IPO Newsletter 9


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IPO Newsletter 9

 
07.12.01 07:42
I N H A L T

MARKTUMFELD & DISPOSITION

 1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick
 2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes  
 3. BOERSENAUSBLICK * MARKTSENTIMENT * KONJUNKTURENTWICKLUNG

IPO-STUDIEN & VC-ANALYSEN

 4. NEUEMISSIONS-STUDIE zur VIVACON AG: Zeichnung empfohlen
 5. DIE BANK / Boersengaenge im Jahr 2001: kein guter Jahrgang
 6. DEWB AG / eine der aussichtsreichsten VC-Aktien in DE !  

VC-NEWS & TRENDS

 7. IPO Board.net - Ausweitung der Geschaeftstaetigkeit
 8. ADVANTEC - weiterer Wertberichtigungen notwendig
 9. GOLD ZACK - Positives Ergebnis nach neun Monaten

HINWEISE & RUBRIKEN

10. GRAUMARKTKURSE / derzeit keine laufenden Boersengaenge
11. DISCLAIMER / Haftungsausschluss und Risikohinweise
12. HINWEISE zu den Newslettern von Aktienservice.de

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 1. EDITORIAL / Marktkommentar, Ausblick
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 Liebe Aktienservice-Leserinnen und Leser,  

 wir sehen durchaus die Moeglichkeit einer Jahresendrallye. Die
 juengsten Konjunkturdaten zum Wochenbeginn aus den USA untermau-
 ern dieses Szenario. Diese vermitteln Hoffnung. Lesen Sie unter
 Menuepunkt 3 die Gruende der vehementen Kursrallye vom Dienstag
 und Mittwoch ...

 Herzlichst, Ihre Redaktion von Aktienservice.de

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2. INDIZES / Entwicklung der wichtigsten Indizes  
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Index          05.12.  % Vorwoche  12-M.hoch   % AT-Hoch   % 2001

DJIA          10.114    +3,03 %    11.350     -13,5 %    - 6,1 %
NASDAQ         2.046    +5,27 %     3.208     -60,1 %    -17,2 %
DAX 30         5.262    +5,56 %     6.976     -35,3 %    -18,3 %
NEMAX ALL      1.247    +5,43 %     3.825     -85,5 %    -54,5 %
EUROSTOXX 50   3.821    +5,87 %     5.058     -30,8 %    -19,8 %

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3. BOERSENAUSBLICK * MARKTSENTIMENT * KONJUNKTURENTWICKLUNG
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Am gestrigen Mittwoch starteten die US-Maerkte eine vehemente
Rallye, beide US-Leitindizes konnten in diesem Zuge wichtige
Chartmarken ueberwinden, so stieg der DJIA erstmals seit dem 6.
September wieder ueber die 10.000er-Marke und die NASDAQ notiert
erstmals seit Ende August wieder ueber der Marke von 2.000 Punk-
ten. Ausschlaggebende Faktoren dieser Rallye waren unter anderem
der deutlich ueber den Erwartungen ausgefallene US-Einkaufsmana-
ger-Index NAPM Services, sowie die seit 2 Jahren erstmalige Er-
hoehung der Gewinnschaetzungen fuer den S&P 500 durch die US-In-
vestmentbank Salomon Smith Barney.

Zudem kam am Vortag bei vielen Technologiewerten, insbesondere im
Halbleiter- und Netzwerksektor, wieder Optimismus auf: INTEL pro-
fitierte bereits vor Marktbeginn am Dienstag von einer positiv
gehaltenen Studie der US-Investmentbank UBS-Warburg, die den
Halbleitersektor nunmehr definitiv vor einer Erholung sieht.
Hierbei wurde hervorgehoben, dass INTEL im laufenden Quartal vor-
aussichtlich sogar die Umsatzprognosen uebererfuellen koennte.

Hiervon konnte entsprechend der gesamte Halbleiterindex profitie-
ren, so gewann der weltweite Halbleiter-Branchenindex SOX (Phila-
delphia Semiconductor-Index) bereits am Dienstag knapp 6% hinzu.
Noch deutlicher konnte mit +7% der Netzwerk-Sub-Index zulegen,
nachdem CEO Chambers von CISCO SYSTEMS im Anschluss an eine posi-
tiv interpretierte Analystenkonferenz einen recht konstruktiven
Geschaeftsausblick fuer das kommende Jahr praesentierte. So sieht
CISCO-CEO Chambers kurzfristig zwar weitere Unsicherheitsfakto-
ren, fuer 2002 erwartet er jedoch eine deutliche Stabilisierung
des Geschaefts.

Vor diesem Hintergrund gerieten Anleger am Dienstag und Mittwoch
in einen regelrechten Kaufrausch, niemand will dem Boersenzug un-
investiert hinterherblicken muessen, insbesondere nicht die In-
stitutionellen und Fondsmanager, die bis zum Jahresende ihre Per-
formance noch aufbessern wollen. Der Finanzminister O'Neill be-
fluegelte am Mittwoch die Stimmung zusaetzlich, indem er sagte,
dass die Konjunktur nun gedreht habe. Diese positiven Nachrichten
auf breiter Ebene entluden sich dann am Mittwoch in einer vehe-
menten Kursrallye, der NASDAQ stieg 4%, der DIJA 2%, der DAX leg-
te knapp 5% zu und der NEMAX 50 konnte sogar 7% hinzugewinnen.

Wir sehen durchaus die Moeglichkeit einer Jahresendrallye. Die
juengsten Konjunkturdaten zum Wochenbeginn aus den USA untermau-
ern dieses Szenario. Diese vermitteln Hoffnung, so stiegen die
Ausgaben der privaten Haushalte in den USA im Oktober mit 2,9
Prozent. Dies ist der hoechste Anstieg seit der ersten Datener-
hebung in 1959. Wall Street-Oekonomen hatten lediglich einen An-
stieg von 2,3% erwartet. Deutlich erholen konnte sich mit einem
Anstieg von 39,8 auf 44,5 auch US-Einkaufsmanagerindex NAPM Ser-
vices, hier war lediglich ein Index-Anstieg auf 42 Punkte erwar-
tet worden.

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4. NEUEMISSIONSSTUDIE zur VIVACON AG: Zeichnung empfohlen
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Mit Vivacon geht ein Unternehmen an die Boerse, das schwarze Zah-
len schreibt, gute Wachstumsaussichten in einem prosperierenden
Markt geniesst, ein innovatives, einzigartiges Geschaeftsmodell
verfolgt und aufgrund der Kompetenz im Bereich Erbbaurecht ein
Alleinstellungsmerkmal aufweist.

Vivacon erwirbt, modernisiert und privatisiert Wohnungen. Im Ge-
gensatz zu ihren Mitbewerbern veraeussert Vivacon die Wohnungen
im Erbbaurecht. Die Wohnungskaufpreise reduzieren sich so um die
anteiligen Grundstueckskosten. Ein Konzept, von dem viele profi-
tieren, vor allem aber erwerbswillige Familien, bei denen die Fi-
nanzierung wie in den meisten Faellen hinsichtlich der monatlich-
en Belastung an einer um 15 oder 20% zu hohen Finanzierungssumme
scheitert. Genau um diese Summe verringert sich die Finanzie-
rungshoehe im Erbbaurecht.

Mit ihrem Konzept der sozialfreundlichen Wohnungsprivatisierung
knuepft Vivacon an ihre fast 75-jaehrige Tradition an. Der Grund-
stein des Unternehmens wurde bereits 1928 mit der Gruendung der
'Vogtlaendischen Baugesellschaft mbH' in Plauen, Sachsen, gelegt.
Der Geschaeftszweck des Unternehmens war es bereits 1928, fuer
junge Familien bezahlbaren, eigenen Wohnraum zu schaffen. Diesem
Grundsatz ist das Unternehmen bis heute treu geblieben:



UNTERNEHMENSPORTRAIT

Das Geschaeft der Vivacon AG ist der Erwerb und der Verkauf von
bezahlbarem Wohnraum an Privatpersonen im Erbbaurecht. Durch die
Bestellung eines Erbbaurechts werden die Gebaeude von Grund und
Boden getrennt. Die Grundstuecke verbleiben bei der Vivacon AG.
Neben den Einnahmen aus dem Verkauf von Objekten erzielt die Vi-
vacon AG mit jedem abgewickelten Projekt einen kontinuierlich
steigenden Cash-Flow aus den Erbbauzinsen. Bereits seit dem ope-
rativen Start in 1997 hat die Vivacon AG mehr als 1000 Wohnungen
privatisiert und schreibt seit dieser Zeit schwarze Zahlen.
Die Vivacon AG verfolgt eine wertorientierte Unternehmenspolitik;
im Mittelpunkt stehen die konsequente Umsetzung des Shareholder-
Value Gedankens.

Das auf dem Erbbaurecht basierende Konzept der Vivacon AG ist
plausibel wie aussergewoehnlich: Die Vivacon AG erwirbt sanie-
rungsbeduerftige Bestandswohnanlagen in der Groessenordnung ab
100 Wohnungen von der oeffentlichen Hand oder Industrieunterneh-
men. Sodann veraeussert die Vivacon AG die Wohnungen im Erbbau-
recht an die bisherigen Mieter, neue Eigentuemer oder Kapitalan-
leger, wobei eine gleichzeitige Beauftragung der Gesellschaft zur
Sanierung und Modernisierung der Wohnungen erfolgt. Vivacon
bleibt Grundstueckseigentuemer. Die Erwerber zahlen anstatt eines
sofort faelligen Grundstueckskaufpreises Erbbauzinsen in Hoehe
von ca. 5% des Grundstueckswertes fuer die Dauer von 99 Jahren an
die Vivacon AG. Dieses Konzept reduziert den marktueblichen Kauf-
preis einer Wohnung um rund 15%.

Die Vivacon AG ermoeglicht durch die Erbbaurechtskonzeption den
kontinuierlichen Aufbau von Substanz mit einhergehenden steigen-
den Cash-Flows. In jeder Phase der Wertschoepfungskette und zu-
saetzlich 99 Jahre nach Abschluss des Projekts werden Ertraege
erwirtschaftet. Dies verleiht der Vivacon AG ein hohes Mass an
Planungssicherheit.

MARKTUMFELD, MARKTPOTENTIAL

Der Wunsch nach den eigenen vier Waenden wird in der Zukunft in
Deutschland - nicht zuletzt wegen der anhaltenden Diskussion um
die private Altersvorsorge - deutlich zulegen. Nahezu die Haelfte
der Deutschen spielt mit dem Gedanken, Wohneigentum zu erwerben.
Und: zumindest was das Wohneigentum angeht, ist Deutschland ein
Entwicklungsland.

Mit rund 40% liegt Deutschland beim Wohneigentum im EU-Vergleich
am Ende der Rangliste. Dies ist vor allem historisch bedingt, da
in der Vergangenheit insbesondere der Mietwohnungsbau in Deutsch-
land steuerlich gefoerdert wurde. Beim Wohnungserwerb besteht da-
her fuer die naechsten Jahre ein enormer Nachholbedarf. Die ge-
plante Erhoehung der deutschen Wohneigentumsquote auf 50% ent-
spricht folgerichtig der politischen Intention der Bundesregie-
rung.

Der Wunsch nach den eigenen 'vier Waenden' - in Deutschland ist
es vor allem der Wunsch nach den bezahlbaren eigenen 'vier Waen-
den' - ist ungebrochen hoch. Hier bietet Vivacon mit ihrem ausge-
reiften Modell des Immobilienerwerbs auf Basis des Erbbaurechts,
einer grossen Bevoelkerungsgruppe die Moeglichkeit, sich den lang
gehegten Traum von den eigenen 'vier Waenden' zu erfuellen.

In den naechsten Jahren trennen sich erklaertermassen diverse
Grossunternehmen wie BASF, Preussag, RAG, Thyssen-Krupp, VW (um
sich auf das Kerngeschaeft zu konzentrieren) und die oeffentliche
Hand (Bahn, Post) von ihren Wohnungsbestaenden. Offiziellen
Schaetzungen zufolge werden in den naechsten zehn Jahren allein
3,4 Millionen staatliche Wohnungen privatisiert. Das entspricht
auch der politischen Intention, die Wohneigentumsquote von der-
zeit rund 40% auf ueber 50% zu steigern. In erster Linie steigt
die Nachfrage nach preisguenstigem Wohnraum. Denn 70% aller Haus-
halte in Deutschland verfuegen ueber ein jaehrliches Einkommen
von weniger als 100.000,- DM. VIVACON bewegt sich somit in einem
soliden Wachstumsmarkt, da sie genau diese Zielgruppe adressiert.
Auch das neue staatliche System zur Foerderung von Wohneigentum
in Form der Eigenheimzulage unterstuetzt diese Tendenz.

WAS IST ERBBAURECHT UND WIE PROFITIERT VIVACON DAVON?

Durch die Bestellung des Erbbaurechts erfolgt eine rechtliche
Trennung der Aufbauten von Grund und Boden. Der Erwerber des Erb-
baurechts zahlt anstatt eines sofort faelligen Grundstuecksprei-
ses Erbbauzinsen fuer eine festgelegte Dauer. Das Erbbaurecht ist
vererbbar, uebertragbar und somit fungibel wie das Grundstueck
selbst. Im Ergebnis ist das Erbbaurecht gleich dem Grundbesitz,
bei dem der Kaufpreis nicht vorab bezahlt werden muss.

Das Konzept fuer bezahlbares Wohneigentum ist einfach und effizi-
ent: Beim Verkauf im Erbbaurecht entfaellt der Grundstueckspreis,
der Kaeufer zahlt lediglich einen monatlichen Erbbauzins fuer die
Nutzung des Grundstueckes. Die Wohnungen werden somit deutlich
guenstiger und so fuer eine wesentlich breitere Kaeuferschicht
erschwinglich.

Ob London, Miami oder Honolulu - das Erbbaurecht erfreut sich
weltweit grosser Beliebtheit. In Deutschland wurde es bisher
nicht konsequent angewendet. Dabei hat gerade das auf 99 Jahre
bestellte Erbbaurecht fuer alle Beteiligten beachtliche und mess-
bare Vorteile.

Erbbaurecht ist kein Wohneigentum zweiter Klasse: Banken finan-
zieren es in gleicher Hoehe wie herkoemmlichen Wohnungserwerb,
und die Erbbau-Wohnung kann genau so verschenkt oder vererbt wer-
den wie jede andere Immobilie. Ferner ist auch die landlaeufige
Auffassung falsch, dass die auf dem Erbbau-Grundstueck errichtete
Immobilie nach 99 Jahren ersatzlos an den Erbbau-Geber uebergeht.
Richtig ist dagegen, dass der Eigentuemer des Grundstueckes dann
eine Entschaedigung in Hoehe des aktuellen Verkehrswertes der
Wohnung zahlt. Alternativ ist auch eine Verlaengerung des Erbbau-
vertrages moeglich.

UNTERNEHMENSSTRATEGIE

Saemtliche Wohnungen werden vor dem Verkauf umfangreich moderni-
siert und heutigen Wohnanspruechen angepasst. Vor-Ort-Teams bie-
ten vor und waehrend der Privatisierung eine eingehende Beratung
und einen umfassenden Service. Der Aufbau einer kostenorientier-
ten und transparenten Verwaltung gewaehrleistet niedrige Neben-
kosten in der Folgezeit.

Waehrend das Gros der Mitbewerber beim herkoemmlichen Immobili-
enverkauf eine kurzfristige Gewinnrealisierung anstrebt, verfolgt
Vivacon eine von langfristiger Nachhaltigkeit gepraegte Unterneh-
mensstrategie. Denn Grund und Boden verbleiben nach vollstaendi-
gem Verkauf der Immobilie im Eigentum der Gesellschaft. Die kon-
sequente Anwendung des Erbbaurechtkonzeptes entspricht dem Ziel
von Vivacon, Ertragskraft und Substanz gleichermassen zu staer-
ken.

DAS GESCHAEFTSMODELL

Die Geschaeftsidee: das Unternehmen kauft sanierungsbeduerftige
Wohnsiedlungen mit 100 bis 300 Einheiten, baut sie um und ver-
kauft sie an die bisherigen Mieter, an Eigennutzer oder Kapital-
anleger. Das Besondere daran ist, dass die Wohnungen wie bereits
geschildert nach dem Erbbaurecht verkauft werden. Dabei muessen
die Kaeufer nur die Wohnung selber und nicht auch noch einen
Grundstuecksanteil erwerben. Statt dessen zahlen die Kaeufer ue-
ber die Laufzeit von 99 Jahren einen Erbbauzins. Er betraegt pro
Jahr rund fuenf Prozent des Grundstueckswertes. Dieses Verfahren
reduziert den ueblichen Kaufpreis einer Wohnung inclusive Grund-
stuecksanteil um etwa 15 Prozent, das ist genau der Prozentsatz,
an dem bei vielen Normalverdienern die Finanzierung scheitert.

70 Prozent der Familien in Deutschland haben ein Jahreseinkom-
men von unter 100.000 DM und sind damit auf guenstige Angebote
beim Wohnungskauf angewiesen. Doch nicht nur fuer die Wohnungs-
kaeufer ist das Modell interessant. Vivacon als "Erbbaugeber" er-
zielt ueber die gesamte Laufzeit nicht nur den Erbbauzins, son-
dern bleibt darueber hinaus auch Eigentuemer des Grund und Bo-
dens.

An verschiedenen Objekten hat Vivacon sein Modell erprobt. Mehr
als 1400 Wohnungen wurden von dem Unternehmen seit 1996 gekauft,
saniert und wieder verkauft. Dabei lag der Quadratmeterpreis da-
bei nie ueber 3000 DM, im Schnitt sind es sogar nur rund 2500 DM.

Die Siedlungen befinden sich zum Beispiel im ostdeutschen Plauen,
in Berlin oder in Bremen. Anfang des vergangenen Jahres uebernahm
Vivacon die historische BMW-Siedlung in Eisenach aus den 30-er
Jahren, eine Siedlung mit 330 Wohneinheiten in 52 Haeusern. Aktu-
elle Uebernahmen durch Vivacon fanden in Hannover und Stuttgart
statt.

GESCHAEFTSZAHLEN

Bei einem Umsatz von knapp 50 (1999: 30,2) Millionen DM blieb
2000 ein Ueberschuss von 3,6 (2,7) Millionen DM. Seit operativem
Start der Gesellschaft konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) von Euro 0,7 Mio. in 1997 kontinuierlich auf Euro 5,7 Mio.
in 2000 gesteigert werden. Zudem wurde die Substanz der Vivacon
AG durch Grundbesitz kraeftig gesteigert. Das jaehrliche Ertrags-
wachstum zwischen 2000 und 2005 soll bei ueber 30% im Jahr liegen
- Ziele, die in der Vergangenheit stets erreicht wurden. Fuer
2002 sollen 10,2 Mio. Euro EBIT und 5,6 Mio. Euro Ergebnis nach
Steuern erwirtschaftet werden. Die zugehoerigen Umsatzerloese
sind bereits heute durch vorhandene Wohnungsbestaende weitgehend
gesichert.

MITTELVERWENDUNGSZWECK

Mit dem Boersengang setzt die Vivacon AG weiter auf Wachstum. Mit
den Mitteln aus dem Boersengang ist eine Ausweitung des lukrati-
ven Projektgeschaefts geplant. Unternehmensakquisitionen koennen
flexibel gestaltet werden. Ebenso wird der Bekanntheitsgrad der
Gesellschaft - gerade bei Kapitalanlegern - massiv gesteigert.
Dem Geschaeftsfeld will die Vivacon AG treu bleiben - Ziel ist
ein konsequenter Ausbau der fuehrenden Marktposition in der Woh-
nungsprivatisierung im Erbbaurecht. Ein Teil des Emissionserloe-
ses soll dazu eingesetzt werden, Beteiligungen an Immobilien-Ver-
triebsgesellschaften zu erwerben. Bisher arbeitet die Vivacon AG,
die lediglich 15 Mitarbeiter beschaeftigt, im Vertrieb auf Provi-
sionsbasis mit freien Partnern zusammen.

AKTIENSERVICE-RATING

Kommunen, Staat und Industrieunternehmen in Deutschland werden
Studien zufolge in den kommenden zehn Jahren 3,5 Millionen Woh-
nungen privatisieren. Andererseits liegt die Wohneigentumsquote
in Deutschland mit 42 Prozent innerhalb Europas immer noch am un-
teren Ende, obwohl viele Menschen gerne eine eigene Wohnung haet-
ten. Der guenstige Erwerb von Immobilienbesitz nach dem Erbbaumo-
dell sollte sich daher weiterhin einer steigenden Nachfrage er-
freuen. Diese Entwicklung stellt fuer das weitere Wachstum der
Vivacon eine vielversprechende Basis dar.

Die Vivacon AG ist als Deutschlands fuehrender Buy- and Sell-Spe-
zialist im Erbbaurecht eines der wohl dynamischsten Immobilienun-
ternehmen. Im Gegensatz zu anderen deutschen Immobilienaktienge-
sellschaften differenziert sich die Vivacon AG aufgrund ihres Ge-
schaeftsmodells durch die Erzielung ueberproportional hoher Cash-
Flow Beitraege. Durch das Erbbaurechtskonzept der Vivacon AG sind
aufgrund des hohen Nachfragepotentials nach bezahlbarem Wohnraum
auch weiterhin hohe Wachstumsraten zu erwarten.

In beeindruckender Weise kombiniert die Vivacon-Aktie Substanz-
aufbau und Ertragsstaerke. Gerade in den vergangenen Monaten ist
das Interesse der Kapitalmarktteilnehmer in Immobilienaktien
spuerbar gestiegen. Vivacon erwirbt stark renovierungsbeduerftige
Wohnungen zu einem Preis von rund 1.000 DM je Quadratmeter und
investiert jeweils etwa 1.200 DM. Fuer weniger als 3.000 DM je
Quadratmeter werden die Wohnungen verkauft. Ferner zahlen die
Kaeufer an Vivacon fuer die Dauer von 99 Jahren Erbbauzinsen in
Hoehe von derzeit fuenf bis sechs Prozent des Grundstueckswertes.
Mit jedem verkauften Projekt erhoehen sich somit die laufenden
Einnahmen der Immobiliengesellschaft - ein sehr werthaltiges und
fuer alle Parteien (Kaeufer, Unternehmen und Aktionaer) lohnendes
Geschaeftsmodell, wie wir meinen.

Wenn die Immobilieneigentumsquote von derzeit 41,5 auf 50% in
2010, wie vom Staat vorgesehen, steigen soll, entspricht dies
fuer die Vivacon einem jaehrlichen Marktpotential-Volumen von
knapp 25 MRD Euro. Selbst ein geringer Marktanteil reicht somit
aus, dass Vivacon ihre Wachstumsambitionen erfuellen kann. Vor
diesem Hintergrund halten wir es fuer moeglich, dass die Vivacon
ihre Wachstumsziele in Umsatz und Ertrag uebertreffen kann. Die
Fokussierung auf das Erbbaurecht werten wir als Alleinstellungs-
merkmal. Bis zu einem Zeichnungspreis von 13,0 Euro je Aktie em-
pfehlen wir die Zeichnung, somit waere das profitable, substanz-
und wachstumsstarke Unternehmen mit einer 02-Umsatzmultiple von
rund 1,2 und einem 02e-KGV von knapp 14 attraktiv bewertet.

KENNZAHLEN - VIVACON AG

WKN: 604 891, Boersenkuerzel: VIA
Boersensegment: Amtlicher Handel, Frankfurter Wertpapierboerse
Aktiengattung: Inhaber-Stammaktien an EUR 1,00
Plazierungsvolumen: bis zu 1.500.000 Aktien aus Kapitalerhoehung
Grundkapital vor IPO: EUR 4.500.000
Grundkapital nach IPO: EUR 6.000.000
Streubesitzanteil: preIPO 24,18 % (42,14% bei Vollplazierung)
Zeichnungsfrist: 7.12. - 14.12.01
Fruehzeichnerphase: 7.12. - 11.12.01
Erstnotiz: voraussichtlich 21.12.2001
Konsortialfuehrende Bank: vem AG Virtuelles Emissionshaus


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5. Die BANK: Boersengaenge 2001: Kein guter Jahrgang
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Die neunziger Jahre waren ein Jahrzehnt der Aktie, und die zweite
Haelfte dieser Dekade stand im Zeichen zahlreicher, auch spekta-
kulaerer Boersengaenge, so berichtet "DIE BANK", die Zeitschrift
fuer Bankpolitik und Bankpraxis in ihrer aktuellen Ausgabe. Doch
der Fall der Kurse seit Mitte 2000 und die anhaltend schlechte
Verfassung der Maerkte druecken auch auf das Emissionsgeschaeft:
Im laufenden Jahr bleibt die Zahl der Boersendebuets um ein Viel-
faches hinter den Vorjahren zurueck. Und noch ist die Hoffnung
auf Besserung nicht allzu robust.

20 Unternehmen haben in diesem Jahr in Deutschland ohne Berueck-
sichtigung des Freiverkehrs den Gang an die Boerse gewagt. Im
Jahr 2000 hatte es noch 139 Initial Public Offerings (IPOs) gege-
ben, 1999 waren es sogar 153. Die Wende zeichnete sich bereits im
vergangenen Jahr ab. Bis zur Jahresmitte 2000 hielt der Going
Public Boom an, und die Zahl der Boersengaenge blieb auf dem Ni-
veau von 1999, doch dann liess die IPO-Aktivitaet von Quartal zu
Quartal deutlich nach. Dieses Muster hat sich im laufenden Jahr
wiederholt, wenngleich auf erheblich niedrigerem Niveau: Von den
20 Erstnotierungen fanden neun im ersten und zehn im zweiten
Quartal statt. Vom 24. Juli, als der IT-Anbieter INIT AG an die
Boerse ging, bis Anfang Dezember hat es kein Going Public mehr
gegeben.

Im Hinblick auf die Branchen der 20 Boersendebuetanten dominie-
ren die Wirtschaftsbereiche Bio- und Medizintechnik sowie Ener-
gieversorgung und -technik mit je vier Unternehmen. Mit je drei
Gesellschaften sind auch Finanzdienstleister, Logistik-Unterneh-
men und sonstige Dienstleister relativ stark vertreten. Weiter-
hin gingen zwei Informationstechnologie-Anbieter und ein Tele-
kommunikationsunternehmen an die Boerse. Betrachtet man die Ver-
teilung auf die verschiedenen Marktsegmente, dann zeigt sich,
dass das IPO-Geschaeft noch immer vom Neuen Markt dominiert
wird, wo elf der 20 Gesellschaften gehandelt werden. Fuenf Un-
ternehmen werden im Geregelten Markt und vier im Amtlichen Han-
del notiert. Im Jahr 2000 hatten noch acht von zehn erstnotier-
ten Gesellschaften ihr Debuet am Neuen Markt.

Mit einem Emissionsvolumen von 941 Mill. EUR bzw. 795 Mill. EUR
ragten das Going Public der Deutschen Boerse und des Frankfurter
Flughafens, der Fraport AG, aus dem IPO-Geschaeft 2001 heraus. An
dritter Stelle rangiert die Emission der Deutschen Euroshop AG
mit einem Volumen von 600 Mill. EUR, gefolgt vom Windkraftanla-
genhersteller Nordex AG (296 Mill. EUR). Alle anderen IPOs folgen
mit weitem Abstand und liegen jeweils deutlich unter einem Ausga-
bewert von 50 Mill. EUR. Daher besteht kein Zweifel: Das Emissi-
onsgeschaeft 2001 wird insgesamt nur als sehr maessiger Jahrgang
in die Annalen der deutschen Boersengeschichte eingehen.

Weltweit zwei Drittel weniger Boersengaenge

Starke jaehrliche Schwankungen bei den Neuemissionen sind aller-
dings kein Novum, und es kann nicht ueberraschen, dass die gewal-
tige Dynamik der zweiten Haelfte der neunziger Jahre nicht anhal-
ten konnte. Von Anfang 1990 bis Ende 2000 wagten in Deutschland
494 Unternehmen den Gang an die Boerse, davon fast drei Viertel
allein in den Jahren 1998, 1999 und 2000. Mit dem Einbruch des
Geschaefts im laufenden Jahr sieht sich nicht nur der deutsche
Markt konfrontiert. Weltweit ist die Zahl der Boersengaenge in
den ersten drei Quartalen 2001 um 61 Prozent gegenueber dem Vor-
jahreszeitraum gefallen. Die Emissionserloese schrumpften von 155
Mrd. auf 60 Mrd. USD, wie eine Studie des amerikanischen Markt-
forschungsunternehmens Dealogic belegt. Die Folge: Immer mehr Fi-
nanzdienstleister steigen aus dem Emissionsgeschaeft aus, so in
Deutschland etwa die Net.IPO AG.

2001 ist auch ein Jahr der abgesagten Boersengaenge. Beispiele
fuer Gesellschaften, die vor dem endgueltigen Sprung auf das Par-
kett doch noch einen Rueckzieher gemacht haben, sind die Restau-
rantkette Nordsee, das Biotechnologie-Unternehmen Zentaris, der
Internet-Dienstleister Ubis, der Holzmaschinenhersteller Lignum
und der Medizin-Software-Produzent Brainlab.

Doch viele dieser Unternehmen duerften es mittlerweile gar nicht
mehr so sehr bedauern, dass aus ihrem Boersenstart zunaechst ein-
mal nichts geworden ist. Denn die Performance der Aktien, die im
Jahr 2001 erstmalig notiert wurden, ist alles andere als ermuti-
gend: Zwischen dem jeweiligen Emissionspreis und dem Boersenkurs
am 2. November lag bei den in diesem Jahr an die Boerse gegange-
nen Unternehmen im Durchschnitt ein Minus von gut 30 Prozent. Le-
diglich die Aktien von vier Unternehmen der Deutschen Boerse, der
INIT AG, der Beteiligungsgesellschaft GCI und des Software-
Dienstleisters Agiplan Technosoft verzeichneten in diesem Zeit-
raum ein Plus oder zumindest keinen Wertverlust.

IPO-Flaute ueberall

Aehnlich mager wie in Deutschland faellt die Bilanz der Neuemis-
sionen in anderen europaeischen Laendern aus. In Frankreich ist
das IPO-Geschaeft im dritten Quartal 2001 weitgehend zum Erliegen
gekommen. Die letzte grosse Emission fand mit dem Boersendebuet
von Orange, der Mobilfunk-Tochter der France Télécom, im Februar
statt. Fuer den Rest des Jahres steht in Frankreich noch das IPO
der Bank Crédit Agricole in Aussicht. In Grossbritannien hat sich
die Zahl der Neuemissionen von Januar bis Ende September im Ver-
gleich zum Vorjahr auf 103 halbiert. Eine langfristige Besserung
des IPO-Geschaefts ist auch auf der britischen Insel nicht in
Sicht. In Italien haben in den ersten neun Monaten des Jahres
ganze 15 Unternehmen den Sprung aufs Boersenparkett gewagt. Hier
steht noch das Boersendebuet des Gasproduzenten Snam Rete Gas an.
Zusaetzlich zu dem ohnehin schlechten Geschaeftsklima haben die
Terroranschlaege vom 11. September den Markt fuer Boersengaenge
in den Vereinigten Staaten zunaechst vollends zum Stillstand ge-
bracht. Immerhin ist mit der Erstplazierung des Versicherers
Principal Financial im Oktober die erste Grossemission am US-
Markt seit Juli und das fuenftgroesste IPO dieses Jahres an der
Wall Street vollzogen worden.

Ob es in Deutschland in 2001 noch zu groesseren Neuemissionen
kommt, ist mehr als fraglich. Fuer den 7. Dezember ist der Boer-
sengang des Hamburger Medienunternehmens Baum AG angekuendigt,
das Emissionsvolumen wird aber nur bei 9 Mio. EUR liegen. Der
Telekommunikationsanbieter Arcor, der zwischenzeitlich einen
Boersengang fuer 2001 geplant hatte, hat dieses Vorhaben aufge-
schoben, wenn auch in erster Linie wegen interner gesellschafts-
rechtlicher Schwierigkeiten und nicht wegen der generell schlech-
ten Marktsituation.

Erholung fruehestens ab Mitte 2002

Den 600.000 bis 700.000 GmbHs in Deutschland stehen ohne Berueck-
sichtigung des Freiverkehrs nur etwa 1.000 boersennotierte Ak-
tiengesellschaften gegenueber. Bedenkt man ausserdem, dass es zum
Jahresende 2000 in den USA mehr als 7.000 boersennotierte Unter-
nehmen gab, in allen Laendern der Europaeischen Wirtschafts- und
Waehrungsunion zusammen jedoch nur 5.000, dann zeichnet sich fuer
Deutschland und Europa durchaus ein erheblicher struktureller
Nachholbedarf ab. Dies und die Hoffnung auf eine generelle Auf-
hellung des Boersenklimas lassen die Perspektiven fuer das Emis-
sionsgeschaeft besser erscheinen, als sich die gegenwaertige
Marktlage darstellt. Bei den Banken ueberwiegt jedoch die Ein-
schaetzung, dass mit einer Trendwende nicht vor Mitte des kommen-
den Jahres zu rechnen ist.

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6. DEWB / eines der aussichstreichsten VC-Aktien in DE  
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Die DEWB, eine Tochtergesellschaft der Jenoptik AG, ist eine ban-
kenunabhaengige, boersennotierte und international taetige Ventu-
re Capital-Gesellschaft. Sitz des Unternehmens ist Jena, eine der
aufstrebenden Hightech-Regionen Deutschlands. Die DEWB hat sich
innerhalb kurzer Zeit als Qualitaetsanbieter der Branche eta-
bliert und zaehlt zu den ertragreichsten deutschen VC-Gesell-
schaften.

Die DEWB unterstuetzt Wachstumsunternehmen aus den Branchen Opto-
elektronik, Biotechnologie und Telekommunikation/Informations-
Technologie mit technologischem Know-how, umfassender Beratung
und Eigenkapital von der Gruendung bis zum Boersengang und darue-
ber hinaus. Dabei greift das Unternehmen auf das internationale
Technologie-Netzwerk der Jenoptik-Gruppe zurueck.

Mit 4mbo, Analytik, Asclepion, caatoosee, CyBio, I-D Media, Muel-
ler - Die lila Logistik und TePla hat die DEWB seit 1999 acht Un-
ternehmen an den Neuen Markt gebracht. Derzeit ist das Unterneh-
men an ueber 35 Gesellschaften mit einem Gesamtvolumen von mehr
als 110 Millionen Euro beteiligt.

Die DEWB AG (Deutsche Effecten- und Wechsel-Beteiligungs-Gesell-
schaft; WKN 804 100) hat in dieser Woche ihren neuen Firmenhaupt-
sitz im Jenaer Carl-Zeiss-Platz 16 bezogen. "Das rasante person-
elle Wachstum der DEWB innerhalb der vergangenen zwei Jahre auf
heute vierzig Mitarbeiter hat den Umzug in groessere Bueroraeume
erforderlich werden lassen. Die zur Verfuegung stehenden Kapazi-
taeten im Buerogebaeude der Jenoptik-Holding haben nicht mehr
ausgereicht," so Vorstandssprecher Dr. Dietmar Kubis.


Die DEWB hatte vor rund einem Jahr ihren Firmensitz von der Fi-
nanzmetropole Frankfurt am Main nach Jena verlegt und damit den
internationalen Ruf der Stadt als einen der interessantesten
Technologie-Standorte in den Neuen Bundeslaendern untermauert.
Jena ist fuer die DEWB insbesondere deshalb ein idealer Standort,
da sich hier permanent innovative Start-up-Unternehmen aus den
Zielbranchen Optoelektronik und Biotechnologie ansiedeln. Ein
Grund dafuer ist sicherlich die sehr gute Infrastruktur mit ver-
schiedenen Universitaeten, Forschungseinrichtungen und weiteren
Verbaenden und Organisationen in diesen zukunftstraechtigen Tech-
nologiefeldern. Die fuer Start-up-Unternehmen an Bedeutung gewin-
nenden Netzwerke lassen sich in diesem Umfeld schnell ausbauen.

Auch in einem Boersenumfeld, dass IPO-Platzierungen momentan
nicht zulaesst, taetigt die DEWB mit Trade Sales gewinnbringende
Geschaefte: Die Singulus Technologies AG, Neuer Markt, erwirbt
rueckwirkend zum 1. Oktober 2001 saemtliche Anteile der e-mould
GmbH, Aachen, von der DEWB AG. Die im vergangenen Jahr gegruende-
te e-mould beschaeftigt derzeit ca. 40 Mitarbeiter. Die Uebernah-
me wird mit Barmitteln beglichen. Mit dem Erwerb von e-mould er-
weitert Singulus ihre Wertschoepfungskette mit dem Prozessschritt
des Spritzgiessens fuer Optical Discs. Die e-mould wird als Be-
teiligungsunternehmen der Singulus mit dem Namen "Singulus
e-mould" und mit eigener Geschaeftsfuehrung taetig sein.

Die Ausnahmestellung des VC-Unternehmens wird durch im Branchen-
vergleich ausgezeichneten Geschaeftszahlen untermauert: Die DEWB
AG hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2001 ein Betriebser-
gebnis (EBIT) in Hoehe von 22,6 Mio. Euro und einen Jahresueber-
schuss in Hoehe von 18,1 Mio. Euro erwirtschaftet. Dies gab das
Unternehmen in seinem Neun-Monats-Bericht bekannt. Der Umsatz be-
trug 38,2 Mio. Euro und ging damit im Vergleich zum Vorjahres-
zeitraum um mehr als 70% zurueck. Das EBIT verringerte sich um
56% (Vj: 51,43 Mio. Euro) und der Jahresueberschuss um 28% (Vj:
25 Mio. Euro). Diese Zahlen beruecksichtigen bereits Wertberich-
tigungen in Hoehe von rund neun Mio. Euro, was etwa acht Prozent
der gesamten Beteiligungsbuchwerte entspricht.

Die im Branchenvergleich hohe Ertragsstaerke und eine solide Li-
quiditaetsposition ermoeglichten es der DEWB, weiterhin interes-
sante Akquisitionschancen wahrzunehmen und damit an ihrer lang-
fristigen Strategie festzuhalten. Innerhalb des laufenden Jahres
hat die DEWB insgesamt 41,7 Mio. Euro in Beteiligungen und Wert-
papiere investiert. Das investierte Kapital, das sich aus den
Buchwerten der VC-Beteiligungen und der Wertpapiere der boersen-
notierten Unternehmen zusammensetzt, erhoehte sich im Vergleich
zum 31.12.2000 um 29,5% auf 111,3 Mio. Euro.

Trotz des verhaeltnismaessig guten Resultats in den ersten neun
Monaten erwartet die DEWB aus heutiger Sicht fuer das Gesamtjahr
2001 nicht mehr - wie noch mit Veroeffentlichung des Halbjahres-
berichts prognostiziert - ein EBIT in der Groessenordnung von 28
Mio. Euro. Das Unternehmen ist allerdings zuversichtlich, dass
das bisher erzielte Ergebnis in Hoehe von 22 Mio. Euro fuer das
Geschaeftsjahr 2001 gehalten wird, wenn das derzeitige Niveau am
Kapitalmarkt weiter stabil bleibt.

Insgesamt halten wir die DEWB AG fuer eine der aussichtsreichsten
VC-Unternehmen der deutschen Boersenlandschaft. Wir gehen ferner
davon aus, dass die DEWB-Aktie von der aufkommenden Erholung von
Aktienmarkt und Konjunktur ueberproportional profitieren wird.

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7. ADVANTEC - weiterer Wertberichtigungsbedarf
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Die advantec Wagniskapital AG & Co. KGaA wird aufgrund von nega-
tiven Entwicklungen von Beteiligungsunternehmen weitere Wertbe-
richtigungen vornehmen muessen, die den Verlust des Venture-Capi-
tal-Fonds um bis zu 4.706.472 DM erhoehen. Diese betreffen die
Unternehmen b2b solutions for financial industries AG, Potsdam,
und die Axsyn GmbH, Eberswalde.

HINTERGRUND: Die b2b solutions for financial industries AG, Pots-
dam, hat am 27.11.2001 beim zustaendigen Amtsgericht Antrag auf
Eroeffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Beteiligung an
dem Unternehmen besteht seit dem 26. April 2000. Die durch advan-
tec zur Verfuegung gestellten Mittel wurden durch das Unternehmen
genutzt, um die vorhandenen Grundlagen zur Aufbereitung von Fach-
wissen zu nutzen und Referenzmodelle fuer die Softwareentwicklung
bei Banken und Versicherungen zu entwickeln.

Eine eigene Entwicklungsplattform fuer die Generierung von Fach-
referenzmodellen wurde zwischenzeitlich zum Patent angemeldet.
Die im Jahr 2001 vollzogenen tiefgreifenden Umstrukturierungspro-
zesse im Bereich der Finanzdienstleistungen hatten zur Folge,
dass die Markteinfuehrung vor einem unguenstigen Marktumfeld er-
folgte und die Umsatz- und Ertragszielstellungen nicht erreicht
werden konnten.

Gleichzeitig wird advantec die Beteiligung an der Axsyn GmbH im
Wert berichtigen. Das Unternehmen, das im Bereich Sicherheits-
technik aktiv ist und hier verschiedene innovative Produkte ent-
wickelt hat, konnte die Wachstumsprognosen fuer das Jahr 2001
nicht erfuellen. Das bestehende Geschaeftskonzept kann aufgrund
der bisherigen Entwicklung der Axsyn nur Fortbestand haben, wenn
grundlegende Sanierungsmassnahmen umgesetzt werden, die auch den
Wert der advantec- Beteiligung betreffen.

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8. IPO Board.net: Ausweitung der Geschaeftstaetigkeit
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IPO Board.net AG hat in den vergangenen 14 Tagen erstmals mit
Unternehmen, welche sich nicht in einer Insolvenz befinden, Ge-
spraeche wegen Zufuehrung neuen Eigenkapitals gefuehrt. Das Un-
ternehmen sieht gute Moeglichkeiten auch ausserhalb eines Insol-
venzverfahrens, Unternehmen in einer schwierigen Restrukturie-
rungsphase mit notwendigen Eigenkapital zu unterstuetzen. Da
viele der in der Eigenkapitalaufbringung taetigen Finanzunter-
nehmen und Banken in einer Restrukturierungsphase kein neues Ei-
genkapital zur Verfuegung stellen wollen, gibt es hierfuer einen
interessanten Markt.

Das Geschaeft mit nicht insolventen Unternehmen ist duennmargi-
ger, aber dafuer deutlich schneller in der Abwicklung. IPO
Board.net AG arbeitet in Kooperation mit der Aktieninvestor.com
AG (wir berichteten bereits) daran, weitere Finanzinvestoren
mit einzubeziehen, um auch Bezugsrechtsemissionen von 10 Mio.
Euro oder mehr durchfuehren zu koennen. Mit ersten Abschluessen
rechnet die Gesellschaft im ersten Quartal 2002. Die Wiener IPO
Board.net AG ist in der Sparte Beteiligungsvermittlung und Be-
teiligungskauf taetig. Die Gesellschaft arbeitet zur Zeit an di-
versen Eigenkapitalfinanzierungsprojekten im Neuen Markt bzw. im
Geregelten Markt der Deutschen Boerse.


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9. Gold-Zack: Positives Ergebnis nach neun Monaten
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Die Gold-Zack-Gruppe konnte in den ersten drei Quartalen des
Jahres 2001 den widrigen Kapitalmarktbedingungen zum Trotz ein
positives Ergebnis erzielen. Sie erwirtschaftete zum Stichtag
30.09.2001 einen Konzernueberschuss von 7,2 Mio. DM. Wesentlich
gepraegt ist der vorliegende Neunmonatsbericht vom Teilrueckver-
kauf der Altium-Gruppe an Management und Mitarbeiter, weshalb
dieser Teilkonzern bereits nicht mehr im Konzernabschluss der
Gold-Zack enthalten ist.

Gold-Zack erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von 11,3
Mio. DM (Vorjahr einschliesslich Altium 66,7 Mio. DM). Die son-
stigen betrieblichen Ertraege konnten aufgrund der Altium-Teil-
veraeusserung gegenueber dem Stand Ende Juni auf 95,8 Mio. DM
fast verdoppelt werden. Der durch eine Reihe erfolgreicher Exits
gepraegte Vorjahreswert von 302,5 Mio. DM wurde erwartungsgemaess
nicht erreicht. Das Ergebnis der gewoehnlichen Geschaeftstaetig-
keit belief sich auf 7,5 Mio. DM (Vorjahreszeitraum 270,8 Mio.
DM).

Diese Entwicklung ist erfreulich vor dem Hintergrund, dass Gold-
Zack im 3. Quartal erhebliche Wertberichtigungen auf das Beteili-
gungsportfolio vorgenommen hat. Die Abschreibungen auf Finanzan-
lagen und Wertpapiere des Umlaufvermoegens wurden von 7,6 Mio. DM
zum 30. Juni 2001 auf 37,5 Mio. DM angehoben. Die Zahl der Mitar-
beiter ging aufgrund der Altium-Transaktion von 311 im Vorquartal
zurueck auf 206.

Im laufenden vierten Quartal rechnet Gold-Zack mit einem bedeu-
tenden Ergebnisbeitrag aus dem ausserboerslichen Verkauf von Be-
teiligungen. Insbesondere ist der Einstieg eines US-amerikani-
schen Investors in ein Portfolio von 20 Gold-Zack-Beteiligungen
zu nennen, der einen spuerbaren Mittelzufluss mit sich bringen
sollte.

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10. VORBOERSLICHER HANDEL per Erscheinen/Preistaxen www.schnigge
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Handel per Erscheinen "Graumarktkurse"(Stand 06.12.2001, 00 Uhr)

Neuemission   WKN   Z.-Frist  Erstnotiz  Bookbuilding   Preistaxe

** derzeit keine laufenden Boersengaenge **

Alle Angaben ohne Gewaehr und ohne Anspruch auf Vollstaendigkeit.

Quelle: Schnigge AG


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11. HAFTUNGSAUSSCHLUSS / Risikohinweise
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Indirekte sowie direkte Regressinanspruchnahme und Gewaehrleis-
tung muss trotz akkuratem Research und der Sorgfaltspflicht ver-
bundener Prognostik kategorisch ausgeschlossen werden. Insbeson-
dere gilt dies fuer Leser, die das Depot nachbilden. So stellt
das Musterdepot in keiner Weise einen Aufruf zur individuellen
oder allgemeinen Nachbildung dar. Die Redaktion bezieht Informa-
tionen aus Quellen, die sie als vertrauenswuerdig erachtet. Eine
Gewaehr hinsichtlich Qualitaet und Wahrheitsgehalt dieser Infor-
mationen muss dennoch kategorisch ausgeschlossen werden. Dieser
Newsletter darf keinesfalls als persoenliche oder auch allgeme-
ine Beratung aufgefasst werden, da wir mittels veroeffentlichter
Inhalte lediglich unsere subjektive Meinung reflektieren. Weit-
erhin kann nicht ausgeschlossen werden, dass Redaktionsmitglie-
der sich im Besitz von Aktien befinden, ueber die wir im Rahmen
unserer Newsletter oder anderweitig Bericht erstatten. Leser,
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fuehren, handeln auf eigene Gefahr. Ausdruecklich weisen wir auf
die im Wertpapiergeschaeft vorhandenen erheblichen Risiken hin.
Aktieninvestitionen sowie Optionsscheingeschaefte und der Handel
mit derivativen Finanzprodukten beinhalten das Risiko enormer
Wertverluste. Insbesondere gilt dies im Zusammenhang mit dem
Handel von Neuemissionen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kap-
itals kann keineswegs ausgeschlossen werden. Eigenverantwortli-
che Anlageentscheidungen im Wertpapiergeschaeft sollte der Anle-
ger nur bei eingehender Kenntnis der Materie in Erwaegung zie-
hen, in jedem Falle aber ist die Inanspruchnahme einer persoen-
lichen Beratung der Haus- und/oder Depotbank zu empfehlen.


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patzi
 
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