Interesse der Deutschen an Aktien schwindet
Die Investitionsbereitschaft der Deutschen hat einer
Emnid-Umfrage zufolge im April nachgelassen. Insbesondere das
Interesse der Anleger an börsennotierten Wertpapieren sank
gegenüber den Vormonaten.
Das geht aus Untersuchungen der TNS-Emnid-Finanzmarktforschung hervor.
Nur noch 35 Prozent der befragten Bundesbürger wollten im April in Aktien
investieren. Wohneigentum steht der Umfrage zufolge dagegen noch hoch im
Kurs der Anleger. Zwar sei der Erwerb von Wohneigentum nach einem
Zwischenhoch im Januar von 71 Prozent wieder auf den Dezemberwert des
vergangenen Jahres zurückgefallen, aber selbst die anhaltende Diskussion
um die Förderung des Wohneigentums als Altersvorsorge könne die
Beliebtheit der eigenen vier Wände nicht erschüttern. Immerhin 67 Prozent
der Bundesbürger hätten im April angegeben, vorzugsweise in den Erwerb
von Immobilien investieren zu wollen.
Steigende Zinsen für Hypotheken und Guthaben erwarte mehr als die Hälfte
der Befragten, geht aus der Umfrage weiter hervor. Deutliche Unterschiede
gebe es in der Einschätzung zwischen West- und Ostdeutschen. Während die
Ostdeutschen sinkende Zinsen erwarteten, prognostizierten die
Westdeutschen ein steigendes Zinsniveau. Die Ergebnisse hat die
Finanzmarktforschung von TNS Emnid, Markt-, und Meinungsforschung unter
über 946 Befragten im Alter ab 18 Jahren ermittelt.
© 2001 Reuters Limited. Nutzerbeschränkungen
URL des Artikels:
www.ftd.de/bm/bo/FTD7D8RBAMC.html
Die Investitionsbereitschaft der Deutschen hat einer
Emnid-Umfrage zufolge im April nachgelassen. Insbesondere das
Interesse der Anleger an börsennotierten Wertpapieren sank
gegenüber den Vormonaten.
Das geht aus Untersuchungen der TNS-Emnid-Finanzmarktforschung hervor.
Nur noch 35 Prozent der befragten Bundesbürger wollten im April in Aktien
investieren. Wohneigentum steht der Umfrage zufolge dagegen noch hoch im
Kurs der Anleger. Zwar sei der Erwerb von Wohneigentum nach einem
Zwischenhoch im Januar von 71 Prozent wieder auf den Dezemberwert des
vergangenen Jahres zurückgefallen, aber selbst die anhaltende Diskussion
um die Förderung des Wohneigentums als Altersvorsorge könne die
Beliebtheit der eigenen vier Wände nicht erschüttern. Immerhin 67 Prozent
der Bundesbürger hätten im April angegeben, vorzugsweise in den Erwerb
von Immobilien investieren zu wollen.
Steigende Zinsen für Hypotheken und Guthaben erwarte mehr als die Hälfte
der Befragten, geht aus der Umfrage weiter hervor. Deutliche Unterschiede
gebe es in der Einschätzung zwischen West- und Ostdeutschen. Während die
Ostdeutschen sinkende Zinsen erwarteten, prognostizierten die
Westdeutschen ein steigendes Zinsniveau. Die Ergebnisse hat die
Finanzmarktforschung von TNS Emnid, Markt-, und Meinungsforschung unter
über 946 Befragten im Alter ab 18 Jahren ermittelt.
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