inspektoren der Spionage

Seit gut einer Woche sind die Waffeninspektoren der Uno zurück im Irak. Jetzt bahnt sich die erste Krise an: Der irakische Vizepräsident Taha Jassin Ramadan beschuldigt die Kontrolleure, für westliche Geheimdienste zu spionieren; die finden derweil in einer ehemaligen Waffenfabrik Senfgasgeschosse; und die USA und Großbritannien verschärfen den Ton.

 
AP

Saddam-Vize Ramadan


Bagdad/Washington - Die Inspektoren würden Informationen für einen Angriff auf den Irak liefern, erklärte Ramadan nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN. Die Inspektion eines Präsidentenpalastes am Dienstag hatte zuvor zu Protesten der irakischen Regierung geführt.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld bekräftigte indes, ein Regimewechsel im Irak sei weiterhin Ziel der US-Politik. Ein Krieg gegen das Land könne nur abgewendet werden, wenn der Irak bis Sonntag alle laufenden Waffenprogramme offen lege, die Produktionsstätten zugänglich mache und der Zerstörung sämtlichen Materials zustimme, deutete Rumsfeld an.

 
AFP/DPA

Uno-Waffeninspektoren vor der Muthanna-Waffenfabrik


Bagdad will den Vereinten Nationen am Samstag die geforderte "detaillierte Liste" seiner Waffenprogramme "mit neuen Elementen" vorlegen. Das kündigte der irakische Verbindungsoffizier zu den Uno-Waffeninspekteuren, Brigadegeneral Hossam Mohammed Amin, in Bagdad an. Die "neuen Elemente" bezögen sich auf "Fabriken, die während der Abwesenheit der Uno-Inspektoren (seit 1998) aufgebaut oder betrieben wurden". Amin betonte, die in der Liste aufgeführten Programme seien nicht verboten und "eher technischer Art".

Die USA sind sich dagegen nach den Worten von Außenminister Colin Powell "absolut sicher", dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitzt. Das Regime von Saddam Hussein täte gut daran, dies zuzugeben und die Waffenprogramme den Uno-Inspekteuren zugänglich zu machen, sagte Powell nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg während eines Besuchs in Bogotá.

Auch Powells britischer Kollege Jack Straw bekräftigte, dass der Irak im Besitz von Massenvernichtungswaffen ist. Bei einem Besuch in Slowenien sagte Straw am Mittwochabend: "Wenn Saddam Hussein weise ist, wird er sich für eine volle Zusammenarbeit entscheiden. Wir wissen, dass der Irak Massenvernichtungswaffen besitzt." Nach Angaben Straws verfügt Bagdad über mehrere tausend Tonnen chemischer und biologischer Waffen und Raketensysteme.

Das Außenministerium in Bagdad kritisierte die Durchsuchung eines Präsidentenpalastes in Bagdad am Dienstag als völlig unnötig. "Die nächsten Tage werden nun zeigen, ob sie (die Inspektoren) bei ihrer neutralen und internationalen Haltung bleiben werden oder ob sie dem Druck und den Erpressungen der Briten und Amerikaner nachgeben", hieß es in einer Erklärung. Wegen der Festtage zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan werden die Inspektionen im Irak wahrscheinlich in den nächsten drei Tagen ausgesetzt.

Asis: Der Irak besitzt keine ABC-Waffen

Bei ihrer Suche nach irakischen Massenvernichtungswaffen sind die Rüstungskontrolleure der Vereinten Nationen auf eine chemische Komponente gestoßen. Wie Teamchef Demetrius Perricos am Mittwochabend berichtete, wurde bei einer fünfstündigen Inspektion in einem ehemaligen Rüstungskomplex nordwestlich von Bagdad etwa ein Dutzend Artilleriegeschosse sichergestellt, die mit Senfgas geladen waren. Gleichwohl erklärte der stellvertretende irakische Ministerpräsident Tarik Asis, sein Land besitze keine Waffen dieser Art.

Es war das erste Mal seit Wiederaufnahme der Inspektionen, dass offenbar ein bedeutender Waffenfund gemacht wurde. Die Existenz der Artilleriegeschosse war schon vorher bekannt gewesen, nicht aber ihre chemische Komponente. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht mitgeteilt. Asis sagte dem amerikanischen Fernsehsender ABC, Irak verfüge über keine atomaren, biologischen oder chemischen Waffen. Es besitze allerdings Gerät, das als nutzbar zu verschiedenen Zwecken definiert worden sei.

Die Rüstungsanlage al-Muthanna 70 Kilometer nordwestlich von Bagdad war Ende der neunziger Jahre von den Uno-Inspektoren zerstört worden. Dies galt als einer der größten Erfolge der damaligen Uno-Mission. Irak hatte in der Fabrik neben Senfgas auch Sarin, VX und Tabun produziert.

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eurest:

maybe

 
05.12.02 09:22
ein soldat hat ein sandwich mit senf gegessen und ist das sandwische ist runter gefall auf diese
artilleriegeschosse





oder??
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Bankerslast:

@sahne

 
05.12.02 09:23
ich denke auch, daß die Sache beschlossen ist. Aber irgendwie hat man doch gehofft, die würden nichts finden. Und alles möge im Sande verlaufen.
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kunibert:

FAZ: UN-Inspektoren finden Senfgasgeschosse

 
05.12.02 09:24
UN-Inspektoren finden Senfgasgeschosse

05. Dezember 2002 Bei ihrer Suche nach irakischen Massenvernichtungswaffen sind die Rüstungskontrolleure der Vereinten Nationen auf eine chemische Komponente gestoßen. Wie Teamchef Demetrius Perricos am Mittwochabend berichtete, wurde bei einer fünfstündigen Inspektion in einem ehemaligen Rüstungskomplex nordwestlich von Bagdad etwa ein Dutzend Artilleriegeschosse sichergestellt, die mit Senfgas geladen waren.

Es war das erste Mal seit Wiederaufnahme der Inspektionen vor eineinhalb Wochen, dass offenbar ein bedeutender Waffenfund gemacht wurde. Die Existenz der Artilleriegeschosse war schon vorher bekannt gewesen, nicht aber ihre chemische Komponente. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht mitgeteilt. Asis sagte dem amerikanischen Fernsehsender ABC, Irak verfüge über keine atomaren, biologischen oder chemischen Waffen. Es besitze allerdings Gerät, das als nutzbar zu verschiedenen Zwecken definiert worden sei.

Die Rüstungsanlage El Muthanna 70 Kilometer nordwestlich von Bagdad war Ende der 90er Jahre von den UN-Inspektoren zerstört worden. Dies galt als einer der größten Erfolge der damaligen UN-Mission. Irak hatte in der Fabrik neben Senfgas auch Sarin, VX und Tabun produziert. Unterdessen richtete der irakische Vizepräsident Taha Jassin Ramadan scharfe Angriffe gegen die UN-Waffeninspektoren. Vor Gästen aus Ägypten war er ihnen vor, für die Geheimdienste der USA und Israels zu spionieren.

Vorwurf der Spionage

Zuvor hatte bereits das irakische Außenministerium die Überprüfung des Präsidentenpalastes El Sadschud am Dienstag heftig kritisiert. Der irakische Vizepräsident Taha Jassin  Ramadan warf den  UN-Inspektoren Spionage vorgeworfen. Die Kontrolleure  spionierten für die USA und Israel und bereiteten damit einen  Angriff auf Irak vor, sagte Ramadan am Mittwoch. Ramadan erklärte, die Inspektoren hätten darauf spekuliert, dass ihnen der Zutritt verwehrt werde, um einen Grund für einen Krieg gegen Irak zu haben.

UN-Hilfsprogramm für Irak verlängert

Unterdessen beschloss der Weltsicherheitsrat einstimmig, das humanitäre Hilfsprogramm für Irak um weitere sechs Monate zu verlängern. Zugleich wurde binnen 30 Tagen eine Überprüfung der Liste der Güter angekündigt, die Irak nicht einführen darf. Die USA hatten darauf gedrungen, rund 50 weitere Artikel auf den Index zu setzen. Die übrigen 14 Mitglieder des Sicherheitsrats sahen hierfür jedoch keinen Anlass und plädierten für die übliche Verlängerung des Programms „Öl für Lebensmittel“ um weitere sechs Monate. Nach dem Kompromiss könnte die Liste, die bereits mehr als 400 Seiten umfasst, abermals ergänzt werden.

Text: dpa, AP
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Mützenmacher:

hey hey gut-buy, was plusterst du so?

 
05.12.02 09:26
Ich stellte nur diese Frage - darüber kann jeder denken wie er/sie will.
In der Früh schon so geladen - tststststs

IRAK! 874881

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Sahne:

Deutsche lehnen Irak-Krieg vehement ab

 
05.12.02 09:28
AMERIKANISCHE UMFRAGE

In kaum einem westlichen Land stößt ein möglicher Irak-Krieg auf so scharfen Widerspruch wie in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt eine in Washington veröffentlichte Studie des amerikanischen Meinungsforschungsinstituts Pew.

Washington - 71 Prozent der Deutschen sprachen sich in der Umfrage gegen einen Krieg aus und nur 26 Prozent dafür. Damit ist die Ablehnung deutlich höher als in Großbritannien (47 Prozent) und in Frankreich (64 Prozent).
Den Nahost-Konflikt halten laut Pew mehr Deutsche (48 Prozent) für eine große Bedrohung als die Herrschaft des irakischen Staatschefs Saddam Hussein (31 Prozent). Die Franzosen teilen diese Einschätzung, während es in Großbritannien und den USA umgekehrt aussieht. 55 Prozent der 1.000 Befragten in Deutschland befürchten, dass ein Angriff auf Bagdad zu einem Krieg in der gesamten Nahost-Region führen könnte. Fast ebenso viele (53 Prozent) sehen in diesem Fall eine erhöhte Gefahr von Terroranschlägen in Europa.

Den USA gegenüber sind die meisten Deutschen (61 Prozent) der Studie "Global Attitudes Survey" zufolge positiv eingestellt, Vorbehalte gegen Washington äußerten 35 Prozent. In dieser Frage zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen alten und neuen Bundesländern: In Westdeutschland bezeichneten sich 64 Prozent als den USA zugeneigt, in Ostdeutschland nur 50 Prozent.

Zugleich äußerten 70 Prozent der Befragten im ganzen Land die Überzeugung, die USA trügen mit ihrer Politik zu einer Verbreiterung der Kluft zwischen Arm und Reich bei. In keinem anderen Land der Welt außer Japan ist diese Auffassung laut Pew so verbreitet.

Deutliche Unterschiede zwischen Ost und West zeigten sich auch in der Frage der Zufriedenheit mit dem eigenen Leben: In den neuen Ländern bezeichneten sich nur 36 Prozent der Befragten als zufrieden mit ihrer Lebensqualität, im den alten Ländern waren es 52 Prozent. Die deutsche Wirtschaft schätzten im Westen 30 Prozent als gut ein, im Osten nur 19 Prozent.

Fast zwei Drittel aller Befragten erklärten, Einwanderer hätten ihrer Ansicht nach einen schlechten Einfluss auf Deutschland. Damit lagen sie vor den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Polen und Bulgarien, jedoch hinter Italien, Tschechien und der Slowakei.


www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,225657,00.html




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Bankerslast:

kann es sein, daß die Börse jetzt

 
05.12.02 09:32
schon reagiert? Hmm... war doch ein guter Auftakt.
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Mützenmacher:

BL nee, das ist sell on good news - Senk. d. LZ o. T.

 
05.12.02 09:39
Antworten
Mützenmacher:

Und nu? Grübl? o. T.

 
05.12.02 09:44
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