IPC Archtec startet profitabel
Qualitatives Wachstum angestrebt
Der am Neuen Markt notierte Marketing-Dienstleister für Produkte der Informationstechnologie IPC ARCHTEC hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres mit 151,2 Mio. DM 21,4% mehr umgesetzt als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern stieg um knapp 80% auf 10,4 Mio. DM. Der Periodenüberschuss legte um 94% auf 6,76 Mio. DM zu. Die Bruttomarge liegt bei 11%. Das DVFA/SG-Ergebnis kommt auf 0,69 Euro je Aktie.
Der Anteil des Auslandsumsatzes ist im Quartal auf über 30% gestiegen. Im Gesamtjahr 2000 hatte er bei etwas über 25% gelegen. In Kooperation mit großen Handelsunternehmen expandiert man gegenwärtig vor allem in die Lander Italien, Spanien, sowie nach Osteuropa.
Vor dem Hintergrund, dass das 1. Quartal traditionell der schwächste Zeitabschnitt im Jahr ist, zeigen die Zahlen solides Wachstum. Die Umsatzentwicklung bleibt aber hinter den Planzuwächsen auf Jahresbasis von 40% zurück . Die EBIT-Marge ist mit über 6,5% deutlich höher als geplant. Hier hatte man sich in der langfristigen Planung 5% zum Ziel gesetzt.
Die Gesellschaft hat sich die Konzentration auf margenstarke Produkte verordnet. Hierunter werden vor allem Notebooks und Flachbildschirme verstanden. Im margenschwachen, hartumkämpften PC-Desktop-Segment hält man sich hingegen zurück. Auch die konsequente Abrechnung von Dienstleistungen wird als Beleg dafür herangezogen, dass man sich künftig konsequent auf qualitatives Wachstum ausrichtet.
IPC ARCHTEC ist, getragen durch die hohe Akzeptanz des neuen Flachbildschirms und die weitere Internationalisierung, optimistisch. Die Planvorgaben von 1,05 Mrd.DM Umsatz und 52,50 Mio.DM EBIT werden bekräftigt.
Die Analysten der Commerzbank empfehlen die Aktien mit Kursziel 75 Euro weiter zum Kauf, waren aber von einer Steigerung des Quartalsumsatzes um 24% ausgegangen.
Auf Basis der Unternehmensplanungen wird die Aktie mit dem knapp 17-fachen der 2001-er Gewinne gehandelt. Das KGV für 2002 stellt sich entsprechend auf 13,5.
Autor: Klaus Singer, 11:00 28.05.01
Qualitatives Wachstum angestrebt
Der am Neuen Markt notierte Marketing-Dienstleister für Produkte der Informationstechnologie IPC ARCHTEC hat in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres mit 151,2 Mio. DM 21,4% mehr umgesetzt als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern stieg um knapp 80% auf 10,4 Mio. DM. Der Periodenüberschuss legte um 94% auf 6,76 Mio. DM zu. Die Bruttomarge liegt bei 11%. Das DVFA/SG-Ergebnis kommt auf 0,69 Euro je Aktie.
Der Anteil des Auslandsumsatzes ist im Quartal auf über 30% gestiegen. Im Gesamtjahr 2000 hatte er bei etwas über 25% gelegen. In Kooperation mit großen Handelsunternehmen expandiert man gegenwärtig vor allem in die Lander Italien, Spanien, sowie nach Osteuropa.
Vor dem Hintergrund, dass das 1. Quartal traditionell der schwächste Zeitabschnitt im Jahr ist, zeigen die Zahlen solides Wachstum. Die Umsatzentwicklung bleibt aber hinter den Planzuwächsen auf Jahresbasis von 40% zurück . Die EBIT-Marge ist mit über 6,5% deutlich höher als geplant. Hier hatte man sich in der langfristigen Planung 5% zum Ziel gesetzt.
Die Gesellschaft hat sich die Konzentration auf margenstarke Produkte verordnet. Hierunter werden vor allem Notebooks und Flachbildschirme verstanden. Im margenschwachen, hartumkämpften PC-Desktop-Segment hält man sich hingegen zurück. Auch die konsequente Abrechnung von Dienstleistungen wird als Beleg dafür herangezogen, dass man sich künftig konsequent auf qualitatives Wachstum ausrichtet.
IPC ARCHTEC ist, getragen durch die hohe Akzeptanz des neuen Flachbildschirms und die weitere Internationalisierung, optimistisch. Die Planvorgaben von 1,05 Mrd.DM Umsatz und 52,50 Mio.DM EBIT werden bekräftigt.
Die Analysten der Commerzbank empfehlen die Aktien mit Kursziel 75 Euro weiter zum Kauf, waren aber von einer Steigerung des Quartalsumsatzes um 24% ausgegangen.
Auf Basis der Unternehmensplanungen wird die Aktie mit dem knapp 17-fachen der 2001-er Gewinne gehandelt. Das KGV für 2002 stellt sich entsprechend auf 13,5.
Autor: Klaus Singer, 11:00 28.05.01